> For the complete documentation index, see [llms.txt](https://help.auxalia.com/llms.txt). Markdown versions of documentation pages are available by appending `.md` to page URLs; this page is available as [Markdown](https://help.auxalia.com/training-manuals/materialien.md).

# Materialien

Ansichtsvorlagen 1 Es gibt in Revit voreingestellte Ansichtsvorlagen. Außerdem können auch neue Ansichtsvorlagen mit den gewünschten Einstellungen, z.B. in Bezug auf Sichtbarkeit/Grafiken, Detaillierungsgrad, Schatten etc. erstellt werden. Hierzu gibt es vier Methoden:

1. Die Ansicht, aus der die Ansichtsvorlage erstellt werden soll, muss geöffnet sein. Dann kann der Befehl \[Vorlage aus aktueller Ansicht erstellen] über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik Dropdown- 3 Menü Ansichtsvorlagen ausgewählt werden. 2
2. Aus einer bestehenden Ansicht kann man durch einen Rechtsklick auf die entsprechende Ansicht im Projektbrowser über den Befehl \[Ansichtsvorlage aus Ansicht erstellen] eine neue Ansichtsvorlage erstellen, für die man dann direkt einen Namen eingeben muss.
3. Über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik Dropdown- Menü Ansichtsvorlagen  \[Ansichtsvorlagen verwalten] wird das Dialogfeld >Ansichtsvorlagen< geöffnet. Hier kann über den Befehl \[Duplizieren] eine neue Ansichtsvorlage auf Grundlage einer bestehenden erstellt werden.
4. Wenn über die Statusleiste  Bildstil  4 Grafikanzeigeoptionen geöffnet wird, können entsprechende Einstellungen vorgenommen werden und das Ganze dann über \[Als Ansichtsvorlage speichern] abgespeichert werden. | 224 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Die Ansichtsvorlagen können folgendermaßen direkt auf eine oder mehrere Ansichten angewendet werden: • über die Eigenschaftenpalette  \[ID-Daten Ansichtsvorlage] • über den Befehl \[Vorlageneigenschaften auf aktuelle Ansicht anwenden] in der Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik Dropdown-Menü Ansichtsvorlagen • über das Kontextmenü des Projektbrowsers und den Befehl \[Vorlageneigenschaften anwenden] Es öffnet sich das Dialogfeld > Ansichtsvorlage anwenden <, die anzuwendende Ansichtsvorlage wird ausgewählt und über \[Anwenden] und \[OK] wird das Dialogfeld geschlossen. Die Ansichtsvorlage kann hier bei Bedarf auch noch überarbeitet werden. Ansichtsvorlagen lassen sich ansonsten auch über den oben genannten Befehl \[Ansichtsvorlagen verwalten] in der Dialogbox > Ansichtsvorlagen < anpassen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 225

Tipp: Wird in der Eigenschaftenpalette eine Ansichtsvorlage zugewiesen, lassen sich viele Einstellungen nicht mehr in der Ansicht direkt bearbeiten, wenn der Parameterwert in der Ansichtsvorlage eingeschlossen, d.h. gesperrt ist. Wird z.B. der Detaillierungsgrad durch Setzen des Hakens in einer Ansichtsvorlage eingeschlossen/gesperrt und diese einer Ansicht zugewiesen, kann der Detaillierungsgrad nicht mehr umgestellt werden. Das Auswahl- Flyout der Statusleiste ist dann grau. | 226 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Temporäre Ansichtsvorlagen Um die Darstellung einer Ansicht mit oder ohne angewandter Ansichtsvorlage temporär zu verändern, kann in Revit in der Ansichtskontrollleiste die \[Eigenschaft der temporären Ansicht] aktiviert werden. Sobald diese aktiviert ist, können dann Einstellungen wie Sichtbarkeiten, Maßstab, Detaillierungsgrad, Schattierung etc. manuell temporär verändert werden. Damit ist eine temporäre Änderung der Darstellung von Ansichten für bestimmte Arbeitsschritte möglich, ohne die Plangrafik zu beeinflussen. \[Eigenschaften temporärer Ansicht] bieten zwei verschiedene Optionen: \[Eigenschaften temporärer Ansicht aktivieren] gibt die Möglichkeit, die Ansicht temporär zu verändern. Wählt man die temporär auszublendenen Elemente aus und nutzt dann den Befehl \[Kategorie/Element ausblenden] über die Multifunktionsleiste  Ändern  Ansicht werden diese Elemente nur temporär ausgeblendet \[Vorlageneigenschaften temporär anwenden] bedeutet, dass man Ansichtseigenschaften, die in einer Ansichtsvorlage vordefiniert wurden (zur Vorgehensweise siehe Kapitel Ansichtsvorlagen) für diese Ansicht temporär anwenden kann, z.B. Ausführungsplan 1:50 temporär anwenden statt z.B. Eingabeplan 1:100 Für beide Optionen steht danach der Befehl \[Ansichtseigenschaften wiederherstellen] zur Verfügung, mit dem schnell die ursprüngliche Ansicht wiederhergestellt werden kann. Zur Darstellung, dass es sich um eine temporäre Ansichtsdarstellung handelt, wird ein lila Rahmen auf dem Bildschirm dargestellt mit dem Text „Eigenschaften temporärer Ansicht". | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 227

Ansichtsvorlagen für Bauteillisten Auch für Bauteillisten lassen sich, wie bei normalen Ansichten, Ansichtsvorlagen erstellen. Ansichtsvorlagen für Bauteillisten gelten für Bauteillisten, Materialauflistungen, Planlisten, Ansichtslisten, Hinweisblöcke und Ansichten, die aus Baugruppen erstellt wurden. Die Besonderheiten bei Ansichtsvorlagen für Bauteillisten sind: • Wenn Sie eine Ansichtsvorlage für Bauteillisten anwenden oder zuweisen, stehen in der Zielbauteilliste nur kompatible Parameter zur Verfügung. Nur die mit der Zielliste kompatiblen Parameter werden angewendet. Die Parameter Darstellung und Phasenfilter sind unabhängig von der Kompatibilität der Ansichten immer verfügbar. • Wenn Sie eine Ansichtsvorlage für Bauteillisten zuweisen, sind die kompatiblen Parameter nicht mehr in der Eigenschaftenpalette veränderbar, da sie von der Ansichtsvorlage gesteuert werden. Die nicht kompatiblen Parameter können normal über die Eigenschaftenpalette angewählt werden. • Es ist möglich, eine Ansichtsvorlage für Bauteillisten auf eine Bauteilliste anzuwenden, auf die bereits eine Ansichtsvorlage angewendet wurde. Es wird dann in einer Warnmeldung darauf hingewiesen, dass nur Eigenschaften, die noch nicht durch eine Vorlage gesteuert werden, für die neue Vorlage verfügbar sind. Deren Angaben werden der bestehenden Vorlage hinzugefügt, ohne diese außer Kraft zu setzen. | 228 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Tipp: • Nutzen Sie eine Ansichtsvorlage für das Layout von Bauteillisten. Um das Layout zu ändern, bearbeiten Sie dann lediglich die Vorlage. Alle abhängigen Bauteillisten werden dadurch automatisch aktualisiert. • Wenn Sie eine Vorlage ändern, die möglicherweise für Hunderte von Bauteillisten verwendet wird, wird empfohlen, zur Beschleunigung der Aktualisierung alle Ansichten zu schließen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 229

Sichtbarkeitseinstellungen in den Ansichten Man kann für jede Ansicht verschiedene Sichtbarkeitseinstellungen vornehmen, so dass bestimmte Elemente in einer Ansicht sichtbar bzw. nicht sichtbar sind. Die Überschreibung der grafischen Darstellung von Elementkategorien wird über das Dialogfeld > Überschreibungen Sichtbarkeit/Grafiken < vorgenommen. Dieses wird über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik \[Sichtbarkeit/Grafiken] oder das Tastaturkürzel VV bzw. VG aufgerufen. Hier gibt es verschiedene Registerkarten, die geöffnet werden können. Dort sind die Elementtypen nach Kategorien geordnet. Durch Deaktivieren des Hakens wird die jeweilige Elementkategorie in der betreffenden Ansicht komplett ausgeschaltet. Ansonsten können auch Änderungen in der Darstellung vorgenommen werden: • Hierzu wird die Kategorienzeile, die geändert werden soll angeklickt. • Dann muss, je nachdem was bearbeitet werden soll, z.B. Projektion/Oberfläche- Linien, in die passende Schaltfläche auf \[Überschreiben] geklickt werden. • Bei Linien bearbeitet man die Linienstärke, Linienfarbe sowie das Linienmuster. Bei Mustern bearbeitet man die Füllfarbe und das Füllmuster. Für die Transparenz muss der Grad der Transparenz eingestellt werden. | 230 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

• Neben jeder Kategorie lässt sich das Kontrollkästchen Halbton aktivieren, um die Linienfarbe eines Elements mit der Hintergrundfarbe der Ansicht zu mischen. Dadurch wird die Linienfarbe aufgehellt. • Für Modellkategorien lässt sich auch der Detaillierungsgrad überschreiben, wenn er für bestimmte Elementkategorien nicht Nach Ansicht angezeigt werden soll. So kann beispielsweise für eine Wand ein mittlerer oder feiner Detaillierungsgrad eingestellt werden, um deren Aufbau anzuzeigen, auch wenn für die Ansicht ein grober Detaillierungsgrad verwendet wird. • Für Unterkategorien kann kein Detaillierungsgrad eingestellt werden. Dieser wird stattdessen von der übergeordneten Kategorie übernommen. Über \[Anwenden] und \[OK] werden die Änderungen angezeigt und das Dialogfeld geschlossen. • Um die Sichtbarkeit oder grafische Darstellung von Elementen zu beeinflussen, können über die Registerkarte Filter, regelbasierende Filter erzeugt, bearbeitet oder entfernt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 231

Regelbasierter Filter Um die Sichtbarkeit oder grafische Darstellung von Elementen zu beeinflussen, können über die Registerkarte Filter regelbasierende Filter erzeugt, bearbeitet oder entfernt werden. Unter der Rubrik Filter sind bereits bestehende vordefinierte Filter aufgelistet. Es können neue Filter erstellt, vorhandene dupliziert, umbenannt oder gelöscht werden. Über die Rubrik Kategorie muss mindestens eine Kategorie ausgewählt werden, auf die sich der Filter beziehen soll. In den Filterregeln können Regeln und Sätze bearbeitet, hinzugefügt und entfernt werden. Über einen Satz kann die Bedingung UND/ODER bestimmt werden. | 232 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Die Regel bezieht sich auf • die ausgewählte Kategorie (z. B. Wände, Türen, ...) • den gewünschten Parameter (z. B. Länge, Breite, ...) • die Relation (z. B. gleich, nicht gleich, ...) • sowie den gewünschten Wert (aus dem Bauteil oder in der Filterregel neu definiert) Beispiel: Über den Parameter der Feuerwiderstandsklasse sollen F60 Wände deklariert und farblich hervorgehoben werden. Nach Aktivierung der gewünschten Wand kann über die Eigenschaftspalette  \[Typ bearbeiten] unter den ID-Daten die Feuerwiderstandsklasse F60 manuell angegeben werden. Über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik  \[Sichtbarkeit/ Grafiken] oder das Tastaturkürzel VV öffnet sich das Dialogfeld

> Überschreibungen Sichtbarkeiten/Grafiken für Grundriss/Schnitt/Ansicht/3D-Ansicht <. Nachdem der Reiter Filter ausgewählt wurde, muss ein neuer Filter erstellt werden. Im Anschluss muss für den generierten Filter die gewünschte Kategorie Wände eingestellt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 233

In der Filterregel wird die eingestellte Kategorie automatisch übernommen. Ausgewählt wird zusätzlich der Parameter Feuerwiderstandsklasse, die Relation gleich und der Wert F60. Bestätigen Sie den Abschluss. In der Dialogbox > Überschreibungen Sichtbarkeiten/Grafiken für Grundriss/Schnitt/Ansicht/3D-Ansicht < muss der erstellte Filter noch hinzugefügt werden. Im Anschluss kann der Filter mit den gewünschten Überschreibungen bearbeitet werden. Alle Wände, die den Wert F60 in den Typeigenschaften aufweisen, werden in dieser Ansicht überschrieben. Soll der Filter in der Ansicht nicht aktiv geschaltet sein, kann der Haken \[In Anischt aktivieren] entfernt werden. Sollen die Elemente nicht sichtbar sein, auf die der generierte Filter zugreift, muss der Haken \[Sichtbarkeit] entfernt werden. Über Projektion/Oberfläche und Schnitt kann die gewünschte Überschreibung eingestellt werden. Der Haken bei Halbton stellt das Element heller dar. | 234 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 235

Materialien Wie die Modellelemente in Ansichten und die gerenderten Bilder dargestellt werden sollen, wird durch die Materialien definiert. Die Materialien bieten Informationen zur Darstellung sowie grafische, thermische und physikalische Daten. Die Materialien werden auf Elemente des Gebäudemodells eines Projektes oder auf Elemente von Familien angewendet. In den > Material-Browser < gelangt man über die Multifunktionsleiste  Verwalten Materialien oder über die Typeneigenschaften der Bauteile mithilfe des Befehls \[Konstruktion - Bearbeiten]. Dort lassen sich Materialien bearbeiten, duplizieren, umbenennen, löschen und zur Favoritenliste hinzufügen. Links befinden sich die Materialien, rechts fünf Registerkarten zu deren Eigenschaften (Identität, Grafiken, Aussehen, Physisch, Thermisch). Auch gänzlich neue Materialien lassen sich erstellen. Hierzu wählen Sie den kleinen Button unten links im > Material-Browser <. Außerdem kann man (über einen weiteren Button unten links) vorhandene Materialbibliotheken öffnen sowie neue erstellen. | 236 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Der rechte Teil des > Material- Browsers < kann über einen Button unten rechts im Material-Browser geschlossen/geöffnet werden. Durch die Materialien lässt sich für die Elemente, je nach Art des Elements, im > Material-Browser < folgendes einstellen: Unter der Registerkarte Identität: • Beschreibende Informationen, Produktinformationen und Revit- Beschriftungstextinformationen Unter der Registerkarte Grafiken: • Die Schattierung (Farbe der Elemente im schattierten Modus) • Das Oberflächenmuster (Farbe und Muster auf der Elementoberfläche) • Schnittmuster (Farbe und Füllmuster bei einem Schnitt durch das Element) Unter der Registerkarte Aussehen: • Darstellung eines Bilds und der realistischen Ansicht Unter der Registerkarte Physisch: • Allgemeine Informationen, einfach thermische Einstellungen, Informationen zum mechanischen Verhalten und der Stärke (physikalische Eigenschaften für die Tragwerksbemessung ) | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 237

Unter der Registerkarte Thermisch: • Thermische Informationen und Eigenschaften zum Material (für die thermische Analyse) Details zur Registerkarte Grafiken In der Registerkarte Grafiken lässt sich unter dem Punkt Schattierung festlegen, wie die Elemente im schattierten Modus (Bildstil: Schattiert) dargestellt werden, sei es in einer 3D-Ansicht oder einer normalen Ansicht. Hier kann auch die Render-Darstellung verwendet werden, die unter der Registerkarte Aussehen festgelegt wird. Unter dem Punkt Oberflächenmuster wird die Farbe und das Muster für die Elementoberfläche festgelegt, wenn nicht der schattierte Modus aktiv ist, sondern nur der Bildstil: Verdeckte Linie. Hier lassen sich ein Vordergrund- sowie ein Hintergrundmuster und die dazugehörige Farbe definieren. Unter dem Punkt Schnittmuster wird die Farbe und das Muster für das geschnittendargestellte Bauteil festgelegt, z.B. im Grundriss oder einer Schnittansicht. Hier lassen sich auch ein Vordergrund- sowie ein Hintergrundmuster und die dazugehörige Farbe definieren. | 238 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Details zur Registerkarte Aussehen Unter der Registerkarte Aussehen lässt sich das Rendermaterial für das Bauteil festlegen. Weiteres zum Thema Rendern und Rendermaterialien im Kapitel „Visualisierung". Ganz oben in dieser Registerkarte wird das aus dem Objekt-Browser verwendete Medium angezeigt. Je nach ausgewähltem Medium ändern sich die in der Registerkarte Aussehen verfügbaren Rendereigenschaften. Ändert man die Eigenschaften des verwendeten Mediums in der Registerkarte Aussehen, so ändern sich diese Eigenschaften bei allen Materialien, bei denen das Medium verwendet wird. Besser ist es also zumeist, das Medium mithilfe des Befehls \[Dupliziert dieses Medium] zu duplizieren und dann zu ändern oder aber ein anderes Medium mit dem Befehl \[Ersetzt das Medium] zu wählen. Man gelangt bei Auswahl eines anderen Mediums in den Objekt-Browser, der im Folgenden beschrieben wird. Objekt- Browser Über den Befehl \[ersetzt dieses Medium] oder über einen weiteren Button unten links im > Material-Browser < lässt sich der

> Objekt-Browser < öffnen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 239

Hier kann das Material für die Render-Darstellung des Objektes (Aussehen) sowie für die physischen und thermischen Eigenschaften ausgesucht werden. Zum Ändern des Aussehens kann ein Medium dupliziert werden oder durch ein anderes Medium aus dem > Objekt-Browser < ersetzt werden. Hierfür werden oben rechts unter der Registerkarte Aussehen die beiden Befehlsmöglichkeiten angeboten. Ist ein Medium noch gar nicht definiert, kann dieses über einen Linksklick auf das Plus- Symbol neben den Medien- Registerkarten im > Material- Browser < nachgeholt werden. Es muss das hinzuzufügende Medium ausgesucht werden, danach öffnet sich der > Objekt- Browser <. Im > Objekt- Browser < kann dann dem jeweiligen Medium des Materials über einen Doppelklick eine Objektdarstellung hinzugefügt werden. Materialien den Elementen zuweisen Die Materialien werden den Elementen über die > Typeneigenschaften < zugewiesen. Hierher gelangt man über die Multifunktionsleiste  Ändern  Eigenschaften  \[Typeneigenschaften] oder über die Eigenschaftenpalette  \[Typ bearbeiten]. Dort kommt man über Konstruktion in das Dialogfeld > Baugruppe bearbeiten < und kann dort Materialien auswählen. | 240 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Neue Materialien erstellen Zum Duplizieren eines vorhandenen Materials, welches man danach einfach im > Material-Browser < ändern möchte, wählt man ein Material an und kann dieses über das Kontextmenü duplizieren. Möchte man ein neues Material erstellen, wird hierzu der Button unten links im > Material-Browser < geklickt. Bei beiden Varianten erscheint in der Material-Liste sofort ein neues Material: „Vorgabe Neues Material". Dieses kann über das Kontextmenü umbenannt werden. Auf der rechten Seite des > Material-Browsers < lassen sich Informationen eingeben und Einstellungen für die Eigenschaften des neuen Materials vornehmen. Standardmäßig besitzt ein gänzlich neu erstelltes Material nur die Eigenschaften für Identität, Grafiken und Aussehen. Möchte man dem Material weitere physikalische oder thermische Eigenschaften hinzufügen, so ist das Plus- Symbol rechts neben den Registerkarten anzuklicken und dann eine Auswahl zu treffen. Dann öffnet sich das Dialogfeld > Objekt-Browser < und man kann für die ausgewählte Eigenschaft (Physisch etc.) ein Objekt aus dem > Objekt- Browser < auswählen. Diese Darstellung kann in den Einstellungen für das jeweilige neue Material noch modifiziert werden. ACHTUNG: Dafür sollte aber ein Duplikat des Mediums erstellt werden über den Button \[Dupliziert dieses Medium], ansonsten werden diese Änderungen auch auf andere Materialien zutreffen, die auf dieses Medium zugreifen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 241

Notizen | 242 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Basisbauteil Wand / Basiswand In den Wänden sind nicht nur die klassischen einschichtigen und mehrschichtigen Massivbauwände hinterlegt, sondern auch die horizontal geschichteten Wände sowie die Fassaden. Für Wände sind in der Vorlage schon einige Familien der meisten Massivwände und Standardfassaden hinterlegt. So kann sofort mit dem Zeichnen begonnen werden. Je nach gewünschtem Projektaufbau können Wände geschossweise oder auch geschossübergreifend gezeichnet werden. Bei geschossübergreifendem Zeichnen werden die einzelnen Grundrissansichten trotzdem auf der richtigen Höhe geschnitten. Dies hat Vorteile bei geschossübergreifenden Fassaden, da sie nicht geteilt gezeichnet werden müssen. BIM konform kann man auch mehrschichtige Wände mit Einzelschichten aufbauen, um im BIM Prozess das Tragwerkmodell und die Massen besser auswerten zu können. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 243

Wände zeichnen Der Befehlsaufruf kann auf 2 Arten erfolgen: über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Wand] oder mit dem Tastaturkürzel WA Die Einstellungen für die Wände werden in der Eigenschaftenpalette getroffen. Über die Dropdown-Liste wird der \[Elementtyp] ausgewählt. In den Elementtypen sind bereits bestimmte Materialien für die Wand hinterlegt. Diese Materialien definieren das Aussehen der Wand in verschiedenen Ansichten (Schnittmuster für Grundrisse und Schnitte, Oberflächenmuster zur Darstellung in der Ansicht etc.). Siehe hierzu im „Kapitel Materialien". Es gibt unter der Gruppe Zeichnen in der kontextabhängigen Multifunkionsleiste verschiedene Arten eine Wand zu erstellen. mit einem \[Zeichenwerkzeug], d.h. Linie, Kreis, Rechteck, etc. werden Wände direkt am Bildschirm mit Hilfe der Temporär Bemaßung gezeichnet. mit dem \[Pfeil] werden gezeichnete Linien bzw. Referenzebenen als Grundlage für die Wanderstellung hergenommen. der \[Quader] erlaubt Flächen von Körpermodellen in Wände umzuwandeln. Je nach Erstellungsart gibt es unterschiedliche Arten die Wand weiter zu definieren. | 244 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Im Zeichen- und Linienmodus, \[Zeichenwerkzeug] und \[Pfeil], beginnt die Wand in der aktuellen Grundrissebene und erstreckt sich bis zur in der Optionsleiste angegeben Ebene. Eine Änderung der Ebene hat damit auch gleichzeitig die Änderung der Wandhöhe bzw. Lage der Wand zur Folge. Wird als Wandhöhe im DropDown-Feld Höhe der Wert Manuell ausgewählt, kann die Höhe frei als numerischer Wert im frei geschalteten Eingabefeld definiert werden. Im Flächenmodus \[Quader] wir die Höhe automatisch aus der Flächengeometrie bestimmt, kann aber auch über Ebenen definiert werden. Die Basislinie, die in der Optionsleiste eingestellt werden kann, beschreibt die Erstellungsart der Wand in Bezug auf die gezeichnete Linie. Revit geht von einer Zeichenrichtung im Uhrzeigersinn aus. Berücksichtigt man dies, ist die Lage der Positionslinie leicht zu ermitteln. Für die Lage können mehrere Möglichkeiten gewählt werden:

1. Wandachse ist stets die Mittellinie aus der Gesamtbreite einer Wand, auch bei mehrschaligen Wänden
2. Kernachse ist die Mittellinie der Wandkernschicht /-en 1 2 3 4 5 6
3. Oberfläche: Außenkante legt die Positionslinie entlang der Außenseite der Wand.
4. Mit Oberfläche: Innenkante liegt die Positionslinie auf der Innenkante der Wand.
5. Kernschicht: Außenkante legt die Positionslinie entlang der definierten Außenseite der Wandkernschicht /-en.
6. Mit Kernschicht: Innenkante liegt die Positionslinie auf der Innenkante der Wandkernschicht /-en. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 245

Für die Erstellung der Wand können verschiedene Geometrien gewählt werden. Es wird als Standard immer ein Linienzug gezeichnet. Durch die Deaktivierung des Auswahlkästchens Kette in der Optionsleiste ist es möglich, die Option Kette auszuschalten. Dadurch können einzelne Linien gezeichnet werden. In der Geometrieauswahl gibt es eine Besonderheit: den \[Abrundungsbogen]. Dieser ist kein Zeichenwerkzeug, sondern ein Bearbeitungswerkzeug. Mit Hilfe des Abrundungsbogens lassen sich Wandecken mit einem vordefinierten Radius oder auch frei abrunden. Nach erfolgreicher Auswahl aller gewünschten Einstellungen in der Multifunktions- und Optionsleiste wird der Startpunkt der Wand mit der linken Maustaste abgesetzt. Die Mausbewegung definiert die Zeichenrichtung, es erscheinen Temporäre Bemaßungen für Winkel und Länge. Wird der gewünschte Wert erreicht, wird durch einen Mausklick das Ende der Wand definiert. Der Längenwert der Wand kann auch gleich direkt beim Zeichnen gesetzt werden. Dazu zieht man die Wand in die gewünschte Richtung und tippt den Zahlenwert ein und bestätigt mit ENTER. Möchte man in anderen Einheiten zeichnen, als die im Projekt =2\*(12,5cm+3,25) eingestellten, dann tippt man das gewünschte Einheitsformat mit ein. Auch ganze Rechenformeln können mit eingegeben werden, wenn als Erstes ein Gleichzeichen eingetippt wird. Hier gelten die üblichen mathematischen Regeln: Punkt vor Strich; Terme in Klammern werden zuerst berechnet. Die Temporär Bemaßung bleibt am Bildschirm stehen, durch einen Linksklick auf den Wert lässt sich dieser ändern und überschreiben. Die Eingabe wird mit ENTER abgeschlossen. | 246 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Mit der Option \[Nach Segment platzieren] wählt man durch Überfahren eines bestehenden Wand- oder Säulen segments in der Zeichnung den gewünschten Wandabschnitt aus. Durch Betätigen der TAB-Taste kann man zwischen Segmenten mit oder ohne Einbezug von Säulen wechseln. Ein Klick erzeugt dort eine neue Wand, die direkt an das ausgewählte Segment grenzt. Mit \[Nach Raum platzieren] lässt sich eine vollständige Wandumrandung eines Raums erzeugen: Sobald man mit dem Mauszeiger in einen Raum fährt, wird die mögliche Wandkontur angezeigt. Mit der TAB-Taste kann gewählt werden, ob Säulen mit einbezogen werden. Ein Klick erzeugt entlang aller Raumbegrenzungswände neue Wände. Mit \[Automatisch verbinden] wird die neu erstellte Wand an die bestehende angrenzende Wand angeschlossen; Sofern die Seitenfläche der neuen Wand die Seiten- oder Endfläche der vorhandenen überlappt. Mit \[Automatisch verbinden und sperren] werden Wandverbindung und gleichzeitige Sperrung aktiviert. Dadurch bewegen sich beide Wände gemeinsam, sobald eine geändert oder verschoben wird. Liegt die Maßlinie der Temporär Bemaßung nicht richtig, kann durch einen Linksklick auf die Griffe der Maßhilfslinie deren Lage versetzt werden. Mit den Doppelpfeilen kann die Wandlage um die Positionslinie gespiegelt werden. Das Bemaßungssymbol wandelt die Temporär Bemaßung in eine stete Bemaßung um. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 247

Hinweis: Wird mit der Option \[Kette] gezeichnet, ist die nachträgliche Wertänderung erst nach Abschluss des Linienzugs möglich. Der Zeichenmodus bleibt aktiv, so dass im Anschluss die nächste Wand gezeichnet werden kann. Am Bildschirm werden beim Zeichnen durch die Fangpunkte Referenzen zu anderen Wänden durch grüne Hilfslinien angezeigt. Diese Art des Zeichnens erlaubt ein schnelles und effektives Zeichnen, ein leichtes Abgreifen von Parallelitäten und Positionieren der Wandlängen. | 248 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geneigte Wände Wände können über ihren Querschnitt als geneigte Wand generiert werden. Über die Eigenschaftspalette lässt sich der Querschnitt Vertikal und geneigt auswählen. Wählen Sie die Option geneigt aus, wird der Parameter Neigungswinkel angezeigt. Hier kann der gewünschte Winkel manuell zwischen +89° und -89° angeben werden. Eingefügte Familien, wie z. B. Fenster und Türen, können über die Eigenschaftspalette zusätzlich über den Parameter Ausrichtung schräg angepasst werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 249

Verjüngte Wände Wände können über ihren Querschnitt als verjüngte Wand generiert werden. Dies gelingt nur, nachdem die gewünschte Schicht über die Typenparameter variabel gesetzt wurde. Über die Eigenschaftspalette lässt sich der Querschnitt Verjüngt auswählen. Wählen Sie diese Option aus, wird der Parameter Typeneigenschaften überschreiben angezeigt. Nachdem dort der Haken gesetzt wurde, können Sie den Außen- und Innenwinkel der Wand bestimmen. Eingefügte Familien, wie z. B. Fenster und Türen, können über die Eigenschaftspalette zusätzlich über den Parameter Ausrichtung nach außen oder innen geneigt werden. | 250 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wand ändern Auswahl Es bestehen folgende Möglichkeiten der Wandauswahl: • Auswahl einer Einzelwand durch einen Linksklick. • Auswahl mehrerer Wände durch die Auswahlfenster. • weitere Wände können zur Einzelwand dazu gewählt werden, indem man STRG bei der Auswahl gedrückt hält (am Pfeil erscheint ein +), zuviel gewählte Wände können durch Shift (Umschalttaste) auf die gleiche Weise demarkiert werden (am Pfeil erscheint ein -). • zusammenhängende Wandzüge können mit der Tab-Taste markiert und mit der linken Maustaste als Bestätigung gemeinsam ausgewählt werden. • Wände des gleichen Wandtyps können über den Projektbrowser gemeinsam ausgewählt werden. Im Projektbrowser unter Familien

* Wände - Basiswand wird der entsprechende Typ ausgewählt und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen. Dort wählt der Befehl \[Alle Exemplare auswählen] alle Wände dieses Typs aus. • Wählt man eine Wand aus und geht in das Kontextmenü, so kann man über \[Alle Exemplare auswählen- In dieser Ansicht] auch alle Wände dieses Typs in der aktuellen Ansicht auswählen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 251

Wandtyp ändern Nach Auswahl der zu ändernden Wand wird in der Eigenschaftenpalette ein neuer Wandtyp ausgewählt. Die ursprünglich definierte Lage der Basislinie, z.B. Wandachse, bleibt dabei erhalten. Lage und Länge ändern Die Wandausrichtung in Bezug zur Basislinie lässt sich mit den Doppelpfeilen um die Positionslinie funktionieren. Mit den Endpunkt-Griffen am Anfang und Ende kann die Länge und die Position der Wand verändert werden. Diese Größenänderung kann auch über die Temporär Bemaßung erfolgen. Der Zahlenwert wird mit der linken Maustaste aktiviert und mit ENTER abgeschlossen. Bei Lageabfragen kann mit Hilfe der Griffe an der Temporär Bemaßung die Bezugslinie neu festgelegt werden. Das Schloss sorgt für eine Verknüpfung. Im Beispiel bewirkt bei geschlossenem Schloss eine Änderung der Lage der linken Wand eine Größenänderung der rechten Wand: die beiden Oberkanten sind in Beziehung gesetzt. | 252 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Hinweis: Wurden Wände aus verschiedenen Ebenen mit dem Schloss in Abhängigkeit gesetzt, so wirken sich alle Änderungen der einen Wand auch auf die verbundenen, nicht sichtbaren, Wände aus. Ist in der Statusleiste \[Elemente bei Auswahl ziehen] aktiv, lässt sich die markierte Wand mit gedrückter linker Maustaste frei verschieben und neu positionieren. Angeschlossene Wände werden mit verändert. Abhängigkeiten lassen sich dafür temporär über die Ansichtskontrollleiste  \[Abhängigkeiten anzeigen] einblenden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 253

Eigenschaften Exemplar Eigenschaften ändern Nach Auswahl der Wand lassen sich in der Eigenschaftenpalette (ggf. einschalten über die kontextabhängige Multifunktionsleiste  Ändern Wände  Eigenschaften) grundlegende Abhängigkeiten steuern. Die Lage der Basislinie lässt sich unter Abhängigkeiten - Basislinie ändern. Mit Abhängigkeit unten und Abhängigkeit oben werden die Bezugsebenen für die Wandlage und Höhe definiert. Zusätzlich lassen sich mit Versatz unten und Versatz oben Wandverlängerungen oder auch Verkürzungen festlegen. Ein positiver Wert bei Versatz unten hebt die Unterkante der Wand an, ein negativer Wert verlängert die Wand nach unten. Ein positiver Wert bei Versatz oben verlängert die Wand nach oben, ein negativer Wert verkürzt die Wand. Diese Änderungen lassen sich auch in einer Isometrie oder Ansicht direkt mit Hilfe von Griffen einstellen. Oberkante ist fixiert bzw. Unterkante ist fixiert geben an, ob eine Abhängigkeit mit einem anderen Objekt besteht. Wenn z.B. die Wände an eine Dachform angepasst wurden, ist Oberkante ist fixiert mit einem Haken versehen. | 254 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wandtypeneigenschaften ändern/ eigene Wandtypen erstellen Über die \[Typeneigenschaften] in der Multifunktionsleiste  Ändern Wände  Eigenschaften oder über \[Typ bearbeiten] in der Eigenschaftenpalette lassen sich die bestehenden Wandtypen verändern oder auf Basis bestehender Wandtypen neue Wandtypen erstellen. Zum Ändern eines Wandtypen werden einfach die eingestellten Typenparameter verändert. Zum Erstellen eines neuen Wandtypen wird mit \[Duplizieren] ein neuer Typ erstellt. Der alte Name wird durch eine fortlaufende Ziffer ergänzt und kann auch direkt umbenannt werden. Mit \[OK] wird der neue Typ angelegt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 255

Hinweis: In dem Dialogfeld > Typeneigenschaften < erfolgt auch die Farbeinstellung für den groben Maßstab. Dort ist als Voreinstellung schwarz getroffen. Ein Klick auf den Button ruft die Farbauswahl auf. Über \[Konstruktion - Bearbeiten...] wird die Dialogbox > Baugruppe bearbeiten < geöffnet. In diesem Fenster können die Schichtbreiten, die einzelnen Schichten an sich, deren Tragverhalten und deren Materialien definiert und gesteuert werden. Zu den Materialien siehe „Kapitel Materialien". Unter Schichten können nun die einzelnen Werte für die Spalten angepasst werden. Mit dem Button \[Einfügen] können weitere Schichten ergänzt und anschließend definiert werden. Mit den Knöpfen \[nach oben], \[nach unten] wird die Schicht platziert; oberhalb des Kerns ist die Schicht auf der Außenseite, unterhalb des Kerns auf der Innenseite der Wand. Der Button \[Vorschau] erlaubt eine Ansicht der definierten Wand, sowohl in der Grundrissansicht als auch in der Schnittansicht. Beispiel: 20 cm Stahlbetonwand und 20 cm Dämmung der Befehl \[Wand] wird in der Multifunktionsleiste  Architektur aufgerufen In der Wahl des \[Elementtyp] wird eine ähnliche Wand ausgewählt. Hier: Basiswand: Ziegel+WD hart 240+160 in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste werden die \[Typeneigenschaften] aufgerufen. | 256 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Mit \[Duplizieren] wird ein neuer Name vergeben Ziegel+WD hart 240+200, \[Konstruktion - Bearbeiten...] öffnet das Fenster > Baugruppe bearbeiten < In der Zeile Dämmung/Luftschicht in der Spalte Stärke wird der Wert von 0,16 auf 0,20 geändert. Alle Masken mit \[OK] bestätigen und der Wandtyp ist verfügbar. Die korrekte Zuweisung der Funktion ist wichtig für die Verbindung der Wände untereinander und für die Verbindung mit mehrschichtigen Geschossdecken. Schichten gleicher Funktion werden miteinander automatisch verbunden. Die Funktion bildet gleichzeitig die Priorität bei der Verbindung ab. Tragende Schichten haben eine höhere Priorität und durchdringen bei der Verbindung die Dämmschichten mit niederer Priorität. Schichten im Kern haben ebenfalls höhere Priorität. Es folgen zwei Beispiele: F u nktion: alle Schichten als Nich ttragende Schicht 2 Funktion: korrekt zugewiesen. Alle Schichten im Kern Nur die tragende Schicht im Kern | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 257

Wandabschluss Einzelne Wandschichten können als Wandabschluss definiert werden. Dies muss in den Typeneigenschaften der Wand und in den Wandschichten eingestellt werden. Über die \[Typeneigenschaften] in der Multifunktionsleiste  Ändern Wände  Eigenschaften oder über \[Typ bearbeiten] in der Eigenschaftenpalette findet man die beiden Parameter Abschluss an Öffnungen und Abschluss an Wänden und kann hier über die Dropdown-Liste einstellen, ob die Innenschichten oder Außenschichten einen Abschluss bilden sollen. Bei Öffnungen kann zusätzlich auch die Option Beides ausgewählt werden. Durch Klick auf \[Konstruktion - Bearbeiten...] gelangt man in den Schichtenaufbau der Wand und kann hier die wandabschließenden Schichten durch ein Häkchen in der Spalte Abschluss bestimmen. Ohne Wandabschluss Mit Wandabschluss Wählt man nun den soeben angepassten Wandtyp in der Zeichnung aus, so stellt man fest, dass dieser ein weiteres Steuerelement an jedem Wandende erhalten hat. Durch Klick darauf ist es nun möglich den Abschluss der Wand individuell zu steuern. | 258 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Fugen und Sweeps platzieren Wände können z.B. mit einem Attikaprofil ausgestattet werden. Durch Aktivierung der Wand, kann über die Eigenschaftspalette der Befehl \[Typ bearbeiten] aufgerufen werden. Es öffnet sich das Dialogfeld > Typeneigenschaften <. Wählen Sie in den Typenparametern den Wert \[Bearbeiten...] für die Konstruktion aus. Um die Funktion des Sweeps freizuschalten, muss die Ansicht auf Schnitt:Typenattribute ändern umgestellt werden. Es öffnet sich das Dialogfeld > Profilierte Wände <. Hier können Profile hinzugefügt werden: die sich schon im Projekt befinden extern geladen werden selbst erstellt wurden. Hinweis: Das Attikaprofil muss in den Eigenschaften der Profilierten Wände nach \[Oben] platziert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 259

Ober- und Unterkante fixieren Die Ober- bzw. Unterkante der Wände kann an Referenzebenen und Objekten wie Dächern und Decken fixiert werden. Dazu aktiviert man die Wand, wählt in der kontextsensitiven Multifunktionsleiste unter Ändern Wände  Wand ändern  \[Fixieren oben/Basis], klickt die Bezugskante an und gibt im Anschluss das Bezugsobjekt an. In der Optionsleiste kann man einstellen, ob Oben oder die Unterkante fixiert werden soll. Eine Änderung des Bezugsobjekts ändert auch gleichzeitig die abhängige Fläche. Die Abhängigkeit kann nach Auswahl der Wand über den Befehl \[Lösen oben/Basis] in der kontextsensitiven Multifunktionsleiste unter Ändern Wände  Wand ändern wieder aufgehoben werden. Das Bezugsobjekt muss zum Lösen angeklickt werden. Wird das Bezugsobjekt gelöscht, wird auch der Bezug gelöscht. | 260 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wandprofil bearbeiten Wände können durch Neuzeichnen der Umrisslinien in ihrer Ansicht neu definiert werden. Die Wand wird durch einen Linksklick ausgewählt. In der Multifunktionsleiste  Ändern Wände  Modus wird der Befehl \[Profil bearbeiten] aktiviert. Ist keine Ansicht aktiv, sondern eine Draufsicht, öffnet sich automatisch das Dialogfeld > Zu Ansicht wechseln <. Hier kann in eine passende Ansicht gewechselt werden. Die Wand wird in der Ansicht jetzt durch ihre Umrisslinien dargestellt, die Multifunktionsleiste wechselt in den Skizziermodus. Nun können die Linien verändert und neu definiert werden. Objekte innerhalb der Umgrenzung werden zu Wandausschnitten, ineinander verschachtelte Objekte werden abwechselnd massiv bzw. zu Ausschnitten. Mit dem grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die neue Geometrie übernommen und dargestellt. Soll die neue Profildarstellung bearbeitet werden, muss die Wand ausgewählt werden und in der Multifunktionsleiste wieder \[Profil bearbeiten] aufgerufen werden. Der Skizziermodus wird aktiv und Änderungen sind möglich. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 261

Schnittprofil bearbeiten Mit dem Befehl \[Schnittprofil] lassen sich geschnittene Flächen erweitern. Diese Erweiterung ist aber nur 2D und nur für die Ansicht gültig, in der die Schnittfläche bearbeitet wurde. Der Befehl wird über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik  \[Schnittprofil] aufgerufen. In der Optionsleiste wird eingestellt, ob man eine Fläche erweitern oder die Grenze zwischen Flächen ändern will. Dann wird das Element ausgewählt, danach wechselt die Multifunktionsleiste in den Modus Schnittprofilskizze erstellen. Die Erweiterung kann nun mit Linien gezeichnet werden. Im Modus \[Grenze zwischen Flächen] wird der Übergang zwischen zwei Wänden neu skizziert. Im Modus \[Fläche] kann eine neue Form an eine Wand angefügt bzw. eine Form ausgeschnitten werden. Es muss ein zum Objekt hin offener Linienzug gezeichnet werden. Mit \[Schnittprofil fertig stellen] wird der Skizziermodus beendet. Die gezeichnete Geometrie wird in die Wanddarstellung aufgenommen, die Schraffur entsprechend erweitert. Auf den Schraffurverlauf kann mit dem kleinen blauen Pfeil Einfluss genommen werden. Dieser ist vor allem bei Ausschnittgeometrien innerhalb einer Wand notwendig. Der Pfeil definiert den Teil, der bestehen bleibt. Bei diesem Beispiel wurde in der linken und rechten Wand jeweils dasselbe Rechteck in die Mauerwerkswand gezeichnet: | 262 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

linke Wand: Pfeil zeigt in das Rechteck hinein; das Rechteck wird schraffiert, die Umfassung entfernt. rechte Wand: Pfeil zeigt aus dem Rechteck; das Rechteck wird ausgeschnitten Soll die Schnittprofildefinition bearbeitet werden, muss die Linie angeklickt werden. In der Multifunktionsleiste öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern Schnittprofil. Über Modus  Skizze bearbeiten öffnet sich wieder der Skizziermodus. Dort können die Geometrien umdefiniert werden. Wandverbindungen Wandverbindungen zulassen/nicht zulassen Direkt beim Platzieren von Wänden kann mithilfe der Option Verbindungsstatus aus der Optionsleiste eingestellt werden, ob Wandverbindungen zugelassen werden sollen oder nicht. Im Nachhinein kann dies folgendermaßen erreicht werden: Sie wählen eine Wand aus und klicken mit der rechten Maustaste auf den kleinen blauen Punkt an der Wandverbindung. Im Kontextmenü kann dann \[Verbindung zulassen/nicht zulassen] aktiviert werden. Ab Revit 2025 wurde die Wand mit einem weiteren Steuerelement ausgestattet, welches das Zulassen/Nichtzulassen der Verbindung bedienen kann. Sobald die Wand ausgewählt wird, wird es an jedem Wandende sichtbar und durch einen Linksklick darauf bedienbar. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 263

Wenn mehrere Wände auf einmal bearbeitet werden sollen, wird der Befehl \[Wandverbindungen] über die Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  aufgerufen. Dann werden über ein Auswahlfenster oder mithilfe von STRG mehrere Wandverbindungen auf einmal ausgewählt. In der Optionsleiste kann dann Verbindung zulassen/nicht zulassen aktiviert werden. Ist in der Optionsleiste Verbindung zulassen aktiv, können mit der Option \[Anzeige] die folgenden Einstellungen getroffen werden: mit dem Befehl \[Verbindung bereinigen] kann dafür gesorgt werden, dass eine Verschneidung der Wandschichten stattfindet. \[Verbindung nicht bereinigen] sorgt dafür, dass die Schichten der Wände an der gewählten Verbindung sich nicht verschneiden. Art der Wandverbindung bearbeiten Mit \[Anzeigeeinstellung verwenden] wird die Voreinstellung der Ansichtseigenschaft der Wand verwendet (Standard: alle Wandverbindungen bereinigen). Ist in der Optionsleiste Verbindung nicht zulassen aktiv, gibt es keine Anzeigeoptionen und es wird gar keine Wandverbindung hergestellt. Mit dem Befehl \[Wandverbindungen] kann auch die Art der Wandverschneidung bei aufeinandertreffenden Wänden angepasst werden. | 264 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Nach Befehlsaufruf liegt um den Mauscursor ein Rechteck. Dieses springt beim Bewegen über den Bildschirm von Wandende zu Wandende. Die Art der Wandverbindung kann für eine einzelne Wand oder auch für mehrere Wände gleichzeitig bearbeitet werden. Ist das gewünschte Wandende/sind die gewünschten Wandenden erreicht, wird durch einen Linksklick der Bearbeitungsmodus eingeschaltet: die Optionsleiste wird freigegeben und die aktuelle Art der Wandverbindung wird mit schwarzen Linien am Bildschirm angezeigt. In der Optionsleiste werden die drei Auswahlmöglichkeiten Stumpf, Gehrung und Rechtwinklig schneiden angeboten. Die Auswahl verändert das Aussehen der Verschneidungsgeometrien. Da z. T. mehrere Möglichkeiten für die jeweilige Verschneidungsart bestehen, können über die Knöpfe Weiter und Zurück die einzelnen Möglichkeiten betrachtet und gewählt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 265

Wände verschachteln Wände können ineinander verschachtelt werden. Dazu werden die beiden Bauteile aneinander gezeichnet. Mit dem Befehl \[Geometrie verbinden] unter der Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  \[Verbinden] können die beiden Bauteile miteinander in Bezug gesetzt werden. Mit dieser Funktion kann auf einfache Art ein Oberflächen-Materialmix oder auch eine Sockelleiste dargestellt werden. Das Werkzeug \[Verbinden] wird ebenfalls wichtig, wenn die Wandschichten als einzelne Wände modelliert werden, um diese nach Bedarf ein- und ausblenden zu können. Beispielsweise, wenn nur der Rohbau sichtbar werden soll oder die Schichten unterschiedlichen Phasen / Bearbeitungsbereichen zugewiesen werden sollen. Erst wenn alle Schichten miteinander verbunden sind, werden die Wandöffnungen, Durchbrüche, Fenster und Türen in die andere Schichten mit übernommen. Ab Revit 2025 wurde eine weitere Funktion für die Wanderstellung eingebaut, sodass schon beim Zeichnen weiterer Schichten die Verbindung und Fixierung der Wandschichten untereinander automatisch erfolgen kann. Dazu ruft man den Wandbefehl über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Wand] oder mit dem Tastaturkürzel WA auf, es erscheint in der Multifunktionsleiste  Ändern|Platzieren Wand  Platzierung \[Automatisch verbinden] und \[Automatisch verbinden und sperren]. Aktiviert man eine der Schaltflächen, so wird diese blau hinterlegt und man kann mit dem Zeichnen der Wandschicht beginnen. | 266 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Fläche trennen Mit dem Befehl \[Fläche trennen] unter der Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie, Tastaturkürzel SF, wird die gewählte Oberfläche des Elements in verschiedene Bereiche aufgeteilt, ohne dass die Struktur des Elements geändert wird. Danach kann mit dem Befehl \[Farbe], Tastaturkürzel PT, ein anderes Material auf einen Bereich der Fläche aufgetragen werden. Nach dem Befehlsaufruf wechselt die Multifunktionsleiste in den Skizziermodus, d.h. in die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Fläche trennen /Begrenzung erstellen. Die Fläche kann in zwei oder mehr Teile geteilt werden. Dazu wird mit Linien die Gesamtfläche getrennt. In der Fläche können Bereiche mit beliebigen Geometrien definiert werden. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die Flächenzuweisung erstellt. Mit \[Farbe] unter der Multifunktionsleiste  Ändern Geometrie kann der so entstandenen Fläche ein neues Material zugewiesen werden. Dieses kann dann direkt im > Materialbrowser < ausgewählt werden. Mit dem Befehl \[Liniengrafik] unter der Multifunktionsleiste  Ändern  Ansicht kann die Umfassungslinie der Fläche geänd ert werden. Der Linienstil ist in der Linienstilauswahl in der Multifunktionsleiste auszuwählen. Hinweis: Für eine VOB gerechte Flächenermittlung siehe Kapitel „Roombook Areabook Buildingbook". | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 267

Wände als Raumbegrenzung Für die Wände kann der Parameter Raumbegrenzung in den Exemplar Eigenschaften aktiviert oder deaktiviert werden. Dies hilft z.B. dann, wenn eine Wand einmal keine Raumbegrenzung darstellen soll und der Raum über die Wand hinweg weitergehen soll, z.B. WC-Trennwände oder Vorwandwände. Weiteres hierzu siehe Kapitel „Bauteil Räume". Hinweis: Für eine DIN gerechte Flächenermittlung siehe Kapitel „Roombook Areabook Buildingbook". | 268 A ut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür Arch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 269

Basisbauteil Fassade Mit Revit können Fassaden für Gebäude erstellt werden, es handelt sich hierbei auch um Systemfamilien der Kategorie Wände. Wird die Revit- Standardvorlage verwendet, gibt es im Bereich der Wandtypen hierzu voreingestellte Fassadentypen, die entsprechend der Voreinstellungen genutzt oder auch dupliziert und abgeändert werden können. Fassaden und Fassadensysteme können ganz nach Bedarf einfacher oder komplexer gestaltet werden. Fassadentypen Für Wände dieses Typs stehen deshalb verschiedene Komplexitätsstufen zur Verfügung. Ausgehend von diesen können die Fassaden vereinfacht oder weiter ausgebaut werden. Standard: Keine Raster oder Pfosten. Mit diesem Wandtyp sind keine Regeln verknüpft. Wände dieses Typs bieten die größte Flexibilität. Alufassade: 1000 x 2100 -Spitzprofile. Sowohl Raster als auch Pfosten sind vorgegeben. Die Regeln für das Raster und die Pfosten können auch gegebenenfalls angepasst werden. | 270 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Fassade erstellen Das Zeichnen einer Fassade funktioniert vom Ablauf her wie das Erstellen der Wände, da es sich hierbei ja um Wandtypen handelt. Den erstellten Fassaden können, je nach schon vorhandener Komplexität, noch Raster und Pfosten hinzugefügt werden. Raster hinzufügen Um einer Fassade ein Raster hinzuzufügen, muss die entsprechende Fassade ausgewählt werden und dann unter der Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen der Befehl \[Fassadenraster] ausgewählt werden. Dann öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/Platzieren Fassadenraster, hier muss der Platzierungstyp ausgewählt werden: \[Alle Segmente]: Platziert Rastersegmente auf allen Elementen, auf denen die Vorschau angezeigt wird. \[Ein Segment]: Platziert ein Rastersegment auf einem Element, auf dem die Vorschau angezeigt wird. \[Alle außer ausgewählten]: Platziert ein Rastersegment auf allen Elementen, ausgenommen auf den von Ihnen ausgeschlossenen Elementen. Es muss eine Ansicht oder 3D-Ansicht geöffnet sein, in der die entsprechende Fassade zu sehen ist. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 271

Platziert man dann den Mauszeiger auf den Kanten der Fassadenwand, werden vorläufige Rasterlinien angezeigt. Mit einem Linksklick werden die Rasterlinien platziert. Es können mehrere Linien nacheinander, vertikal oder horizontal oder beides, platziert werden. Mit ESC wird der Befehl beendet. Pfosten hinzufügen Wenn Pfosten zu einem Raster hinzugefügt werden, wird die Position der Pfosten an das Raster angepasst. Wenn man einen Pfosten einem Raster innen hinzufügt, wird er auf dem Raster zentriert. Wenn man einen Pfosten auf dem äußeren Wandbereich hinzufügt, wird er so auf dem Raster so ausgerichtet, dass seine Begrenzung genau mit der Wandaußenseite abschließt. Nachdem ein Fassadenraster erstellt wurde, können auf den Rasterlinien Pfosten platziert werden. Unter der Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen befindet sich der Befehl \[Pfosten]. Nach Auswahl des Befehls kann in der kontextabhängigen Registerkarte  Ändern/Platzieren Pfosten ausgewählt werden, wo die Pfosten platziert werden sollen: \[Rasterlinie], \[Rasterliniensegment] oder \[alle Rasterlinien]. Durch das Klicken auf die Rasterlinien werden die Pfosten, wie gerade eingestellt, platziert. In der Eigenschaftenpalette wird der \[Pfostentyp] ausgewählt. Mit ESC wird der Befehl beendet. Die Größe der Pfosten wird an die Rasterlinie angepasst, an Schnittpunkten mit anderen Pfosten werden sie automatisch getrennt. | 272 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Fassadenelemente bearbeiten Zum Bearbeiten der Elemente, fährt man mit der Maus auf die Fassade und kann dann mit der Tab-Taste durch die Elemente durchschalten, bis man das passende Element hat, d.h. entweder das gesamte Fassadenelement oder einzelne Bestandteile (Pfosten, Füllung, Raster). Dann klickt man das Element an und kann es einzeln oder, durch Anwahl des Kontextmenüs und des Befehls \[Alle Exemplare auswählen- In dieser Ansicht], gleich mehrere Exemplare bearbeiten. Pfosten bearbeiten Bei den Fassadenpfosten handelt es sich um Pfostenprofilfamilien. Möchte man ein benutzerdefiniertes Profil für einen Pfosten erstellen, muss man eine Pfostenprofilfamilie erstellen oder eine vorhandene Familie kopieren und ändern. Siehe hierzu im Kapitel Familien. Möchte man der Fassade einfach nur andere Pfosten zuweisen, kann man dieses folgendermaßen erledigen: Ist in den Fassaden-Typeigenschaften unter Vertikale/Horizontale Pfosten der Wert Keine zugewiesen, lassen sich die Pfostentypen alle einzeln ändern. Hierzu werden einzelne oder mehrere Pfosten, wie bereits beschrieben, ausgewählt und direkt geändert. Zur Bearbeitung aller Pfosten, oder wenn nicht Keine zugewiesen ist, muss das gesamte Fassadenelement angeklickt werden. Dann können in der Eigenschaftenpalette über \[Typ bearbeiten] unter Vertikale/Horizontale Pfosten andere Pfostentypen ausgewählt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 273

Füllung bearbeiten Als Füllung stehen alle Wandtypen zur Verfügung. Um die Füllung zu bearbeiten, gibt es auch diese zwei Methoden: Ist in den Fassaden-Typeigenschaften für die Fassadenelemente der Wert Keine zugewiesen, lassen sich die Füllungen alle einzeln ändern. Hierzu werden einzelne oder mehrere Füllungen, wie bereits beschrieben, ausgewählt und direkt geändert. Zur Bearbeitung aller Füllungen, oder wenn nicht Keine zugewiesen ist, muss das gesamte Fassadenelement angeklickt werden. Dann können in der Eigenschaftenpalette über \[Typ bearbeiten] unter Konstruktion andere Fassadenelementtypen ausgewählt werden. Fassadenraster bearbeiten Wie bereits beschrieben, werden die einzelnen Fassadenbestandteile mit der Tab-Taste durchgeschaltet und dann angewählt. Möchte man das Raster bearbeiten, muss man die Rasterlinien anwählen und kann dann deren Bemaßungswerte ändern, so dass sich das Raster verschiebt. | 274 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Segmente entfernen Für komplexere Fassaden lassen sich Segmente aus horizontalen oder vertikalen Rastern entfernen oder wieder hinzufügen. Hierzu muss eine Rasterlinie des Fassadenrasters ausgewählt werden, dann öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Fassadenraster  Fassadenraster und der Befehl \[Segmente hinzufügen/entfernen] kann ausgewählt werden. Um es zu entfernen, muss das Fassadenrastersegment angeklickt werden. Beim Entfernen von Segmenten werden angrenzende Elemente verbunden. Durch einen Klick auf eine leere Stelle im Zeichenbereich wird der Befehl abgeschlossen. Profil bearbeiten Die Form der Fassade lässt sich analog zu den normalen Wänden über den Befehl \[Profil bearbeiten] in der kontextabhängigen Registerkarte  Ändern/Wände ändern. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 275

Notizen | 276 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Basisbauteil Geschossdecken Es gibt in Revit zwei Arten von Decken: Decken und Geschossdecken. Das typische an den Geschossdecken ist Folgendes: Geschossdecken stellen den Abschluss eines Geschosses dar werden durch eine Zuweisung zu Ebenen in der Höhe definiert die Höhenangabe bezieht sich auf die Oberkante der Decke Oberkante Geschossdecke ist also gleich Beginn Ebene. Geschossdecke hinzufügen Geschossdecken werden in der Grundrissansicht eingezeichnet. Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Geschossdecke]. Über die Dropdown-Liste kann noch eine Unterauswahl getroffen werden: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 277

\[Geschossdecke] erstellt eine Geschossdecke für die aktuelle Ebene. \[Tragende Geschossdecke] erstellt eine tragende Geschossdecke (Platte) für die aktuelle Ebene. \[Geschossdecke über Fläche] konvertiert ein Körpergeschoss in eine Geschossdecke. \[Geschossdecke: Plattenkante] formt die horizontale Kante der Bodenplatte. Wählt man den Befehl \[Geschossdecke] aus, wechselt Revit in den Skizziermodus. Es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Begrenzung für Geschossdecke erstellen. Um einen Geschossdeckentyp einzustellen, ruft man die Eigenschaftenpalette auf. Zuerst wird über den Typ die Geschossdeckenart ausgewählt. In den Elementtypen sind bereits bestimmte Materialien für das Bauteil hinterlegt. Diese Materialien definieren das Aussehen des Bauteiles in verschiedenen Ansichten (Schnittmuster für Grundrisse und Schnitte, Oberflächenmuster zur Darstellung in der Ansicht etc.). Siehe hierzu im Kapitel Materialien. in Abhängigkeiten - Ebene definiert man die Höhenlage der Geschossdecke über eine Ebenenangabe. | 278 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

mit dem Höhenversatz von Ebene kann die Geschossdecke nach oben oder unten versetzt werden. Dies kann notwendig werden, wenn ihr zusätzlich Schichten wie ein Fußbodenaufbau zugewiesen wurden: ein positiver Wert verschiebt die Geschossdecke nach oben ein negativer Wert verschiebt die Geschossdecke nach unten mit Raumbegrenzung kann man einstellen, dass die Geschossdecke ein raumbegrenzendes Element ist. Die Geschossdecke wird über Zeichnen  \[Begrenzungslinie] definiert. Dies kann auf 3 Arten geschehen: die Definition über schon gezeichnete Wände mit dem \[Wandauswahl]- Werkzeug in der Gruppe Zeichnen. die Definition über schon gezeichnete Linien mit dem \[Pfeil] in der Gruppe Zeichnen. Skizzieren des Umrisses mit Hilfe des \[Zeichenwerkzeug], z.B. Linie, Kreis etc. Geschossdecken Typ bearbeiten Geschossdecken können nicht nur eine Bauteilschicht haben, sondern funktionieren ähnlich wie Wände. Über die Funktion Typ bearbeiten aus der Eigenschaftenpalette. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 279

In der sich öffnenden Dialogbox Typeneingenschaften findet man die aktuellen Einstellungen der Typparameter. Durch Duplizieren erstellt man eine Kopie des Bauteils, mit dem man dann weiterarbeitet. Über Bearbeiten lassen sich nun weitere Schichten ergänzen. In der Dialogbox Baugruppe bearbeiten befinden sich Schaltfelder, um weitere Schichten hinzuzufügen, die mit dem Dropdownfeld in der Spalte Funktion näher spezifiziert werden. Außerdem hat man die Möglichkeit, die Schichten über die Schaltfelder Nach oben und Nach unten in die gewünschte Reihenfolge zu bringen. Zudem kann man in der Spalte Material ein passendes Bauteilmaterial zuweisen, welches auch die Darstellung im Schnitt beeinflusst, sowie die Materialstärke in der Spalte Dicke. Außerdem bestimmt die Spalte Tragendes Material, welche Schicht tragend ist. Die Spalte Variabel definiert, ab welcher Schicht das Bauteil unterschiedliche Höhen annehmen kann, was zum Beispiel für Gefälledämmungen sehr hilfreich ist. | 280 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Definition über die Wände Standardmäßig ist nach Aufrufen des Befehls im Skizziermodus \[Begrenzungslinie] erstellen über das Zeichenwerkzeug \[Wände auswählen] aktiv. Über Versatz in der Optionsleiste kann ein Abstand zur Definitionskante angegeben werden. Damit lassen sich Deckenüberstände oder auch Deckenversprünge nach innen festlegen. Er kann für jede Definitionskante einzeln eingestellt werden. Dabei gilt: Ein positiver Versatzwert erweitert die Decke nach außen. ein negativer Wert verkleinert die Decke nach innen. Die Option In Wand erweitern (bis Kern) beschränkt den Versatz auf die Kerndefinition (also die tragenden Bauteile) der Wand. Wurde die Geschossdeckendefinition abgeschlossen, sind an der letzten Kante ein Doppelpfeil und 2 Griffe zu sehen. Der Doppelpfeil klappt die Definitionskante auf die andere Kante der Wand Die Griffe erlauben ein Verziehen der letzten Kante um die Definition der Kante zu erweitern Wählt man die Geschossdeckenkanten aus, so lässt sich dieser Vorgang auf jede ausgewählte Kante anwenden. Über die \[Ändern]-Befehle können die Kanten gelöscht und neu definiert werden. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird der Skizziermodus verlassen und die Geschossdecke erstellt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 281

Hinweis: Bei der Definition von Geschossdecken mit Hilfe von Wänden sind die erstellten Decken direkt mit den ausgewählten Wänden verbunden. Bei einer Änderung der Wand/ Wände wird die Decke automatisch mit verändert. Definition über Linien Um mit Linien den Deckenumriss zu skizzieren muss \[Begrenzungslinien] aktiv sein sowie z.B. \[Linien] in der Werkzeugauswahl unter der Gruppe Zeichnen in der Multifunktionsleiste. Es gibt zwei Erstellungsarten bei der Deckenkantendefinition: • den direkten Zeichenmodus über die \[Zeichenwerkzeuge] Linie, Rechteck, Kreis etc. • die Kantenauswahl \[Linie auswählen] Beim direkten Zeichenmodus werden für den Deckenumriss \[Linien] o. ä. gezeichnet. Die Linien etc. können entlang der Definitionslinien der Wand oder auch frei gezeichnet werden. Beim Zeichnen sind die üblichen Geometrien einstellbar. In der Optionsleiste ist der Versatz einstellbar. Dieser ist wie bei der Definition über Wände negativ für einen Versatz nach innen, positiv für | 282 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

einen Versatz nach außen anzusetzen (eine Zeichenrichtung im Uhrzeigersinn vorausgesetzt). Es ist auf geschlossene Linienzüge zu achten. Lücken oder die Überstände der Linien können mit \[Stutzen] oder mit den Griffen geschlossen werden. Bei der Kantenauswahl ist zwischen den drei Definitionskanten der Wände als Bezug zu wählen: Innen-, Außenkante oder Mittellinie. Der Versatz braucht nicht als negativer Wert eingegeben werden, da die Position des Mauscursors die Lage der Linie definiert. Unter Umständen entsteht bei dieser Methode kein geschlossener Linienzug. Dieser ist mit den Griffen oder dem Befehl \[Stutzen] zu schließen. Mit den Ändern- Befehlen aus der Multifunktionsleiste können die Linienzüge verändert, gelöscht und verzogen werden. Mit dem grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] beendet man den Skizziermodus und die Geschossdecke wird erstellt. Hinweis: Das \[Zeichenwerkzeug] kann durch Umschalten in der Multifunktionsleiste  Zeichnen beliebig miteinander kombiniert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 283

Neigungspfeil Ist unter der Gruppe Zeichnen der Modus \[Neigungspfeil] aktiv, so können zur Skizze der Geschossdecke Neigungspeile hinzugefügt werden. Mithilfe der \[Eigenschaften] der Neigung in der Eigenschaftenpalette können dann die Höhe am Anfang und am Ende des Neigungspfeils festgelegt oder ein Neigungswert eingegeben werden. Hierüber kann eine Geschossdecke eine Neigung erhalten. | 284 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geschossdecke ändern Auswahl Die Auswahl kann sowohl in der Grundrissansicht wie auch in Schnitt, Ansicht oder Isometrie erfolgen. Die Geschossdecke kann mit folgenden Auswahlmethoden ausgewählt werden: Durch Auswahl mit einem Linksklick Über den Projektbrowser unter \[Familien - Geschossdecken - Typ] und den Befehl \[Alle Exemplare auswählen] im Kontextmenü Umriss ändern Um den Umriss zu ändern, darf nur eine Geschossdecke ausgewählt werden. Durch die Auswahl öffnet sich automatisch die Registerkarte  Ändern/ Geschossdecken in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste. Über Modus  \[Begrenzung bearbeiten] wird der Skizziermodus eingeschaltet. Der Umriss der Geschossdecke kann nun geändert werden. Bestehende Linien können verschoben, gelöscht, neue Linien können ergänzt werden. Die neuen Linien können über die \[Zeichenwerkzeuge] oder \[Wände auswählen] ergänzt werden. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] werden die Änderungen übernommen und die Geschossdecke erstellt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 285

Trennlinien hinzufügen Eine weitere Möglichkeit die Geschossdecke zu modifizieren, besteht in der Möglichkeit eine Trennlinie hinzuzufügen. Mit der Funktion hat man die Möglichkeit, unabhängig von der normalen Bauteilkontur zusätzliche Gratlinien zu bekommen, um damit große Flächen weiter zu strukturieren. Punkte hinzufügen Um eine Geschossdecke weiter zu definieren, lassen sich mit der Funktion Punkt hinzufügen innerhalb der Deckenfläche entsprechende Punkte absetzen, auf die dann Einfluss genommen werden kann. | 286 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Es gibt drei Methoden und Referenzen zum Platzieren von Punkten und Trennungslinien: • Entlang Fläche: Punkte werden in Bezug auf die Fläche hinzugefügt. Der Wert, der in der Nähe des Cursors angezeigt wird, gibt die Höhe der Fläche basierend auf der Einstellung für die Basishöhe an. Die Punkte werden mit dem Wert für den Flächenversatz hinzugefügt. • Absolut: Punkte werden basierend auf einem absoluten Höhenwert hinzugefügt. Der Wert, der in der Nähe des Cursors angezeigt wird, gibt die Höhe unabhängig von der Fläche an und basiert auf der Einstellung für die Basishöhe. • XYZ Fangen: fängt die XY- und Z-Achse des Referenzobjekts. Der in der Nähe des Cursors angezeigte Wert gibt die Höhe der Referenzobjekte an. Existiert kein Referenzobjekt in Cursornähe, folgt die Höhe dem Verhalten Entlang Fläche. Unterelemente ändern Unterelemente sind hinzugefügte Punkte oder Trennlinien, die innerhalb einer Deckenfläche liegen. Wählt man diese Objekte nach Anklicken dieser Schaltfläche aus, so bekommt man Höhenkoten, die überschrieben und in Bezug zur Oberkante des Deckenbauteils angepasst werden können. Ist das Geschehen, bekommt man entsprechende Grat- und Kehllinien. Der Revit-Name für diese Art von Linien ist Knicklinie. Voraussetzung dafür ist, dass im Bauteil vorhandene Schichten als Variabel gekennzeichnet sind. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 287

Umwandeln von Knicklinien in Trennlinien Da es ab der Revit-Version 2023 Im Dialogfeld > Überschreibung der Sichtbarkeiten < als Unterkategorie der Geschossdecken Trennlinien und Knicklinien gibt, hat man nun die Möglichkeit, Knicklinien in Trennlinien zu konvertieren. Das hat den Vorteil, dass ggf. nur Gratlinien angezeigt werden. Dazu wählt man mit der Tab-Taste innerhalb der Geschossdecke die zu konvertierende Knicklinie aus und wählt aus der Multifunktionsleiste  Architektur  Ändern Geschossdecken  \[Linien konvertieren]. Über die > Überschreibung der Sichtbarkeit/Grafiken < \[VV] oder aus der Multifunktionsleiste  Ansicht  Grafik  \[Sichtbarkeit/Grafiken] hat man nun Zugriff auf die Modellkategorien und dort beim Eintrag Geschossdecken auf deren Unterkategorie Knicklinien und Trennlinien, die sich nunmehr separat ein- und ausblenden lassen. | 288 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Position der Geschossdecke ändern Änderung der Position über die Eigenschaften: Nach der Auswahl der Geschossdecke werden die Exemplareigenschaften in der Eigenschaftenpalette aufgerufen. Dort wird mit Ebene die Bezugsebene und über Höhenversatz von Ebene der Abstand eingestellt. Über die Ansichten und Schnitte kann die Position auch grafisch geändert werden. Dazu wird die Geschossdecke in einer Ansicht oder einem Schnitt ausgewählt. Mit gedrückter linker Maustaste kann die Geschossdecke frei verschoben werden, wenn in der Statusleiste \[Elemente bei Auswahl verschieben] aktiv ist. Außerdem kann sie mit dem Befehl \[Verschieben] neu positioniert werden. Mit der Temporär Bemaßung kann über die Zahlenwerte die genaue neue Lage festgelegt werden. Mit den Griffen der Temporär Bemaßung können mit gedrückter linker Maustaste die Bezugskanten neu festgelegt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 289

Typ ändern Unter den Exemplareigenschaften in der Eigenschaftenpalette kann ein neuer Geschossdeckentyp ausgewählt werden. Ist kein passender Typ vorhanden kann aus dem bestehenden ein neuer Typ erstellt werden. Über \[Typ bearbeiten] in der Eigenschaftenpalette oder über die Multifunktionsleiste  Ändern/ Geschossdecken  Eigenschaften  \[Typeneigenschaften] wird die Dialogbox > Typeneigenschaften < aufgerufen. Mit \[Duplizieren] erstellt man hier eine Kopie des gewählten Typs. Es empfiehlt sich die Art der Namensvergabe beizubehalten. Der gerade erstellte Typ ist nun eingestellt. Mit dem Knopf Bearbeiten... unter Konstruktion  Konstruktion wird das Dialogfenster > Baugruppe bearbeiten < geöffnet. Hier können in der Spalte Stärke die jeweiligen Schichten in der Größe geändert werden. Mit dem Knopf \[Einfügen] können weitere Schichten ergänzt werden. In der Spalte Material kann das Fenster > Materialien < geöffnet werden. Hier kann aus vordefinierten Materialien ausgewählt werden oder mit \[Duplizieren] neue erstellt werden. Zu den Materialien siehe Kapitel „Materialien". Die einzelnen Fenster werden mit \[OK] bestätigt. Der neu erstellte Typ wird zugewiesen. | 290 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Deckenaussparung Deckenaussparungen können nachträglich oder auch schon beim Erstellen der Geschossdecke definiert werden. Eine Aussparung wird, wie die Decke selbst durch Linien definiert. Linien innerhalb einer Umrisslinie werden als Unterbrechung angesehen. Diese Unterbrechung stellt das Loch dar. Hinweise: Verschachtelt man mehrere Umrisse ineinander, so wechselt auch die fertige Geschossdecke von massiv zu Öffnung und wieder massiv. Deckenaussparungen können auch über die Multifunktionsleiste  Architektur  Öffnung  \[Nach Fläche] erstellt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 291

Notizen | 292 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Basisbauteil Decken Decken Die Decke in Revit bezieht sich normalerweise auf die Innendecken innerhalb eines Raums oder einer Ebene. Die sind die horizontalen Flächen, die die Oberseite eines Raums abschließen und oft sichtbar sind. Sie dienen hauptsächlich ästhetischen und funktionalen Zwecken, indem sie die Raumgestaltung vervollständigen und Beleuchtungs- oder Belüftungssysteme verbergen können. Z.B.: Fußboden und Abgehängte Decken (Zwischendecke) Beispiel: Stellen Sie eine Zwischendecke dar. Die Höhenlage definiert sich aus einem Versatz (Abstand) zur Ebene. Die Höhenangabe bezieht sich auf die Unterkante der Decke; der angegebene Abstand ist also die lichte Höhe zwischen Ebene und Decke. Decke hinzufügen Decken werden in der Grundrissansicht eingezeichnet. Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Decke]. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 293

Wählt man den Befehl \[Decke] aus, öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Platzieren Decke. Mit \[Decke skizzieren] in der Gruppe Decke wird der Skizziermodus aktiviert. Das \[Zeichenwerkzeug], wie z.B. Linie, Kreis etc. erlaubt das Zeichnen der Deckenform. Mit \[Wände auswählen] werden die Umrisskanten durch die gezeichneten Wände definiert. Mit dem Befehl \[Automatische Decke] sucht Revit die Umgrenzung selbst. In den Deckeneigenschaften in der Eigenschaftenpalette werden die Bezugsebene und die Lage der Deckenunterkante in Bezug zur Ebene, d.h. Höhenversatz von Ebene eingestellt. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die Decke erstellt. Hinweis: Die Bearbeitung der Decke, das Abändern oder Erstellen eines neuen Typs funktioniert analog der Geschossdecke. Der Hauptunterschied zwischen Geschossdecke und Decke liegt in der Funktion und Lage. Decken sind sichtbare und dekorative Innendecken innerhalb von Räumen, die keine tragende Funktion haben und in erster Linie ästhetischen und funktionalen Zwecken dienen. Im Gegensatz dazu sind Geschossdecken die strukturellen Abschlüsse, die die Geschosse eines Gebäudes voneinander trennen und Lasten tragen. | 294 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 295

Basisbauteil Dächer Dach hinzufügen Es gibt mehrere Möglichkeiten Dächer zu erstellen, unter anderem: • über die Grundfläche • als Extrusion in einer Ansicht • Dach über Fläche Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Dach]. Über die Dropdown-Liste kann noch eine Unterauswahl getroffen werden: \[Dach über Grundfläche] siehe Beschreibung unten \[Dach über Extrusion] siehe Beschreibung unten \[Dach über Fläche] erstellt ein Dach aus einer nicht vertikalen Fläche einer Körperform \[Dachuntersicht] erstellt eine Dachuntersicht im Gebäudemodell \[Traufe] fügt den Dachabschluss zur Kante eines Dachs, einer Untersicht oder eines anderen Dachabschlusses oder zu Modelllinien hinzu \[Dachrinne] fügt den Dachabschluss zur Kante eines Dachs, einer Untersicht oder eines anderen Dachabschlusses oder zu Modelllinien hinzu | 296 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Dach über Grundfläche Über den Projektbrowser wird die Ebene eingestellt, in der die Wände zur Dacherstellung zu sehen sind. Nach dem Befehlsaufruf \[Dach über Grundfläche] öffnet Revit automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Grundfläche für Dach erstellen und man gelangt in den Skizziermodus. In der Eigenschaftenpalette lässt sich die Höhenlage über Abhängigkeiten - Basisebene und Abhängigkeiten - Basisversatz von Ebene einstellen. Des Weiteren kann hier festgelegt werden, ob das Dach als Raumbegrenzung für Flächenauswertungen benutzt werden kann: Abhängigkeiten - Raumbegrenzung. Unter der Typenauswahl kann ein Dachtyp ausgewählt werden und über \[Typ bearbeiten] kann er geändert werden. Hinweis: Die Definition eines neuen Typs über \[Typ bearbeiten] mit Material und vor allem der Dachgesamtstärke erfolgt analog den Geschossdecken. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 297

Das Dach wird über Zeichnen  \[Begrenzungslinie] definiert. Standardmäßig ist nach Aufrufen des Befehls im Skizziermodus das Werkzeug \[Wände auswählen] aktiv. Mit dem \[Wandauswahl]- Werkzeug in der Gruppe Zeichnen kann durch Anklicken der Wände der Dachumriss definiert werden: Bestimmt Neigung in der Optionsleiste definiert die Dachkante als Steigung. Der Winkel kann durch einen Linksklick überschrieben werden. Die Eingabe muss mit ENTER bestätigt werden. Wird der Aktivierungshaken des Auswahlkästchens Bestimmt Neigung entfernt, wird eine Giebelwand erstellt. Erstellt man alle Dachkanten ohne Neigung, so kann man über Zeichnen  \[Neigungspfeil] Neigungspfeile zur Skizze hinzufügen und über deren \[Eigenschaften] die Höhe am Anfang und am Ende des Neigungspfeils oder eine Neigung festlegen. Der Zahlenwert bei Dachüberstand definiert einen Überstand in der Grundrissansicht, gemessen von der abgegriffenen Bezugskante. In Wand erweitern (bis Kern) misst den Wert in Dachüberstand ab der Kernschicht der Wand. | 298 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Mit dem Werkzeug \[Linien] etc. können freie Linien als Umrisslinien gezeichnet werden. Es gibt 2 Erstellungsarten: das \[Zeichenwerkzeug], wie z.B. Linie, Rechteck, Kreis, sowie den Auswahlmodus \[Pfeil]. Die Vorgehensweise verläuft analog der Geschossdecke. Die Eigenschaften der \[Begrenzungslinien] können über Auswahl der Begrenzungslinie mit Linksklick in der Eigenschaftenpalette angezeigt werden. \[Bearbeitungsmodus beenden] schließt die Skizze ab, das Dach wird erstellt. Hinweis: Bei einem Walmdach sind alle 4 Umrisslinien Neigungslinien, bei einem Satteldach sind die 2 gegenüberliegenden Umrisslinien Neigungslinien, ein Pultdach hat lediglich eine Neigungslinie. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 299

Die Dachneigung kann für das gesamte Dach über die Eigenschaften bestimmt werden, sobald die Umrisse gezeichnet wurden oder ganz individuell für jede Traufseite einzeln. Hierfür wählt man die Linie aus, der Zahlenwert der Neigung erscheint direkt neben der Linie, sodass man diesen mit Linksklick ändern kann. Oder die Änderung erfolgt über die Eigenschaftenpalette. Die Neigung wird als Winkelmaß eingetragen, das Einheitsformat ist Grad. Möchte man die Neigung in Prozent eingeben, so muss das %-Zeichen dazugeschrieben werden. Revit rechnet es dann selbstständig in Grad um. Hat man ein Flachdach mit innenliegender Entwässerung, so kann auch ein Negativgefälle eingetragen werden. Das Flachdachgefälle kann auch, ähnlich wie eine Geschossdecke, ganz individuell über Höhenpunkte und Trennungslinien definiert werden. Diese Funktionen werden jedoch erst freigeschaltet, nachdem bei allen Begrenzungslinien das Häkchen bei Bestimmt die Dachneigung entfernt wurde. Wird jetzt das fertige Dach ausgewählt, öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Dächer mit den Werkzeugen für die Formbearbeitung. (Siehe Kapitel „Geschossdecke ändern") | 300 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Dach über Extrusion Wählt man \[Dach über Extrusion] wird die Dachform als Umriss mit Linien vorgezeichnet. Hierzu ist es zuerst erforderlich, erstmal eine Referenzebene anzulegen, von deren Fläche dann die Extrusion ausgeht. Dieses erfolgt über den Befehl \[Referenzebene] aus der Multifunktionsleiste  Architektur  Arbeitsebene. Im Grundriss oder in einer lotrecht zur erstellenden Referenzebene liegenden Ansicht wird die Referenzebene eingezeichnet. In den Eigenschaften muss dieser Ebene unbedingt ein Name gegeben werden, damit die Referenzebene über den Namen ausgewählt werden kann. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 301

Jetzt aktiviert man den Befehl \[Dach über Extrusion] und es öffnet sich die Dialogbox > Arbeitsebene <. Hier ist es notwendig, die gezeichnete Referenzebene als Arbeitsebene für das Extrusionsprofil zu definieren. Die Referenzebene kann dazu über den Namen ausgewählt werden oder über Ebene auswählen direkt angeklickt werden. Befindet man sich noch nicht in einer passenden Ansicht (parallel zur Referenzebene), schlägt Revit dann entsprechende Ansichtsmöglichkeiten im Dialogfeld > Zu Ansicht wechseln < vor. Nach Auswahl der passenden Ansicht und \[Ansicht öffnen] wechselt die Darstellung in die gewählte Ansicht. Gleichzeitig wird die Lage des Daches abgefragt. Revit schlägt automatisch die höchste verfügbare Ebene vor. Mit Versatz kann ein zusätzlicher Abstand eingegeben werden. Es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Profil für Dach über Extrusion erstellen. Der Skizziermodus wird aktiv und die Dachform kann gezeichnet werden. Zunächst wird über die Eigenschaftenpalette der gewünschte Dachtyp eingestellt. Mit dem \[Zeichenwerkzeug] wird die äußere Umrisslinie des Daches als offener Linienzug gezeichnet oder mit \[Pfeil] ausgewählt. Es stehen die üblichen Zeichenbefehle für die Geometrien zur Verfügung. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird das Dach erstellt. Die Länge des Daches richtet sich nach der darunter liegenden Wand. | 302 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Die Länge des Daches und die damit entstehenden Überstände können über die Dacheigenschaften in der Eigenschaftenpalette oder mit Hilfe der Temporär Bemaßung korrigiert bzw. angepasst werden. In der Isometrie oder in der Grundrissansicht kann das Dach durch einen Linksklick gewählt werden. In der erscheinenden Temporär Bemaßung kann die Gesamtlänge und die Position des Daches überschrieben werden, der Längenzuwachs erfolgt auf beiden Seiten gleichmäßig. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 303

Mit der Temporär Bemaßung werden auch Pfeilgriffe sichtbar. Mit diesen kann das Dach ebenfalls in der Länge angepasst werden. Dies erfolgt für jede Seite einzeln, so dass mit dieser Funktion unterschiedliche Dachüberstände erstellt werden können. In den Eigenschaften des Daches über Extrusion findet man Abhängigkeiten

* Extrusionsbeginn und Abhängigkeiten - Extrusionsende. Mit diesen beiden Werten werden die Länge und die Lage des Daches mit einem Zahlenwert gesteuert. Sie entsprechen den Werten der Temporär Bemaßung. Hinweis: Die Definition eines neuen Typs mit Material und vor allem der Dachgesamtstärke erfolgt analog den Geschossdecken. | 304 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wände anpassen Die Oberkante der unter dem Dach liegenden Wände kann mit dem Dach fixiert werden. Die Außenwände werden mit Hilfe der Tabulatortaste als Kette ausgewählt. Es öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Wände. In der Multifunktionsleiste kann nun unter Wand ändern  \[Fixieren]  \[Oberkante]/\[Basis] ausgewählt werden. Man kann dann unter \[Fixieren] die anzupassende Kante der Wand einstellen, z.B. Oberkante. Wird das Dach nun mit einem Linksklick ausgewählt, wird die Wandoberkante an die Unterkante des Daches verlängert und an die Form des Daches angepasst. Der Vorgang kann rückgängig gemacht werden. Nach der Wandauswahl wählt man unter Wand ändern  \[Lösen]  \[oben/Basis] oder \[Alle lösen] in der Multifunktionsleiste und klickt das verbundene Objekt an. Damit wird die Verbindung aufgehoben. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 305

Notizen | 306 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Basisbauteil Treppen Treppen können auf drei Arten erstellt werden: • Treppe als fertiges Bauteil • Treppe nach Skizze • Treppe als Projektfamilie Es können bei den Varianten nach Bauteil und Skizze gerade Läufe, Läufe in L-Form mit Podest, Treppen in U-Form und Wendeltreppen definiert werden. Eine Unterbrechung des Treppenlaufes mit Podesten ist jederzeit möglich. Treppengeländer werden automatisch von Autodesk Revit generiert. Treppenläufe in mehrstöckigen Gebäuden können mit Hilfe der Treppeneigenschaften automatisch bis zur höchsten Ebene wiederholt werden. Hier sind auch unterschiedliche Geschosshöhen zulässig. Der Höhenverlauf wird über die Bezugsebenen gesteuert, mit Hilfe von Versätzen in den Treppeneigenschaften können Fußbodenaufbauten berücksichtigt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 307

Treppe als fertiges Bauteil erstellen Bei der Treppe als Bauteil kann eine Treppe durch Zusammenfügen von allgemeinen Lauf-, Podest- und Auflagerbauteilen erstellt werden. Eine bauteilbasierte Treppe kann ausfolgenden Bauteilen bestehen: Läufe: gerade, spiralförmig, U-förmig, L-förmig, benutzerdefinierter Lauf Podeste: können automatisch zwischen Läufen erstellt, durch Auswählen von zwei Läufen eingefügt oder vom Benutzer skizziert werden Auflager = tragendes Bauteil (links und Mitte): können automatisch zusammen mit den Läufen oder durch Auswahl eines Laufs bzw. einer Podestkante erstellt werden Geländer: können automatisch während der Erstellung oder später erstellt werden Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erschließung  \[Treppe]. Nach dem Befehlsaufruf wechselt Revit in den Bearbeitungsmodus für Treppenbaugruppen, es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Treppe erstellen. Hier können Bauteile zu einer Treppe zusammengefügt werden. Die Baugruppe kann direkt in einer Draufsicht oder auch in einer 3D-Ansicht zusammengebaut werden, so kann man gleich beim Zusammenfügen ein vollständiges Bild des Treppenmodells erhalten. Zuerst kann eingestellt werden, welches Bauteil jeweils gerade erstellt werden soll (Lauf, Podest oder tragendes Bauteil). Standardmäßig ist \[Lauf] voreingestellt. | 308 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Lauf erstellen Für den \[Lauf] stehen folgende Formen zur Verfügung: gerade, Spirale in ganzen Schritten, Spirale durch Mittel- und Endpunkte, U-förmig, L-förmig und benutzerdefinierter Lauf. Der Lauf kann in einer Draufsicht oder 3D-Ansicht erstellt werden. In der Optionsleiste können folgende Einstellungen vorgenommen werden: Basislinie: hier kann der Erstellungspfad des Laufs relativ zur Aufwärtsrichtung gewählt werden, d.h. links, Mitte oder rechts oder alternativ Auflager außen: links bzw. rechts für Versatz kann ein optionaler Versatzwert, bezogen auf die Basislinie, zum Erstellen des Pfads angegeben werden. Ein positiver Versatz befindet sich, relativ zur Aufwärtsrichtung, rechts und ein negativer Versatz links. Tatsächliche Laufbreite: Hier wird die Laufbreite der Treppe angegeben. Bei der Erstellung von Treppen mit Wangen wird nicht die Treppengesamtbreite, sondern die Breite der eigentlichen Treppe - also ohne Wangen angegeben. Damit lassen sich Mindestbreiten einfach und ohne Rechnereien schnell erstellen. Automatisches Podest ist vorgabemäßig ausgewählt. Wenn zwei separate Läufe zum Erreichen der nächsten Ebene erstellt werden, fügt Revit | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 309

automatisch ein Podest zwischen den beiden Läufen ein. Diese Option kann deaktiviert werden, wenn die Podeste nicht automatisch erstellt werden sollen. Vorschau spiegeln (nur bei den L- und U-förmigen Läufen): Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Option Vorschau spiegeln in der Optionsleiste kann die vorgegebene Richtung des Layouts für den gewendelten Lauf beibehalten oder geändert werden. | 310 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

In der Eigenschaftenpalette werden dann die Einstellungen für die Treppe getroffen: Zuerst wird ein vordefinierter Treppentyp aus drei vordefinierten Systemfamilien (Ortbetontreppe, Fertigbetontreppe, Zusammengebaute Treppe) ausgewählt. Unter Abhängigkeiten wird die Höhe der Treppe über die Basisebene und die oberste Ebene definiert und über Versatz unten und Versatz oben können die Fußbodenaufbauten berücksichtigt werden. Ist der Treppenverlauf über mehrere Geschosse gleich, kann mit Oberste Ebene eines mehrstöckigen Gebäudes die Wiederholung der Treppenläufe über mehrere Geschosse bis zur angegebenen Ebene bewirkt werden. Unter Abmessungen erfolgt die Treppeneinstellung. Das Steigungsverhältnis ist im Familientyp definiert und folgt der Steigungsregel. Über Gewünschte Anzahl an Steigungen und tatsächliche Auftrittsbreite wird die Treppensteigung bestimmt. Die gegrauten Werte werden errechnet. Außerdem kann eingestellt werden, welche Nummer der erste Auftritt/ Steigung bekommen soll. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 311

Um Exemplareigenschaften des Laufs, wie z.B. tatsächliche Laufbreite, relative Basishöhe oder mit Steigung beginnen/enden, einstellen zu können, muss man in der Eigenschaftenpalette Neu Treppen: Läufe wählen und die Exemplareigenschaften wie erforderlich ändern oder dieses nach Fertigstellung der Treppe im Nachhinein ändern: Siehe hierzu auch das Unterkapitel „Treppe nach Bauteil bearbeiten - Eigenschaften" Standardmäßig wird ein Geländer automatisch erstellt, wenn ein Lauf erstellt wird. Über die Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen  Extras  \[Geländer] kann man das Dialogfeld > Geländer < öffnen. Hier kann man die Geländerposition sowie den Geländertyp auswählen. Soll kein Geländer automatisch erstellt werden, muss der Typ: Keine gewählt werden. Ein Geländer kann auch jederzeit später über den Befehl \[Geländer] hinzugefügt werden. Zum Abschließen des Dialogfeldes muss auf OK geklickt werden. Das erstellte Geländer kann man erst sehen, wenn die Bearbeitung im Baugruppenbearbeitungsmodus für die Treppe abgeschlossen ist. Um den Treppenlauf zu zeichnen, muss die Vorgehensweise ausgeführt werden, die dem spezifischen Laufbauteiltyp entspricht, welcher erstellt werden soll (bei Bedarf kann im Schnellzugriff-Werkzeugkasten auf Standard-3D-Ansicht gewechselt werden, um den Lauf in 3D anzuzeigen): | 312 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Für einen geraden Lauf muss am Beginn und Ende des Laufs jeweils in die Zeichenfläche geklickt werden. Mit dem Endpunkt wird auch die Gesamtzahl der Steigungen festgelegt. Für einen geraden Lauf mit Podest siehe weiter unten im Text. Für den spiralförmigen Lauf in ganzen Schritten wird zuerst der Mittelpunkt der Treppe bestimmt und dann durch einen weiteren Klick der Radius der spiralförmigen Treppe inklusive des Startpunktes der Treppe festgelegt. Der Lauf wird mit sämtlichen Stufen erstellt, die zur Verbindung der Höhenwerte an der Basis und am oberen Ende erforderlich sind. Optional kann nach dem Absetzen der Treppe in der Gruppe Extras der Befehl \[Umkehren] ausgewählt werden, um die Drehung der Treppe zu ändern und diese, statt gegen den Uhrzeigersinn im Uhrzeigersinn zu zeichnen. Diese Treppenart kann auch für Spiralen mit > 360° verwendet werden. Für den spiralförmigen Lauf mithilfe von Mittel-, Start- und Endpunkten wird zuerst der Mittelpunkt der Treppe bestimmt und dann durch einen weiteren Klick der Anfangspunkt festgelegt. Um die Drehrichtung festzulegen, muss der Cursor im Uhrzeigersinn oder in Gegenrichtung bewegt werden. Durch einen weiteren Klick werden der Endpunkt und die Anzahl der Steigungen festgelegt. Diese Treppenart funktioniert nur für Treppen mit weniger als 360°. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 313

Nach Aktivieren des Befehls \[L-Form/U-Form Wendelstufe] kann mithilfe der Leertaste die Treppe am Cursor so gedreht werden, wie erwünscht. Durch de-/aktivieren von Vorschau spiegeln in der Optionsleiste kann die vorgegebene Richtung beibehalten/geändert werden. Der L- oder U-förmig gewendelte Lauf erstreckt sich automatisch über den ganzen Höhenunterschied zwischen seinem oberen und unteren Ende. Die Treppe kann entweder durch ein Klicken frei positioniert werden oder der Cursor muss an eine Stelle nahe der Wand/ eines anderen Elementes gezogen werden, damit der Lauf dort positioniert werden kann: Die gewendelte Treppe wird dort gefangen und durch ein Klicken korrekt positioniert. Die Anzahl Paralleler Stufen am Anfang und Ende der Treppe kann in der Eigenschaftenpalette unter den Exemplareigenschaften des Laufs eingegeben werden. Für Treppenbauteile durch Skizzieren siehe Beschreibung zur Treppe nach Skizze. Bei allen Bauteilformen wird der Bearbeitungsmodus durch einen Klick in der Multifunktionsleiste auf den grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] geschlossen. Podest erstellen Soll ein Lauf direkt mit einem Podest erstellt werden, ist hierfür wichtig, dass in der Optionsleiste der Haken für Automatischer Podest gesetzt ist. | 314 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Bei der Erstellung des Treppenlaufs muss dann der Treppenlauf durch einen Linksklick mit der Maus „unterbrochen" werden, sobald die vorerst gewünschte Anzahl an Steigungen erreicht ist. Danach bewegt man den Mauszeiger entlang der Verlängerungslinie, ggf. mit Richtungswechsel nach links oder rechts und klickt, um die verbleibenden Steigungen für den zweiten Lauf zu zeichnen. Das Podest wird automatisch zwischen den beiden Läufen erstellt. Die Vorgabe für die Tiefe des Podests ist derselbe Wert wie die Breite des Laufs. Wenn die Option \[Automatischer Podest] nicht aktiv ist, kann unter folgenden Voraussetzungen zu einem späteren Zeitpunkt eine Verbindung zwischen zwei zusammengehörigen Läufen erstellt werden: Die beiden Läufe wurden in derselben Bearbeitungssitzung für Treppenbaugruppen erstellt. Die Start- oder Endebene des einen Laufs entspricht der Start- oder Endebene des anderen Laufs. Um das Podest durch Auswahl zweier Läufe hinzuzufügen, muss man sich noch im Erstellungsmodus der Treppenbaugruppe befinden oder man muss die entsprechende Treppenbaugruppe auswählen und in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen den Befehl \[Treppe bearbeiten] anwählen. Dann muss in der Gruppe Bauteile \[Podest] aktiviert werden. Im Katalog Zeichnen wird der Befehl \[Zwei Läufe wählen] ausgesucht, und dann werden der erste und der zweite Lauf ausgewählt. Jetzt wird automatisch das Podest erstellt, das die beiden Läufe verbindet. Der Befehl \[Bearbeitungsmodus beenden] kann erfolgen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 315

Die Form des Podests wird automatisch geändert, wenn die Position oder Bemaßung des Laufs geändert wird. Soll das Podest eine benutzerdefinierte Form haben, kann das Podest durch Auswahl des Zeichenbefehls \[Skizze erstellen] in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen  Bauteile  \[Podest] frei skizziert werden. Hierfür stehen verschiedene \[Zeichenwerkzeuge] für die Begrenzung und die Treppenlauflinie zur Verfügung. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird dann das skizzierte Podest erstellt. Wenn sie durch Skizzieren erstellt wurden, weisen Treppenbauteile keine automatischen Beziehungen zueinander auf, d.h. bei Änderungen an der Treppe muss das Podest manuell aktualisiert werden. Podest in Skizze konvertieren Ein automatischer Podest kann auch erst erstellt und danach in eine freie Skizze konvertiert werden. Der Podest kann dann durch Skizzieren verändert werden. Dieses ist oft der schnellste Weg, zwei Treppenläufe durch einen Podest absolut passend miteinander zu verbinden und die Podestform trotzdem frei zu skizzieren. Hierzu zuerst die Treppe anklicken, dann \[Treppe bearbeiten] auswählen, dann das Post anklicken und in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen  Extras den Befehl \[Konvertieren] aktivieren. Dann die konvertierte Skizze anklicken und \[Skizze bearbeiten] anwählen. Jetzt ist das Podest frei skizziert und trotzdem automatisch passend mit den beiden Treppenläufen verbunden. | 316 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Tragendes Bauteil Das Werkzeug \[Tragendes Bauteil] wird verwendet, um einer bauteilbasierten Treppe ein seitliches Auflager, z.B. eine Wange, hinzuzufügen. Hierfür muss eine Draufsicht oder 3D-Ansicht geöffnet sein. Damit man der Treppe ein Auflager hinzufügen kann, müssen entsprechende Werte für die Eigenschaften Auflager rechts, Auflager links und Auflagertyp in den > Typeneigenschaften < der Treppe angegeben sein, z.B. Wangentreppe (eingestemmt). Standardmäßig ist der Wert auf „Keine" eingestellt. Entweder befindet man sich noch im Erstellungsmodus für Treppen oder man muss, um einer vorhandenen Treppe ein tragendes Bauteil hinzuzufügen, die Treppe auswählen und in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppen den Befehl \[Treppe bearbeiten] anklicken. Ist der Bearbeitungsmodus für Treppen dann aktiv, so kann man über die Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen das \[Tragende Bauteil] hinzufügen. Im Katalog Zeichnen ist automatisch der Befehl \[Kanten wählen] aktiv und somit können die Kanten der Läufe und des Podestes ausgewählt werden. Es können einzelne Treppenlauf- oder Podestkanten gewählt werden oder mithilfe der Tabulatortaste eine fortlaufende Treppenbegrenzung hervorgehoben werden. Auflager, die direkt aneinander anschließen, werden automatisch durch eine Gehrungsverbindung verbunden. Mit dem grünen Haken, d.h. dem Befehl \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die Erstellung abgeschlossen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 317

Treppe nach Bauteil bearbeiten Nach dem Erstellen einer Treppe nach Bauteilen kann man die einzelnen Bauteile der Treppe ändern. Außerdem können Änderungen an der gesamten Treppe vorgenommen werden, wie z. B. den Treppentyp oder die Position ändern. Der Vorteil an einer bauteilbasierten Treppe ist, dass sich Änderungen an einem Bauteil direkt auf die anderen Bauteile in der Treppenbaugruppe auswirken. Somit ist die Richtigkeit der Treppenbaugruppe immer gesichert und der beabsichtigte Treppenentwurf bleibt erhalten. Zum Ändern der Treppe nach Bauteil muss die Treppe durch Anklicken ausgewählt werden. Es öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte Ändern/Treppe erstellen, dort können die einzelnen Bestandteile der Treppe ausgewählt und verändert werden. Alternativ kann die Tab-Taste genutzt werden, um durch die Treppenbauteile durchzuschalten, ohne dass die Treppe zur Bearbeitung ausgewählt wurde. | 318 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Eigenschaften Klickt man ein Treppenbauteil an, können schon ohne Auswahl des Befehls \[Treppe bearbeiten] einige Exemplar- bzw. Typeneigenschaften der Treppe geändert werden. Exemplareigenschaften z.B.: Basisebene und Oberste Ebene - Versatz oben/unten mit diesen Werten kann man einen Versatz zur Bezugsebene erstellen, z.B. wenn die Ebene auf OKRFB liegt, die Steigungen aber erst bei OKFFB beginnen sollen Abmessungen wie gewünschte Steigungsanzahl und tatsächliche Auftrittsbreite, Mindestlaufbreite sowie | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 319

Typeneigenschaften z.B.: • die Berechnungsregeln • Lauf- und Podesttyp • Auflagertyp, z.B. Wangentreppe Die Parameter zur Endverbindung, z.B. Ausklinkung oder Gerade Schnitt ist nur unter Typeneigenschaften vorhanden, wenn die Treppe einen Typ aus der Familie Fertigbetontreppe ist. | 320 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Weitere Eigenschaften des Laufes stehen zur Verfügung, wenn man nach Auswahl des Treppenbauteils in der Multifunktionsleiste  Ändern/Treppen  Bearbeiten  \[Treppe bearbeiten] aktiviert und dann im Bearbeitungsmodus das Treppenbauteil nochmal mit links anklickt: Exemplareigenschaften z.B.: • Relative Basishöhe und Relative Höhe oben Mit Steigung beginnen und Mit Steigung enden: Hier kann z.B. eingestellt werden, ob eine Treppe mit oder ohne Steigung beginnen bzw. enden soll: d.h. lässt man die Treppe z.B. ohne Steigung enden, so sitzt die Oberkante der letzten Treppenstufe direkt auf der Basisebene. Mit Unterhalb Steigungsbasis erweitern hat man die Möglichkeit der untersten Stufe der Treppe eine andere Steigungshöhe zu geben als den restlichen Stufen. Hiermit kann z.B. eine Betontreppe mit dem Rohfußboden verbunden werden und trotzdem ab Fertigfußboden für alle Stufen dieselbe Steigungshöhe haben. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 321

Wichtig ist hierbei noch, die Treppe über den Befehl \[Geometrie verbinden] aus der Multifunktionsleiste  Ändern/Treppen  Geometrie mit der Geschossdecke zu verbinden Typeneigenschaften z.B.: Unter Konstruktion z.B. die Oberfläche der Unterseite, glatt oder gestuft Die Materialien des Treppenlaufes, d.h. Treppenmaterial und Auftrittsmaterial Aktivierung/Deaktivierung eines Auftritts und die Einstellungen hierzu, wie z.B. Auftrittshöhe und Trittüberstandslänge Form-/Positionsänderung Unter der Registerkarte Ändern in der Multifunktionsleiste können Bearbeitungswerkzeuge zum Ändern der Treppe ausgewählt werden. Außerdem können Steuerelemente zur direkten Bearbeitung von der Treppe genutzt werden, um die Form oder Position der Treppe zu ändern. Die Steuerelemente sind verfügbar, sobald man das Bauteil anklickt. Wenn eine Kette von verbundenen Bauteilen, wie z. B. Läufe und Podeste, ausgewählt wird, sind die Steuerelemente zur Direktbearbeitung nicht verfügbar. | 322 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Es gibt Steuerelemente mit folgender Wirkung: gefüllter Punkt (am offenen Ende des Laufs entlang der Lauflinie): hiermit lässt sich die Position für das Ende des Laufs ändern sowie Auftritte/Steigungen in einer beliebigen Richtung hinzufügen oder entfernen. Es können keine Auftritte/Steigungen unterhalb der Basisebene der Treppe hinzugefügt werden. Mit den Pfeilsteuerelementen am Endpunkt des Laufs entlang der Lauflinie kann die Treppe verschoben werden. das Pfeilsteuerelement an einer der Laufkanten kann gezogen werden, um die Breite des Laufs zu ändern. Bei Podestbauteilen wird dieses Steuerelement verwendet, um die Podestform zu ändern. das quadratische Steuerelement an der Verziehung eines gewendelten Laufs wird gezogen, um die Form des gewendelten Laufes zu ändern. Die ursprüngliche Treppenhöhe bleibt erhalten. Das Steuerelement mit dem leeren Punkt in der Mitte der Wendeltreppenlauflinie wird genutzt, um den Radius zu ändern. Umkehren der Steigungsrichtung Zum Umkehren einer Treppe nach Bauteil muss die Treppe ausgewählt werden und dann in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppen Bearbeiten der Befehl \[Treppe bearbeiten] ausgewählt werden. Dann muss der umzukehrende Lauf angeklickt werden und der Befehl \[Umkehren] in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen  Extras ausgewählt werden. Das Layout der Treppe ändert sich nicht. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 323

Konvertieren eines Treppenbauteils in eine Skizze Wichtig zu wissen ist, dass ein Bauteil, das in eine Skizze konvertiert wird, keine automatische Beziehung zu anderen Bauteilen mehr hat. Wenn beispielsweise ein Podest in eine Skizze konvertiert und dann die Laufbreite der Treppe geändert wird, passt sich die Podestform nicht automatisch der Treppe an. Skizzierte Bauteile müssen manuell aktualisiert werden. Das Konvertieren kann nicht rückgängig gemacht werden und Skizzen können nicht in Bauteile konvertiert werden. Zum Konvertieren wird die Bauteiltreppe ausgewählt und dann der Befehl \[Treppe bearbeiten] in der Multifunktionsleiste ausgewählt. Dann muss der zu konvertierende Lauf oder Podest angeklickt werden und in der Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppe erstellen  Extras  \[Konvertieren] aktiviert werden. Wenn ein Hinweis erscheint und man aufgefordert wird, den Vorgang zu bestätigen, muss auf \[Schließen] geklickt werden. Die Skizze kann dann über \[Skizze bearbeiten] in der Registerkarte Extras bearbeitet werden. | 324 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Treppe nach Skizze erstellen Treppen nach Skizze können auf zwei Arten erstellt werden: • Über Angabe des Treppenlaufes • Über das Skizzieren der Steigungs- und Begrenzungslinien Treppen nach Skizze werden in einer Grundrissansicht gezeichnet. Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erschließung  \[Treppe]. Nach dem Befehlsaufruf muss in der Registerkarte Bauteile, noch der Befehl \[Skizze erstellen] aufgerufen werden. Jetzt wechselt Revit in den Skizzenmodus. Standardmäßig ist \[Lauf] voreingestellt und es sind Zeichenbefehle verfügbar. In der Eigenschaftenpalette werden die Einstellungen der Treppe getroffen: Unter dem Dropdown Feld wird ein vordefinierter Treppentyp ausgewählt. Unter Abhängigkeiten wird die Höhe der Treppe über die Basisebene und die oberste Ebene definiert und über Versatz unten und Versatz oben können die Fußbodenaufbauten berücksichtigt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 325

Ist der Treppenverlauf über mehrere Geschosse gleich, kann mit Oberste Ebene eines mehrstöckigen Gebäudes die Wiederholung der Treppenläufe über mehrere Geschosse bis zur angegebenen Ebene bewirkt werden. Unter Abmessungen erfolgt die Treppeneinstellung. Das Steigungsverhältnis ist im Familientyp definiert und folgt der Steigungsregel. Über Gewünschte Anzahl an Steigungen und tatsächliche Auftrittsbreite wird die Treppensteigung bestimmt. Die gegrauten Werte werden errechnet. Treppen können anschließend über \[Lauf] oder über das Skizzieren von \[Steigungs]- und \[Begrenzungslinien] erstellt werden. Erstellung über den Lauf: Mit \[Lauf] in der kontextabhängigen Registerkarte kann der Treppenlauf nun definiert werden. Mit einem Linksklick wird der Startpunkt des Treppenlaufs abgesetzt. Der Lauf wird mittig gezeichnet. Autodesk Revit zeigt die Anzahl der erstellten Steigungen an. Es gibt beim Erstellen zwei Möglichkeiten: Eine gerade Treppe ohne Zwischenpodeste Das Rechteck wird weiter aufgezogen und überzeichnet. Revit zeigt 0 verbleibende Steigungen an. Durch einen Linksklick wird der Endpunkt definiert. | 326 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Treppe mit Zwischenpodesten: Das Rechteck wird nach dem ersten Treppenlauf durch einen Linksklick definiert. Revit zeigt die noch verbleibenden Steigungen an. Der weiterführende Lauf wird um die Podestlänge entfernt mit einem Linksklick neu gestartet. Bei der Erstellung der weiteren Läufe können mehrere Bezugslinien gewählt werden, die sich mit der Mitte des Laufs als Referenz schneiden. Das Rechteck wird am Endpunkt mit einem Linksklick beendet. Dieser Vorgang kann mehrmals durchgeführt werden. Das Podest wird automatisch an die Treppenläufe ergänzt. Der fertig gestellte Treppenlauf kann mit den beiden Befehlen \[Begrenzung] und \[Steigung] ergänzt und verändert werden. Mit dem grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] verlässt man den Skizziermodus, die Treppe wird erstellt. Danach befindet man sich noch in der kontextabhängigen Registerkarte  Ändern/Treppen. Diese kann man zum Bearbeiten der Treppe nutzen oder mit einem Linksklick oder ESC verlassen. Mit der Treppe zusammen wird ein Geländer generiert. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 327

Erstellung über Skizzieren der Begrenzung/Steigung Beim Skizzieren werden die Treppen über \[Begrenzungs- und Steigungslinien] definiert. In der Eigenschaftenpalette wird zunächst der Treppentyp eingestellt. Die Treppenform wird mit \[Begrenzung] definiert. Die linke und rechte Begrenzungslinie darf nicht mit einer Begrenzungslinie verbunden werden. Anschließend wird mit \[Steigung] für jede Steigung eine Linie gezeichnet. Die Steigungslinien verbinden die Begrenzungslinien. Die obere Steigungslinie eines Treppenlaufs entspricht der Steigungshöhe ohne Auftritt. Revit zeigt beim Zeichnen der Steigungen die verbleibende Anzahl an Steigungen an. Soll die Treppe ein Podest erhalten, müssen die Begrenzungslinien am Übergang Podest - Treppenlauf getrennt werden (bzw. für das Podest ein eigener Linienzug gezeichnet werden). Der grüne Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] beendet den Skizziermodus und erstellt die Treppe. Mit einem Linksklick oder ESC verlässt man den Modus der kontextabhängigen Registerkarte Ändern/Treppen. Revit fügt automatisch ein Geländer an die Treppe. | 328 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wendeltreppe nach Skizze erstellen Wendeltreppen werden mit der Geometrie \[Bogen], zu finden unter der kontextabhängigen Multifunktionsleiste  Ändern/ Treppenskizze erstellen  Zeichnen  \[Bogen], erstellt. Zunächst gibt man den Mittelpunkt des Bogens an und definiert durch die Richtung des Mauscursors den Startpunkt der Wendeltreppe. Der Radius der Wendeltreppe bezieht sich auf die Mittellinie der Wendeltreppe und kann durch Überschreibung der Temporär Bemaßung oder durch Linksklick mit dem angezeigten Wert abgesetzt werden. Durch Definition des Endpunktes durch einen Linksklick wird der Treppenlauf fertig gestellt. \[Bearbeitungsmodus beenden] verlässt den Skizziermodus und erstellt die Wendeltreppe. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 329

Wendeltreppen mit Podest Möchte man ein gebogenes Zwischenpodest einfügen, so empfiehlt es sich Mittelpunkt und Radius mit Referenzebenen unter Multifunktionsleiste  Architektur  Arbeitsebene  \[Referenzebene] vorzudefinieren, damit der weitere Verlauf exakt gefangen werden kann. Nach Definition des ersten Treppenlaufes ist der zweite ebenso wie der erste mit der Angabe des Mittelpunktes zu beginnen. Der freigelassene Zwischenraum wird nach Fertigstellung des zweiten Treppenlaufs mit einem Podest ergänzt. Hinweis: Revit beschränkt die Drehung der Spirale bei der Wendeltreppe nach Skizze auf einen Wert unter 360 Grad. Eine überlappende Spirale kann nicht erstellt werden. Stattdessen zeichnet man besser eine Treppe nach Bauteil, und zwar die Spirale in ganzen Schritten, diese lässt eine Drehung über 360° zu. | 330 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Treppe nach Skizze bearbeiten Treppeneigenschaften Unter der Eigenschaftenpalette  \[Typ bearbeiten] lassen sich vorhandene Typen duplizieren und neue daraus erstellen.Zunächst wird ein ähnlicher Typ in der Typenauswahl festgelegt. Mit \[Duplizieren] und einer Namensvergabe lassen sich die Parametertypen neu definieren. Unter Konstruktion kann mit den Berechnungsregeln die Steigungsformel eingestellt werden und damit auch das minimale und maximale Steigungsverhältnis der Treppe. Mit Materialien und Oberflächen können die Oberflächenmaterialien ausgewählt und zugewiesen werden. Unter Auftritte und Steigungen werden die Verhältnisse, die Überstände und deren Form definiert. Unter Wangen können die Abmessungen der Wange festgelegt werden. Mit \[Anwenden] und \[OK] werden die Einstellungen übernommen, der neu erstellte Typ wird zugewiesen bzw. steht nun in dieser Zeichnung zur Verfügung. Hinweis: Die Bearbeitung solcher Treppen ist nachträglich unter Multifunktionsleiste Ändern/ Treppen meist problematisch, da die fertig gestellte Treppenform stark von den Erstellungsparametern abhängig ist. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 331

Treppenrichtung Die Richtung von Treppen nach Skizze lässt sich nicht im Skizziermodus ändern. Klickt man aber die fertig erstellte Treppe an, so erhält sie an ihrer Oberkante einen kleinen Pfeil, den Umkehrpfeil. Ein Linksklick auf den Umkehrpfeil dreht die Steigungsrichtung der Treppe um. Eine umgekehrte Treppe erfordert eventuell ebenfalls eine Richtungsänderung des Geländers. Dies kann mit den Doppelpfeilen am Geländer geschehen. Diese sind in der 3D-Ansicht auf jeden Fall zu sehen. Formänderung Die Form der Treppe kann jederzeit im Skizziermodus geändert werden. Nach Auswahl der Treppe öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Treppen und es kann über Modus  \[Skizze bearbeiten] in den Skizziermodus gewechselt werden. Die Begrenzungslinien können nun verschoben oder durch eine andere Form ersetzt werden. Die Steigungslinien können auch verschoben werden. | 332 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Podest hinzufügen Dem Treppenlauf können Podeste hinzugefügt werden: Dazu wechselt man in den Skizziermodus, wie eben schon beschrieben. Mit dem Befehl \[Verschieben] werden die Steigungen entsprechend der Podestgröße verschoben. Mit \[Element teilen] werden die Umgrenzungslinien an den beiden Steigungen am Podest aufgebrochen. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die Treppe nun mit Podest dargestellt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 333

Treppen über mehrere Stockwerke erstellen Möchte man eine Treppe über mehrere Stockwerke generieren, so muss man hierfür nicht einzelne Treppen zeichnen, sondern kann dieses über den Modus Treppen über mehrere Stockwerke ausführen. Hinweise: Die Stockwerke müssen hierfür nicht gleich hoch sein. Das Geländer wird durchgehend generiert, was komplizierte Anschlusspunkte zwischen verschiedenen Treppen umgeht. Das Geländer kann auch noch modifiziert werden. Der Befehl funktioniert sowohl mit Treppen als Bauteil als auch mit Treppen nach Skizze. Die Ausführung als Treppe über mehrere Stockwerke kann entweder direkt bei der Treppenerstellung eingestellt werden oder durch Auswahl und Aktivierung der Bearbeitung einer fertigen Treppe. Während der Erstellung ist der Befehl \[Ebenen verbinden] zu wählen. Dieser kann erst nach Absetzen des Treppenlaufes aktiviert werden. Dann muss über das sich öffnende Dialogfeld > Zu Ansicht wechseln < in eine Ansicht gewechselt werden, in der die Ebenen und die Treppe als Ansicht zu sehen sind. Hier sind weitere Ebenen auszuwählen und es entsteht eine Treppe über mehrere Stockwerke. | 334 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Bei der Bearbeitung einer bereits fertigen Treppe ist diese anzuwählen und dann in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste  Ändern/Treppen  Mehrgeschossige Treppe der Befehl \[Ebenen wählen] zu aktivieren. Dann muss über das sich öffnende Dialogfeld > Zu Ansicht wechseln < in eine Ansicht gewechselt werden, in der die Ebenen und die Treppe als Ansicht zu sehen sind. In der Multifunktionsleiste ist \[Ebenen verbinden] automatisch aktiv. Durch Auswahl einer oder mehrerer weiterer Ebenen entsteht eine Treppe über mehrere Stockwerke. Die Auswahl der Ebenen muss über ein Kreuzenfenster oder mithilfe der STRG-Taste erfolgen. Dann ist der Befehl mit dem \[grünen Haken] abzuschließen. Unterschiedliche Geschosshöhen Hat man bei der Treppe über mehrere Stockwerke unterschiedliche Geschosshöhen, so wird die Treppe trotzdem generiert. Die Läufe haben dann einfach unterschiedliche Längen. Die Position der Läufe kann noch verschoben werden. Hierzu im weiteren Kapitel mehr. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 335

Treppe über mehrere Stockwerke ändern Ebenen trennen Die Treppe über mehrere Stockwerke ist auszuwählen und in der Multifunktionsleiste der Befehl \[Ebenen verbinden/trennen] zu aktivieren. Dann ist der Befehl \[Ebenen trennen] anzuklicken. Nun sind die Ebenen auszuwählen, die nicht mehr zur Treppe dazugehören sollen. Die Auswahl muss über ein Kreuzenfenster oder mithilfe der STRG- Taste erfolgen. Dann ist der Befehl mit dem \[grünen Haken] abzuschließen. Die zu trennenden Ebenen sollten sich ganz oben oder ganz unten im Treppenturm befinden. Trennt man zwischendrin eine Ebene heraus, würde einer der Treppenläufe der mehrgeschossigen Treppe über zwei Ebenen gehen. | 336 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Weitere Ebenen hinzufügen Sollen der Treppe weitere Ebenen hinzugefügt werden, ist die Treppe über mehrere Stockwerke auszuwählen und in der Multifunktionsleiste der Befehl \[Ebenen verbinden/trennen] zu aktivieren. Dann ist der Befehl \[Ebenen verbinden] anzuklicken. Jetzt sind die Ebenen auszuwählen, die zusätzlich zur Treppe dazugehören sollen. Die Auswahl muss über ein Kreuzenfenster oder mithilfe der STRG- Taste erfolgen. Dann ist der Befehl mit dem \[grünen Haken] abzuschließen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 337

Treppenläufe verschieben Insbesondere wenn die Treppe verschiedene Geschosshöhen beinhaltet, ist es gegebenenfalls erforderlich, die automatisch generierte Position der einzelnen Läufe zu verschieben. Fährt man mit dem Mauszeiger auf die Treppe, hat man zuerst die Gesamttreppe in der Vorauswahl. Befindet man sich dann mit dem Mauszeiger auf einem Lauf, kann man mithilfe von TAB in die nach Geschosshöhen zusammengefassten „Laufuntergruppen" schalten. Diese gleichen Läufe lassen sich dann gemeinsam über den Befehl \[Verschieben] an die gewünschte Stelle bringen. Geländer bei mehrgeschossiger Treppe ändern Mithilfe von TAB-Taste kann zwischen Geländergruppen und Einzelgeländern gewechselt werden. Dann kann für einzelne Geländer ein anderer Typ ausgewählt werden oder der Pfad bearbeitet werden. Siehe hierzu im folgenden Kapitel „Geländer". | 338 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Treppe mit Geschossdecke verbinden Fertigteiltreppen und Geschossdecken können mit dem Befehl \[Geometrie Verbinden] aus der Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  Dropdown-Feld \[Verbinden] verbunden werden. Vorher sollte aus der Geschossdecke das Treppenloch ausgeschnitten werden. Im Treppentyp definierte Auflager und Fugen werden automatisch angewandt. Beim Verbinden des unteren Endes wird die Treppe bis zur nächsten tragenden Schicht erweitert. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 339

Treppe als Projektfamilie Treppen können auch als Projektfamilien modelliert werden (hierbei ist jedoch nur eine Schicht/ein Material möglich). Eine Kombination mit Treppe nach Bauteil/Skizze ist optional möglich. So könnte z.B. eine Projektfamilie für das Fertigteil modelliert werden und der Treppenbelag als Treppe nach Bauteil oder Skizze gezeichnet werden. An dem Treppenbelag könnte dann auch ein automatisches Geländer „hängen". Vor Erstellung der Treppenprojektfamilie sollte vorbereitend eine geeignete Referenzebene (siehe Kapitel „Bezugselemente" - Unterkapitel „Referenzebene") erstellt werden, z.B. mit dem Namen „Treppe" o.ä., die für die Extrusion erforderlich ist. Um die Treppe zu erstellen, wechselt man dann in eine Seitenansicht oder einen Schnitt, die/der parallel zum Treppenprofil liegt. Beispielhaft siehe die Abbildung rechts. Dann wird in der Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  Dropdown-Feld \[Bauteil] der Befehl \[Projektfamilie erstellen] ausgewählt. Im Dialogfeld > Familienkategorie - und parameter < wird die Kategorie Treppe ausgewählt und dann ein Name für das Bauteil vergeben. Jetzt wird der Befehl \[Extrusion] in der Multifunktionsleiste  Erstellen  Formen aktiviert. Es öffnet sich dann das Dialogfeld > Arbeitsebene <, da zur | 340 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Erstellung der Extrusion eine Arbeitsebene festzulegen ist. Hierzu sollte die bereits vorbereitete Referenzebene verwendet werden. In der Eigenschaftenpalette ist z.B. noch Extrusionsbeginn und -ende festzulegen. Anschließend kann mit den Zeichenwerkzeugen eine Extrusion skizziert und anschließend die Extrusion mit dem grünen Haken fertiggestellt werden. Danach muss noch einmal die Modellerstellung mit dem grünen Haken bestätigt werden. Hinweis: Für besondere Treppenfuß- und Auflagersituationen, verschiedene Steigungshöhen etc. hat man durch diese Treppenerstellung höchstmögliche Flexibilität. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 341

Tipps und Tricks Mit dem Werkzeug Spirale in ganzen Schritten kann ein spiralförmiger Lauf erstellt werden, dessen Drehung über 360 Grad hinausgeht. Der verbesserte Objektfang hilft in einigen Situationen, die Treppen nach den eigenen Wünschen anzupassen: U-förmige Podeste lassen sich schnell wieder in rechteckige konvertieren, indem der Griff auf die entsprechende Kante gezogen und gefangen wird (vereinfachte Podestbearbeitung durch Griffe) Bei der Erstellung von L- förmigen Treppen bietet Revit neben der direkten Verlängerung des Laufes auch einen Versatz mit dem Abstand einer Auftrittsbreite an Beim Verschieben von Läufen fangen sich die Auftritte - damit können diese Kanten einfacher in eine Flucht gebracht werden. | 342 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 343

Basisbauteil Rampen Rampen werden mit den gleichen Werkzeugen und Vorgängen skizziert, wie die Treppe nach Skizze. Rampe erstellen Rampen können auf zwei Arten erstellt werden: Über Angabe des Laufes Über das Skizzieren der Steigungs- und Begrenzungslinien Rampen werden am besten in einer Grundrissansicht gezeichnet. Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erschließung  \[Rampe]. Nach dem Befehlsaufruf wechselt Revit in den Skizziermodus, es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte Ändern/ Rampenskizze erstellen. Standardmäßig ist \[Lauf] voreingestellt. In der Eigenschaftenpalette werden die Einstellungen zu der Rampe getroffen: Unter dem Typ wird ein vordefinierter Rampentyp ausgewählt. | 344 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Unter Abhängigkeiten wird die Höhe der Rampe über die Basisebene und die oberste Ebene definiert, und über Versatz unten und Versatz oben können die Fußbodenaufbauten berücksichtigt werden. Ist der Rampenverlauf über mehrere Geschosse gleich, kann mit Oberste Ebene eines mehrstöckigen Gebäudes die Wiederholung der Rampenläufe über mehrere Geschosse bis zur angegebenen Ebene bewirkt werden. Unter Abmessungen erfolgt die Rampeneinstellung. Es kann die Rampenbreite festgelegt werden. Rampen können dann über \[Lauf] oder über das Skizzieren von \[Steigung]s- und \[Begrenzung]slinien erstellt werden. Erstellung über den Lauf: Mit \[Lauf] in der kontextabhängigen Registerkarte kann der Rampenlauf nun definiert werden. Mit einem Linksklick wird der Startpunkt der Rampe abgesetzt. Der Lauf wird mittig gezeichnet. Mit einem weiteren Linksklick wird der Endpunkt der Rampe abgesetzt. Der grüne Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] beendet den Skizziermodus und erstellt die Rampe. Mit einem Linksklick oder ESC verlässt man den Modus der kontextabhängigen Registerkarte Ändern/Rampen. Revit fügt automatisch ein Geländer an die Rampe. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 345

Erstellung über Skizzieren der Begrenzung/Steigung Beim Skizzieren werden die Rampen über \[Begrenzungs- und Steigungslinien] definiert. In der Eigenschaftenpalette wird wieder zuerst der Rampentyp ausgewählt. Die Rampenform wird mit \[Begrenzung] definiert. Die Begrenzungsform kann frei mithilfe der verschiedenen Skizzierwerkzeuge skizziert werden, d.h. es können verschiedenste Rampenformen erstellt werden. Die linke und rechte Begrenzungslinie darf nicht mit einer Begrenzungslinie verbunden werden. Anschließend wird mit \[Steigung] für den Startpunkt und Endpunkt der Rampe eine Steigungslinie gezeichnet. Die Steigungslinien verbinden die Begrenzungslinien. Der grüne Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] beendet den Skizziermodus und erstellt die Rampe. Mit einem Linksklick oder Esc verlässt man den Modus der kontextabhängigen Registerkarte Ändern/Treppen. Revit fügt automatisch ein Geländer an die Rampe. | 346 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Rampen bearbeiten Rampeneigenschaften Unter der Eigenschaftenpalette  \[Typ bearbeiten] lassen sich vorhandene Typen duplizieren und neue daraus erstellen. Zunächst wird ein ähnlicher Typ in der Typenauswahl gewählt. Mit \[Duplizieren] und einer Namensvergabe lassen sich die Parametertypen neu definieren. Unter Konstruktion lassen sich die Form (Kompakt oder Stark), die Dicke der Rampe und die Funktion (Innen oder Außen) festlegen Unter Grafiken lässt sich die Textgröße und Schriftart für die automatische Rampenbeschriftung direkt festlegen Möchte man diese Beschriftung ausschalten, kann man das in den Exemplareigenschaften unter Auf- bzw. Ab-Beschriftung durch Deaktivierung des Hakens tun Mit Materialien und Oberflächen kann das Oberflächenmaterial ausgewählt und zugewiesen werden Unter Abmessungen kann die maximale Neigungslänge und Rampenneigung festgelegt werden. Mit \[Anwenden] und \[OK] werden die Einstellungen übernommen, der neu erstellte Typ wird zugewiesen bzw. steht nun in dieser Zeichnung zur Verfügung. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 347

Rampenrichtung Die Richtung von Rampen lässt sich nicht im Skizziermodus ändern. Klickt man aber die fertig erstellte Rampe an, so erhält sie an ihrer Oberkante einen kleinen Pfeil, den Umkehrpfeil. Ein Linksklick auf den Umkehrpfeil dreht die Steigungsrichtung der Rampe um. Eine umgekehrte Rampe erfordert eventuell ebenfalls eine Richtungsänderung des Geländers. Dies kann mit den Doppelpfeilen am Geländer geschehen. Diese sind in der 3D-Ansicht auf jeden Fall zu sehen. Formänderung Die Form der Rampe kann jederzeit im Skizziermodus geändert werden. Nach Auswahl der Rampe öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Rampen und es kann über Modus  \[Skizze bearbeiten] in den Skizziermodus gewechselt werden. Die Begrenzungslinien können nun verschoben oder durch eine andere Form ersetzt werden. Die Steigungslinien können auch verschoben oder geändert werden. | 348 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 349

Basisbauteil Geländer Für das Hinzufügen von Geländern gibt es zwei Möglichkeiten: • als freistehendes Bauteil zu einer Ebene. • verbunden mit einem Basisbauteil Die horizontalen und vertikalen Holme werden von einer Typeneigenschaft gesteuert und von Revit dementsprechend platziert. In den Typeneigenschaften lassen sich diese insbesondere über Geländerkonstruktion - Bearbeiten und Platzierung der Geländerpfosten ändern in den sich jeweils öffnenden Dialogfeldern verändern und ggf. neue Typen erstellen. | 350 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geländer hinzufügen Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erschließung  \[Geländer]. Es gibt zwei verschiedene Erstellungsarten für Geländer, diese können über das Dropdown-Feld \[Geländer] ausgewählt werden: • \[Pfad skizzieren] • \[Auf Treppe/Rampe platzieren] Pfad skizzieren Beim Modus \[Pfad skizzieren] wird der Skizziermodus aktiviert, es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Geländerpfad erstellen. Dann kann in der Eigenschaftenpalette der Geländertyp ausgewählt werden. Über \[Typ bearbeiten] kann in den > Typeneigenschaften < die Geländereinstellung überprüft und angepasst werden. Ebenso ist es möglich einen neuen Geländertypen auf der Basis eines bestehenden zu erstellen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 351

Skizze auf Basisebene In den Exemplareigenschaften wird unter Abhängigkeiten die Basisebene und ein Versatz gewählt. Wurde die Basisebene festgelegt, kann das Geländer mit \[Zeichenwerkzeug], d.h. Linien, Kreis etc. oder über Linien auswählen definiert werden. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] schließt man den Skizziermodus, das Geländer wird auf der entsprechenden Bezugsfläche erstellt. Skizze auf Basisbauteilen Ein Geländerpfad kann auch auf Basisbauteilen skizziert werden. Hierzu ist beim Modus \[Pfad skizzieren] anschließend der Befehl \[Neues Basisbauteil wählen] zu aktivieren. Dann wird das Basisbauteil angeklickt. Möglich sind hierbei Oberseiten von Geschossdecken, Platten, Plattenkanten, Wände (auch mit bearbeitetem Profil) und Dächer. Anschließend kann darauf der Pfad mit den Zeichenwerkzeugen skizziert werden, dieses erfolgt am besten in einer Draufsicht. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] schließt man den Skizziermodus, das Geländer wird auf der entsprechenden Bezugsfläche erstellt. Ändert sich die Bezugsfläche, ändert sich auch das Geländer mit. | 352 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Auf Treppe/Rampe platzieren Über den Modus \[Auf Treppe/Rampe platzieren] kann das Geländer direkt über Treppen und Rampen seine Position erhalten. Sollte man also Treppen und Rampen ohne Geländer erstellt haben, kann man diese noch nachträglich hinzufügen. In der Multifunktionsleiste  Ändern/Geländer erstellen auf Basisbauteil  Position wird die Position für das Geländer festgelegt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 353

Geländer ändern Typ ändern Hierzu wählt man das Geländer aus und wählt dann in der Typenauswahl der Eigenschaftenpalette einen anderen Geländertyp aus oder passt den vorhandenen Typ an bzw. erstellt einen neuen Geländertyp. Treppengeländer - Verlauf anpassen Treppen erhalten optional bei der Erstellung Geländer. Der weiterführende Verlauf, z.B. als Absturzsicherung, kann angepasst werden. Das Geländer wird mit einem Linksklick ausgewählt und es öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern Geländer. Es kann über Modus \[Pfad bearbeiten] in den Skizziermodus gewechselt werden. Dann sollte man zum Bearbeiten in eine entsprechende Ansicht, also am besten in den passenden Ebenengrundriss wechseln. Der bestehende Geländerpfad kann verlängert/verkürzt und auch mit weiteren Linien ergänzt werden. Verlängert/Verkürzt man Pfadlinien, bleibt deren Neigung berücksichtigt. Ergänzt man Pfadlinien, haben diese zunächst eine gerade Neigung. Dieses kann aber in der Optionsleiste pro Linie eingestellt werden. Ist der Pfad fertig bearbeitet, ist der Befehl mit dem \[grünen Haken] abzuschließen. Das geänderte Geländer wird erstellt. | 354 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Höhe und Neigung anpassen Im Skizziermodus können die Höhe und Neigung einzelner Geländerabschnitte festgelegt werden. Mit der Neigungsanpassung kann gesteuert werden, wie der Geländerabschnitt der Neigung der Treppe folgt. Dafür wird im Skizziermodus eine Geländerlinie angeklickt. In der Optionsleiste stehen für die Neigung die folgenden Einstellungen zur Verfügung: Nach Basisbauteil: die Steigung des Bauteils (Treppen oder Rampen) bestimmt die Steigung des Geländers. Eben: das Geländer wird parallel zum Boden dargestellt. Geneigt: der Start- und Endpunkt des Geländersegmentes wird mit einer Schräge verbunden. Die Korrektur der Höhe bestimmt den Höhenwert des Geländers. Mit von Typ wird die Höhe aus der Familiendefinition übernommen. Benutzerdefiniert erlaubt ein Anheben des Geländers um den eingegebenen Wert im nachfolgenden Feld. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] werden die Einstellungen auf das Geländer übertragen und der Skizziermodus beendet. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 355

Geländer teilen Es ist möglich, automatisch generierte Geländer zu unterteilen, so dass daraus zwei oder mehrere Geländer entstehen. Deren Pfad kann dann unabhängig voneinander bearbeitet werden. Hierzu ist in der Multifunktionsleiste  Ändern  Ändern  \[Element teilen] auszuwählen. Dann wird bei dem Geländer der Punkt angeklickt, an dem das Geländer geteilt werden soll. Diesen Teilungsbefehl kann man auch mehrfach durchführen. Die Geländer sind jetzt komplett unabhängig voneinander. Zum Bearbeiten der Geländer kann man nun vorgehen, wie bereits im vorigen Teil des Kapitels beschrieben. Ergebnis Teilung z.B.: | 356 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 357

Basisbauteil Öffnungen Mithilfe des Werkzeugs \[Öffnung] können Öffnungen in Wände, Geschossdecken, Decken, Dächer, Träger, Streben und Stützen geschnitten werden. Bei Geschossdecken, Decken und Dächern kann man festlegen, ob die Öffnung vertikal oder lotrecht zur Oberfläche geschnitten werden soll. Mithilfe der Zeichenwerkzeuge können auch komplexe Formen skizziert werden. Bei Wänden ist es möglich, rechteckige Öffnungen sowohl in gerade als auch in gebogene Wände zu schneiden. Für Wände können nur rechteckige Öffnungen erstellt werden, runde Formen oder Polygone sind hier nicht möglich. Auch in einer Familiengeometrie kann eine Öffnung skizziert werden. Der Befehl \[Öffnung] wird über die Multifunktionsleiste  Architektur  Öffnung aufgerufen. Hier kann zwischen fünf verschiedenen Öffnungsarten gewählt werden. | 358 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Öffnung nach Fläche Hier wird eine Öffnung erstellt, die lotrecht zur ausgewählten Fläche eines Dachs, einer Geschossdecke oder einer Decke ist. Nach Auswahl des Befehls \[Nach Fläche] muss die gewünschte Fläche in der Geschossdecke, Decke oder dem Dach ausgewählt werden. Danach öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/Begrenzung für Öffnung erstellen. Jetzt kann die Öffnung skizziert werden. Sie kann entweder in der 3D-Ansicht gezeichnet werden, hier dient als Arbeitsebene die ausgewählte Fläche, oder in einer Grundrissansicht. Der Skizziermodus wird mit dem grünen Haken \[Bearbeitungsmodus beenden] abgeschlossen, danach befindet sich die Öffnung in dem jeweiligen Element (Dach, Geschoss-/decke). Die Öffnung kann durch einen Linksklick wieder ausgewählt und über die kontextabhängige Registerkarte  Ändern Dachöffnungsschnitt  Modus  \[Skizze bearbeiten] geändert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 359

Schachtöffnung Mit einer Schachtöffnung erstellt man eine vertikale Öffnung, die mehrere Ebenen überspannt, so dass die Öffnung in mehrere Dächer, Decken und/oder Geschossdecken geschnitten wird. Wenn der Befehl \[Schacht] gewählt wurde, wird der Schacht am besten auf einem Basisbauteil (z.B. einer Geschossdecke) in einer Grundrissansicht gezeichnet. Unter der Registerkarte Ändern|Skizze für Schachtöffnung erstellen befinden sich die Befehle zur Erstellung der Schachtöffnung. Das Zeichnen der \[Begrenzungslinien] erfolgt mithilfe der Zeichenwerkzeuge oder der Auswahl von Wänden als Basis. Bei Bedarf kann man dem Schacht noch \[Symbolische Linien] hinzufügen. Danach wird durch einen Klick auf den grünen Haken der \[Bearbeitungsmodus beendet]. Klickt man dann den Schacht nochmal an, so kann man in der Eigenschaftenpalette die Höhe des Schachts über die Abhängigkeiten unten/oben oder die nicht verknüpfte Höhe ändern. Auch ein Versatz unten/oben kann eingestellt werden. Der Schacht durchschneidet alle dazwischen liegenden Ebenen und ist auf ihnen sichtbar. Die symbolischen Linien sind ebenfalls auf allen Ebenen sichtbar. Über die kontextabhängige Registerkarte  Ändern Schachtöffnungen Modus  \[Skizze bearbeiten] kann das Aussehen des Schachtes bearbeitet werden. | 360 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wandöffnung Mit dem Befehl \[Wandöffnung] schneidet man eine rechteckige Öffnung in eine gerade oder gebogene Wand. Hierzu sollte eine Ansicht oder Schnittansicht geöffnet werden, in der die Wand, in die die Öffnung geschnitten werden soll, gut zugänglich ist. Nach Auswahl des Befehls muss die betreffende Wand angeklickt werden, dann kann das Rechteck skizziert werden. Die Maße des Rechtecks und die Position können durch einen Linksklick auf die Bemaßungswerte direkt bearbeitet werden. Soll das Rechteck später geändert werden, muss es nur nochmal angewählt und dann wiederum in seinen Maßen geändert werden. Das Rechteck kann auch durch das Ziehen an den Steuerelementen bearbeitet werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 361

Öffnung Vertikal Wenn der Befehl \[Vertikal] gewählt wurde, wird eine vertikale Öffnung in ein Element geschnitten. Zuerst muss, nach Auswahl des Befehls, das zu schneidende Element ausgewählt werden. Die vertikale Öffnung kann in einem Grundriss oder in einer 3D-Ansicht skizziert werden. Befindet man sich in einer anderen Projektansicht, öffnet sich das Dialogfeld > Zu Ansicht wechseln < und es kann die Ansicht ausgewählt werden, in der die Öffnung skizziert werden soll. Mithilfe der Zeichenwerkzeuge wird die Öffnung gezeichnet und der Befehl mit dem grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] abgeschlossen. Die Öffnung wurde jetzt in das ausgewählte Element geschnitten. Sie kann durch einen Linksklick wieder ausgewählt und über die kontextabhängige Registerkarte  Ändern Dachöffnungsschnitt  Modus  \[Skizze bearbeiten] geändert werden. | 362 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Gaube Anhand eines kleinen Beispiels Die Dachgaube wird wie ein kleines Haus im Haus eingezeichnet. Für die Wandhöhen der Gaube kann eine neue Ebene erstellt werden oder mit \[Versatz unten] und \[Versatz oben] eine freie Höhe in Bezug zu einer Ebene definiert werden. Das Dach der Gaube wird über die Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  \[Dach verbinden] an die Dachfläche gestreckt: Der Befehl wird durch einen Linksklick aktiviert zuerst wird eine Bezugskante des Gaubendachs angeklickt dann die zu projizierende Dachfläche auswählen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 363

Die Wandunterkante wird bei Bedarf über eine Referenzebene an die Hauptdachform angepasst. Dies ist notwendig, da nach Erstellung der Öffnung im Hauptdach für die Gaube die Referenzierung verloren gehen würde: zunächst wird in eine Seitenansicht der Gaube gewechselt Über die Multifunktionsleiste  Architektur  Arbeitsebene  \[Referenzebene] wird eine Referenzebene entlang der Dachunterkante angelegt. in der Seitenansicht können alle Wände der Gaube mit Hilfe der Tabulatortaste ausgewählt werden Mit dem Befehl \[Fixieren oben/Basis] und anschließender Auswahl der Option \[Unterkante] werden die Wandunterkanten an die Referenzebene angepasst. Für die Gaube kann mit dem Befehl \[Gaube] ein Loch in das Hauptdach geschnitten werden: Der Befehl \[Gaube] wird in der Multifunktionsleiste  Architektur  Öffnung aufgerufen. Mit der Auswahl des Hauptdaches wechselt man in den Skizziermodus. Die öffnungsbeschreibenden Kanten der Gaube werden nacheinander ausgewählt. Bilden die Linien keinen geschlossenen Linienzug, so sind diese mit den Griffen oder dem Befehl \[Stutzen] zu schließen. Mit \[Bearbeitungsmodus beenden] wird die Öffnung in das Hauptdach geschnitten. In die Wände der Gaube können nun Fenster eingesetzt werden. | 364 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 365

Bauteile Türen und Fenster Die Objekte Türen und Fenster werden ähnlich gehandhabt, d.h. Einsetzen, Ändern und Definieren folgen demselben Schema. Der Befehl Fenster bzw. Türen wird über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Tür] bzw. \[Fenster] aufgerufen. Grundsätzlich können Türen und Fenster nur in Basiswände eingesetzt werden, sie sind nicht „frei" im Modell platzierbar. Nach Befehlsaufruf öffnet sich automatisch die kontextabhängige Registerkarte  Ändern/ Platzieren Tür bzw. Fenster in der Multifunktionsleiste. Die Multifunktionsleiste und die Optionsleiste sind bei beiden Befehlen gleich aufgebaut. Die Typauswahl erfolgt über die Dropdown-Liste in der Eigenschaftenpalette. Über die Gruppe Modus  \[Projektspezifisch modellieren] in der Multifunktionsleiste öffnet sich der Familieneditor und es können neue Fenster bzw. Türen erstellt werden. Diese Bauteile existieren nur im aktuellen Projekt und können nicht in andere Projekte geladen werden. Mit dem Befehl \[Familie laden] können weitere Tür- bzw. Fensterfamilien in das Projekt geladen werden. | 366 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Der Befehl \[Bei Platzierung beschriften] in der Multifunktionsleiste ermöglicht das Absetzen einer Beschriftung des Objekts beim Erstellen. Die Positionierung wird in der Optionsleiste mit dem Dropdown-Feld eingestellt, zur Auswahl stehen hier Horizontal und Vertikal. Der Button Beschriftungen... öffnet das Dialogfenster > Geladene Beschriftungen <. Dort sind den Bauteilen die Beschriftungsblöcke zugewiesen. Wird eine Führung an der Beschriftung gewünscht, so ist diese Option beim Auswahlkästchen Führungslinie zu aktivieren. Im frei geschalteten Feld wird die Führungslinienlänge eingetragen. Standardmäßig sind einige Fenster- und Türfamilien schon mit einer Standardgröße in der Vorlagenzeichnung eingebettet. Auf diese kann zugegriffen werden. Weitere Größen müssen entweder in das 1 Projekt geladen werden oder - ähnlich wie bei den Wänden - erst über die Eigenschaften definiert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 367

Türen einsetzen Der Befehlsaufruf kann auf 2 Arten erfolgen: • Über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Tür] • mit dem Tastaturkürzel DR Im Dropdown-Feld der Eigenschaftenpalette wird der Typ ausgewählt. Nähert man sich nun mit dem Mauszeiger einer Wand, wird in grau eine Tür in der Wand und die Temporär Bemaßung angezeigt. Die An- und Aufschlagsrichtung kann vor dem Absetzen beeinflusst werden: Das Drücken der Leertaste wechselt den Anschlag. Der Aufschlag richtet sich nach der Mausposition an der Wandkante. Nach Absetzen kann mit dem inneren Doppelpfeil die Türposition mit gedrückter linker Maustaste innerhalb der Wand frei eingestellt werden. Diese Option gibt es nur bei einigen Türen, je nach Typ der Tür. | 368 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Nach Absetzen der Tür sind die Griffe und die Temporär Bemaßung sichtbar. Mit diesen kann die genaue Position festgelegt und die An- und Aufschlagrichtung angepasst werden: mit Hilfe der Griffe an der Temporär Bemaßung kann die Bezugsposition festgelegt werden. Durch Linksklick auf den Zahlenwert kann die Wertüberschreibung vorgenommen werden. Sie muss mit ENTER abgeschlossen werden. Mit den Doppelpfeilen kann die Auf- und Anschlagrichtung geändert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 369

Fenster einsetzen Der Befehlsaufruf kann auf 2 Arten erfolgen: Über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Fenster] mit dem Tastaturkürzel WN Im Dropdown-Feld der Eigenschaftenpalette wird der Typ ausgewählt. Nähert man sich nun mit dem Mauszeiger einer Wand, wird in grau ein Fenster in der Wand und die Temporär Bemaßung angezeigt. Die Fensterposition kann durch die Mausbewegung beeinflusst und dann passend abgesetzt werden. Nach Absetzen kann mit dem inneren Doppelpfeil die Fensterposition mit gedrückter linker Maustaste innerhalb der Wand frei eingestellt werden. Diese Option gibt es nur bei einigen Fenstern, je nach Typ der Fenster. Nach Absetzen der Fenster sind die Pfeile und die Temporär Bemaßung sichtbar. Mit diesen kann die genaue Position festgelegt werden: mit Hilfe der Griffe an der Temporär Bemaßung kann die Bezugsposition festgelegt werden. Durch Linksklick auf den Zahlenwert kann die Wertüberschreibung vorgenommen werden. Sie muss mit ENTER abgeschlossen werden. Mit den Doppelpfeilen kann die Richtung geändert werden. | 370 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Türen und Fenster ändern Auswahl Es bestehen folgende Möglichkeiten der Auswahl: Auswahl einer Einzeltür / eines Einzelfensters durch einen Linksklick. weitere Fenster bzw. Türen können dazu gewählt werden, in dem man STRG bei der Auswahl gedrückt hält (am Pfeil erscheint ein +), zuviel gewählte Objekte können durch demarkiert werden (am Pfeil erscheint ein -). Türen und Fenster des gleichen Typs können über den Projektbrowser gemeinsam ausgewählt werden. Im Projektbrowser unter Familien Türen Türtyp Größe bzw. Familien Fenster Fenstertyp Größe wird der entsprechende Typ ausgewählt und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufgerufen. Dort wählt der Befehl \[Alle Exemplare auswählen] alle Türen bzw. Fenster dieses Typs aus. Wählt man eine Tür/ ein Fenster aus und geht in das Kontextmenü, so kann man über \[Alle Exemplare auswählen- In Ansicht einblenden] auch alle Türen/ Fenster dieses Typs in der aktuellen Ansicht auswählen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 371

Position und Lage Sturz und Brüstung Es gibt zwei Möglichkeiten, die Höhen zu Sturz und Brüstung von Türen und Fenstern einzustellen: • Numerisch: Das Fenster oder die Tür wird ausgewählt. Über die Registerkarte Eigenschaften in der Multifunktionsleiste öffnet sich die Eigenschaftenpalette (oder sie ist bereits geöffnet). Der Zahlenwert unter Abhängigkeiten - Schwelle/Brüstung und/ oder unter Sonstige - Sturzhöhe wird auf den gewünschten Wert geändert. • Grafisch: Mit dem Projektbrowser wechselt man in eine Ansicht, in der die Tür bzw. das Fenster sichtbar ist. Die Tür bzw. das Fenster wird gewählt (es können auch mehrere Objekte gewählt werden). Fenster bzw. Türen können nun verschoben werden: mit Hilfe der Temporär Bemaßung durch Wertüberschreibung. Diese Methode steht allerdings nur bei Einzelobjekten zur Verfügung. mit Hilfe des Befehls \[Verschieben] aus der kontextabhängigen Multifunktionsleiste. mit gedrückter linker Maustaste, wenn in der Statusleiste \[Drücken & Ziehen] aktiviert ist. | 372 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Entlang der Wand Türen und Fenster können, wie andere Objekte auch, in allen Ansichten verschoben werden. Nach Auswahl des entsprechenden Objekts stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung: mit der Temporär Bemaßung durch Wertüberschreibung. Mit den Griffen an der Bemaßung kann die Bezugslinie geändert werden. Dabei bedeutet ein Mausklick auf den Griff ein Weiterspringen. Mit gedrückter Maustaste kann die Bezugslinie weiter verzogen werden. mit Hilfe des Befehls \[Verschieben] aus der kontextabhängigen Multifunktionsleiste. mit gedrückter linker Maustaste das Objekt frei verschieben (wie schon beschrieben). Diese Methode ist aber ungenau, da keine Referenzen bei der Positionierung gefangen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 373

Hinweis: Besonderheit bei Türen Die Türen enthalten bei ihrer Definition den Fußbodenaufbau, um den Rohbaumaßen Rechnung zu tragen. Dieser Fußbodenaufbau ist eine zusätzliche Höhe, die an die Unterkante der eigentlichen Tür angefügt wird. Der Fußbodenaufbau kann in den Exemplareigenschaften geändert werden. Der Wert findet sich unter Abhängigkeiten - Fußbodenaufbau. Innerhalb der Wand Die Einbautiefe von Türen und Fenstern kann geändert werden. Achtung: Voraussetzung ist, dass diesen keine Einbautiefe in der Familienerstellung zugewiesen wurde. Es gibt zwei Möglichkeiten: nachdem das Objekt ausgewählt wurde, werden in der Eigenschaftenpalette die Exemplareigenschaften angezeigt. Der Wert unter Abhängigkeiten - Einbautiefe (von außen) wird geändert. Mit Hilfe des inneren Doppelpfeils wird das Fenster in einer Grundrissansicht am Bildschirm frei verzogen. Diese Methode ist ungenau, da keine Referenzen gefangen werden. | 374 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Typ ändern Über die Eigenschaftenpalette wird durch Auswahl in der Dropdown-Liste ein vorhandener Tür- bzw. Fenstertyp zugewiesen. Ist die entsprechende Größe nicht vorhanden, kann die Dialogbox

> Typeneigenschaften < aufgerufen und ein neuer Typ, und damit eine neue Tür- bzw. Fenstergröße, erstellt werden: Entweder wählt man in der Eigenschaftenpalette direkt \[Typ bearbeiten] oder man wählt dieses über die Multifunktionsleiste  Ändern/ Tür bzw. Fenster  Eigenschaften  \[Typeneigenschaften]. Mit \[Duplizieren] wird ein neuer Typ erstellt. Es empfiehlt sich ebenfalls als Namen die Größenangabe zu verwenden. Im Fenster > Typeneigenschaften < wird unter Abmessungen die neue Höhe und neue Breite eingetragen. Mit \[OK] werden die Fenster geschlossen. Der neue Typ ist der Auswahl zugewiesen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 375

Notizen | 376 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Bauteil Architektonische Stützen und Tragwerke Stützen werden in einer Grundrissansicht hinzugefügt. Der Befehlsaufruf erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Stütze]. Über die Dropdown-Liste kann noch eine Unterauswahl getroffen werden: • Nichttragende Stütze • Tragwerksstütze: vertikales lasttragendes Element Nichttragende Stützen Hierfür wird die Auswahl \[Nichttragende Stütze] getroffen. In der kontextsensitiven Multifunktionsleiste unter Ändern/Platzieren Stütze  Eigenschaften öffnet sich die Eigenschaftenpalette, und im Dropdown- Feld zum Typ kann die gewünschte Stütze ausgewählt werden. Ist keine nichttragende Stütze ins Projekt geladen, finden Sie diese in der Revit Bibliothek unter dem Ordner Tragwerk Stützen - Unterordner Nichttragende Stützen. Die Stützenhöhe wird in der Optionsleiste unter Höhe/Tiefe und über die Ebenen definiert. Nichttragende Stützen gehen standardmäßig in die Höhe. Es kann auf Tiefe umgestellt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 377

Es kann in der Optionsleiste oder der Eigenschaftenpalette auch noch ein Haken für Raumbegrenzung gesetzt werden. Damit kann man einstellen, dass die Stütze ein raumbegrenzendes Element ist. Diese Begrenzung wird für die Berechnung von Raumfläche und -volumen verwendet. Aktiviert man Nach Platzierung drehen, so kann man die Stütze nach dem Absetzen direkt drehen. Die Stütze kann frei auf dem Bildschirm abgesetzt werden. Mit dem Befehl \[Ausrichten] aus der Multifunktionsleiste Ändern Ändern können die Stützen auf einer Referenzlinie ausgerichtet werden. Nichttragende Stützen werden beim Platzieren an Wänden direkt mit diesen geometrisch verbunden und die Schraffur der Wandkomponente (hier Mauerwerk bzw. Dämmung) wird in die Stütze übernommen, die Trennlinie entfällt. Dennoch bleibt die Stütze ein Einzelteil und ist frei verschiebbar. Die automatische Geometrieverbindung kann über die Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  Dropdown-Feld \[Verbinden]  \[Geometrieverbindung aufheben] gelöst werden. Beim freien Platzieren von nichttragenden Stützen bleibt deren Schraffur erhalten (siehe freie Stütze in der Abbildung). | 378 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Tragwerke Neben der Platzierung der architektonischen Stütze ist auch das Platzieren von (komplexeren) Tragwerken möglich. Tragwerke können über die Multifunktionsleiste  Architektur  Erstellen  \[Stütze]  \[Tragwerksstütze], Tastaturkürzel CL bzw. ggf. über die Multifunktionsleiste  Ingenieurbau  Ingenieurbau  \[Stütze] der Zeichnung hinzugefügt werden. Tragwerksstützen gehen standardmäßig in die Tiefe, wie typisch im Ingenieurbau. Es kann auf Höhe umgestellt werden in der Optionsleiste. Das Verhalten von Tragwerksstützen unterscheidet sich von der nichttragenden Stütze auch in Bezug auf das Platzieren an/ in Wänden: Tragwerksstützen werden beim Platzieren an Wänden nicht automatisch geometrisch verbunden. Die Geometrieverbindung kann über die Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  Dropdown-feld \[Verbinden]  \[Geometrie verbinden] erstellt werden. Das Verhalten unterscheidet sich jedoch von der nichttragenden Stütze (die Schraffur der Stütze bleibt erhalten). Beim freien Platzieren verhalten sich die Tragwerke analog zur nichttragenden Stütze. Ist die passende Tragwerksstütze nicht enthalten, können in der kontextabhängigen Registerkarte  Ändern/ Platzieren Tragwerksstütze  Modus  \[Familie laden]  Ingenieurbau - Stützen weitere Familien (Tragwerksstützen) geladen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 379

Abstände der Stützen Die Abstände der Stützen (Nichttragende Stützen und Tragwerksstützen) können mit Hilfe der Bemaßung und der Funktion EQ ausgeglichen werden. In der Multifunktionsleiste wird unter Beschriften  Bemaßung \[Bemaßungswerkzeug], z.B. \[Ausgerichtet], die Bemaßung aufgerufen. Mit der Einstellung \[Achsen Wand] in der Optionsleiste werden die Mittelachsen der Stützen abgegriffen. Das durchgestrichene Zeichen EQ wird durch einen Linksklick geöffnet, die Abstände zwischen den Stützen werden damit regelmäßig aufgeteilt. Die Bemaßung kann nach erfolgreicher Aufteilung gelöscht werden. Nichttragende Stützen können das Material anderer Elemente, mit denen Sie verbunden werden, übernehmen und von mehrschaligen Schichten in Wänden umhüllt werden. Tragwerksstützen weisen ein anderes Verhalten auf. | 380 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Unterzüge Unterzüge werden über die Multifunktionsleiste  Ingenieurbau  Ingenieurbau  \[Träger] platziert. Weitere Typen können über den Befehl \[Familie laden] nachgeladen werden. Sie sind zu finden im Ordner Tragwerk Träger - z.B. Beton. Danach findet man sie im Projektbrowser  Familien  Skelettbau und sie können von dort auch mit gedrückter linker Maustaste ins Projekt gezogen werden. Wie die Parameter und die Form der Unterzüge sind, wird über die Familie bestimmt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 381

Unterzug verlängern: Über den Befehl \[Stutzen/Dehnen], zu finden in der Multifunktionsleiste  Ändern  Ändern, kann der Unterzug verlängert oder verkürzt werden. Außerdem kann man den Unterzug mit linker Maustaste anklicken, und dann am Endpunkt des Skelettbauteils ziehen, um den Unterzug zu verlängern. Unterzug ausschneiden: Über den Befehl \[Geometrie Verbinden] aus der Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie kann der Unterzug von der Wand ausgeschnitten werden. | 382 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 383

Bauteil Räume Ein Gebäudemodell wird von Wänden, Geschossdecken, Dächern und Decken unterteilt. Diese raumbegrenzenden Elemente nimmt Revit zu Hilfe, wenn der Umfang, die Fläche und das Volumen eines Raums berechnet werden sollen. Revit generiert also automatisch anhand der Begrenzungsobjekte folgendermaßen die Räume: Räume: Befehlsaufruf und Einstellungen Der Befehlsaufruf zur Erstellung der Räume kann auf 2 Arten erfolgen: • über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  \[Raum] • mit dem Tastaturkürzel RM Die Einstellungen für die Räume werden in der Eigenschaftenpalette getroffen: Über die Dropdown-Liste wird der Typ ausgewählt. Zur besseren Sichtbarkeit der Raumumgrenzungen kann in der Multifunktionsleiste Ändern Platzieren Raum Raum der Befehl \[Begrenzungen hervorheben] aktiviert werden. Ist in der Multifunktionsleiste Ändern Platzieren Raum Beschriftung der Befehl Bei Platzierung beschriften aktiv, so erscheinen nach dem Befehlsaufruf eine Raumumgrenzung und ein Raumstempel am Cursor, die durch einen Linksklick mit der Maus in einem geschlossenen Raum abgesetzt werden können. | 384 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Um beim Platzieren des Raums keine Raumbeschriftung anzuzeigen, muss diese Option deaktiviert werden. In der Optionsleiste zur Raumerstellung wird folgendes eingestellt: Die Parameter Obergrenze und Versatz zur Obergrenze definieren zusammen die obere Begrenzung des Raums. Wird der Versatz der Obergrenze allerdings von raumbegrenzenden Elementen geschnitten, bilden diese stattdessen die obere Begrenzung. Außerdem kann die gewünschte Ausrichtung, z.B. Horizontal, der Raumbeschriftung ausgewählt werden. Um eine Führungslinie zusammen mit der Raumbeschriftung anzuzeigen, muss die Option Führungslinie aktiviert sein. Es kann für einen Raum entweder Neu gewählt werden, um einen neuen Raum zu erstellen, oder ein bestehender nicht platzierter Raum aus der Liste gewählt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 385

Räume einzeln absetzen Nach dem erfolgtem Befehlsaufruf und den vorgenommenen Einstellungen in der Optionsleiste und der Eigenschaftenpalette klicken Sie mit linker Maustaste in die von Begrenzungsobjekten umgebenen Bereiche rein, so dass hier dann auch wirklich ein Raum platziert wird. Räume automatisch platzieren Ist in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste der Befehl \[Räume automatisch platzieren] aktiv, so werden alle Räume in der jeweiligen Ebene automatisch platziert. | 386 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Räume aus verknüpften Revit-Dateien Möchte man die Räume von verknüpften Dateien mit generieren (sowohl bei einer Revit-Verknüpfung als auch bei einer IFC-Verknüpfung), so muss man in den Typeneigenschaften der Verknüpfung den Parameter Raumbegrenzung aktivieren. Dieser ist standardmäßig deaktiviert. Hinweis zur IFC-Verknüpfung Viele IFC-basierte Elemente können zum Definieren von Raumbegrenzungen verwendet werden, darunter Wände, Dächer, Geschossdecken, Decken, Stützen, Sohlen, Türen und Fenster. IFC-basierte Fassadenelemente können nicht zum Definieren von Räumen verwendet werden. Hier kann sich z.B. mit der \[Raumtrennungslinie] beholfen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 387

Räume Ändern Raumtrennungslinie Soll der Rauminhalt in Bereiche unterteilt werden, die nicht von raumbegrenzenden Elementen umgeben sind, dient der Befehl \[Raumtrennungslinie] als Hilfe. Räume löschen Generierte Räume werden beim Anwählen und Löschen nicht komplett gelöscht. Es werden die Raumobjekte entfernt, die raumbeschreibenden Daten bleiben erhalten. Diese sind über Raumbauteillisten zugänglich, siehe hierzu unter Kapitel Raumlisten. Wird ein neuer Raum platziert, können über die Optionsleiste vorhandene Raumdaten zugeordnet werden. In der Raumliste können die Raumdaten dann vollständig gelöscht werden, hierzu die Zeile anklicken und in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste  Bauteilliste/Mengen ändern  Zeilen den Befehl \[Löschen] aktivieren. | 388 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Parameter Raumbegrenzung Für viele Elemente, z.B. Wände und Geschossdecken, kann der Parameter Raumbegrenzung in den Exemplareigenschaften aktiviert oder deaktiviert werden. Dies hilft z.B. dann, wenn eine Wand einmal keine Raumbegrenzung darstellen soll und der Raum über die Wand hinweg weitergehen soll, z.B. WC-Trennwände oder Vorwandwände. Deaktiviert man diese Option versehentlich, kann es auch passieren, dass kein geschlossener Raum entsteht, obwohl der Raum optisch umschlossen aussieht. Gegebenenfalls ist auch noch darauf zu achten, dass die Wandenden bei aneinandergrenzenden Wänden die richtige Einstellung zur Wandverbindung besitzen. Hierzu ist die Wand anzuklicken und dann mit rechter Maustaste auf den Wandendpunkt zu klicken, im Kontextmenü kann dann \[Verbindung nicht zulassen] geklickt werden oder man bedient die Steuerelemente am Wandende. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 389

Räume beschriften Wurden die Räume ohne eine Raumbeschriftung erstellt, so kann die Raumbeschriftung über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  Dropdown-Feld \[Raum beschriften]  \[Raum beschriften], Tastaturkürzel RT, für die einzelnen Räume eingefügt werden. In der Optionsleiste wird die Ausrichtung des Textes festgelegt, und ob der Text eine Führungslinie besitzt. In der Eigenschaftenpalette wird der Beschriftungsblock ausgewählt. Ein Linksklick in den Raum erstellt die Raumbeschriftung. Über den Befehl \[Alle beschriften] können mehrere Elemente, hier Räume, auf einmal beschriftet werden. Es öffnet sich das Dialogfeld > Alle beschriften <, hier wird der erforderliche Beschriftungstyp ausgewählt, d.h. in diesem Fall eine Raumbeschriftung. Hier wird auch die Ausrichtung des Textes festgelegt. Mit \[Führungslinie] kann der Beschriftung eine Führungslinie zugewiesen werden. Mit \[Anwenden] und \[OK] wird die Raumbeschriftung eingefügt und das Dialogfeld geschlossen. Klickt man die abgesetzte Raumbeschriftung danach an, kann mit dem angezeigten Doppelpfeil die aktivierte Beschriftung frei verschoben werden. | 390 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Räume auswählen Oft ist die Auswahl eines Raumes etwas schwierig, da man dafür die Raumumgrenzung anwählen muss, die ja zumeist mit den Wänden zusammenfällt. Entweder nutzt man hierfür die TAB-Taste und schaltet zwischen den verschiedenen Bauteilen durch, die übereinander liegen oder man wählt die Raumbeschriftung und kann dann über den Befehl \[Basisbauteil wählen] aus der kontextabhängige Multifunktionsleiste den Raum anwählen. Raumdaten/ Werte ändern Änderbare Werte können am aktiven Block mit einem Linksklick aktiviert und anschließend überschrieben werden. Eine weitere Möglichkeit die Raumdaten zu ändern sind die Exemplareigenschaften des Raumes selber (nicht der Beschriftung). Nach Auswahl des Raumes wird die Eigenschaftenpalette aufgerufen. In ID- Daten können die Werte in den entsprechenden Zeilen geändert werden. Tipp: Wird der Raumstempel gelöscht, bleibt die Raumumgrenzung bestehen, der Raumstempel kann dann über den schon erläuterten Befehl \[Raum beschriften] wieder neu eingefügt werden. Wird die Raumumgrenzung gelöscht, wird der Raumstempel automatisch mit gelöscht. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 391

Raumlisten In der Standardvorlagedatei gibt es bereits eine Raumliste. Neue Raumlisten können über den Projektbrowser oder über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Erstellen Dropdown-Feld \[Bauteillisten]  \[Bauteilliste/Mengen] erzeugt werden. Hierfür muss im Dialogfeld > Neue Bauteilliste < die Kategorie Räume ausgewählt werden. Dann kann ein Name eingegeben werden, und es muss \[Bauteilliste erstellen] aktiviert sein. Tipp: Räume können auch direkt in den Raumlisten erstellt und dann später im Projekt platziert werden. Dies macht z.B. zu Beginn eines Projektes Sinn, wenn noch keine Wände etc. gezeichnet sind. Zum Erstellen neuer Räume klickt man nach dem Öffnen der entsprechenden Raumliste in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste Bauteilliste/Mengen ändern Zeilen auf \[Neu]. Es erscheint auch ein Hinweis in der Raumliste, dass der Raum noch nicht platziert wurde. Beim Erstellen von Räumen kann dann später in der Optionsleiste dieser Raum ausgewählt werden. Schlüssellisten | 392 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Schlüssellisten können über die Multifunktionsleiste Ansicht Erstellen \[Bauteillisten- Bauteilliste/Mengen] erzeugt werden. Hierfür muss im Dialogfeld > Neue Bauteilliste < die Elementkategorie ausgewählt werden, für deren Bauelementschlüssel die Liste gelten soll. Dann kann ein Listenname eingegeben werden, und es muss \[Schlüssel erstellen] aktiviert werden. Revit gibt den Schlüsselnamen automatisch an. Dieser Name wird unter den Exemplareigenschaften des Elements angezeigt. Es kann gegebenenfalls ein neuer Name eingegeben werden. Dann muss \[OK] geklickt werden. Im Dialogfeld > Bauteillisteneigenschaften < werden die vordefinierten Felder für den Stil hinzugefügt. Anschließend kann mit \[OK] das Dialogfeld geschlossen werden. Jetzt öffnet sich automatisch die Schlüsselliste. Über die kontextsensitive Multifunktionsleiste  Bauteilliste/Mengen ändern Zeilen \[Neu] können der Tabelle neue Zeilen hinzugefügt werden. Jede Zeile erstellt einen neuen Wert für den Schlüssel. Wenn zum Beispiel eine Raumschlüsselliste erstellt wird, können Schlüsselwerte für z.B. Vorstandsraum, Sekretariat, Lager und Einkaufsabteilung erstellt werden. Für jeden Schlüsselwert können die gewünschten Informationen eingegeben werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 393

Anwenden eines Schlüssels Hierfür muss ein Element, das einen vordefinierten Schlüssel hat, ausgewählt werden, z.B. ein Raum. In der Eigenschaftenpalette muss nach dem Schlüsselnamen (z.B. Raumstil) gesucht werden und dann in der Spalte Wert ein Eigenschaftswert aus der Liste gewählt werden, z.B. 1. Die in der Schlüsselliste definierten Eigenschaften, in diesem Fall zu 1, werden jetzt als schreibgeschützte Exemplareigenschaften angezeigt. Bauteillisten mit Objekten des Raumes Sollen Bauteillisten mit Objekten, die in einem Raum liegen, erstellt werden, so ist darauf zu achten, dass der Raumkörper auch alle Objekte enthält. Als Beispiel eine Raumdefinition bei der OK = abgehängte Decke ist. Hier muss die Obergrenze, wenn die Objekte oberhalb der Raumgrenze liegend mit in der Liste erscheinen sollen, bis zur UK Decke definiert werden. Außerdem muss bei den Elementen in der Familienbearbeitung der Parameter Raumberechnungspunkt aktiviert sein. | 394 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Räume aus verknüpften Projekten anzeigen Räume werden standarmäßig nicht im referenzierten Projekt angezeigt. Hierzu muss in den > Typeneigenschaften < der Verknüpfung der Parameter Raumbegrenzung aktiviert werden. Dann werden die Räume angezeigt und können mit beschriftet werden. Werden die Räume dann immer noch nicht angezeigt, kann dies an den

> Überschreibungen Sichtbarkeit/Grafiken <, ggf. auch über eine Ansichtsvorlage gesteuert, liegen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 395

Roombook Areabook Buildingbook Das Plug-in, auch Mengen-Massen-Flächen- Tool genannt, kann über Ihren Autodesk- Account über Products und Services, bei Revit Erweiterungen heruntergeladen werden. Das Raumbuch berechnet raumbezogene Flächen und Umfänge nach VOB und deren Einrichtungsgegenstände. Das Flächenbuch berechnet Wohn- und Nettoflächen nach Räumen und Raumgruppen, sowie DIN gerechte Netto-, Brutto- und Grundrissflächen nach Projekten. Das Gebäudebuch berechnet materialbezogene Mengen von konstruktiven Gebäudeteilen nach VOB. | 396 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Hinweis: Nach der Installation wird das Plugin-in in englischer Sprache ausgeführt. Der Reiter in der Multifunktionsleiste heißt dann Quantification statt Mengen- Massen-Flächen. Dies können Sie anpassen, indem Sie das kleine schwarze Dreieck in der Multifunktionsleiste Quantification Areabook Extension anwählen und im Dropdown-Feld \[Set language]. Der Vorgang muss auch für das Buildingbook Extension und Roombook Extension durchgeführt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 397

Flächenbuch Um die gewünschten Berechnungen ausführen zu können, muss als Berechnungsgrundlage ein Raum platziert sein. Über die Multifunktionsleiste Mengen-Massen-Fläche Flächenbuch Erweiterung \[Berechnungseinstellungen] können in der Dialogbox

> Flächenbuch Erweiterung - Berechnungseinstellungen < die Projektstandards wie z.B. die Position der Höhenlinie oder das Ignorieren von Nischen mit einer Tiefe von x eingestellt werden. Über den Befehl \[Ändern...] kann die Wahl zwischen dem Internationalen Standard und der DIN 277 getroffen werden. | 398 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Jetzt aktiviert man den Befehl \[Fläche berechnen] über die Multifunktionsleiste  Mengen-Massen-Fläche  Flächenbuch Erweiterung  \[Fläche berechnen]. Es öffnet sich die Dialogbox

> Flächenbuch Erweiterung - Fläche berechnen <. Hier können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Über den Befehl \[Auswählen...] können die zu berechnenden Räume selektiert werden. Über den Berechnungsumfang können Teilflächen rechnerisch ermittelt werden. Für die grafische Darstellung können z.B. die Höhenlinien im Dachbereich, Teilflächen von Treppen, Dächern und Nischen dargestellt werden. Für den Export der Flächen kann das Export Format, der Export Typ und die Export Vorlage gewählt werden. Im Anschluss der von ihnen vorgenommenen Einstellungen, müssen Sie den Befehl \[Berechnen] betätigen, um den Export freizuschalten. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 399

Raum bearbeiten Nach der Berechnung kann ein Raum bearbeitet werden. Hierzu muss der Befehl \[Raum bearbeiten] gewählt werden. Nach der Aktivierung des gewünschten Raumes, öffnet sich die Dialogbox > Flächenbuch Erweiterung

* Raum anzeigen/bearbeiten <. Hier kann in dem Reiter \[Raum] die Raumart, Anrechenbarkeit, Raumumschließung sowie der Putzabzug eingestellt werden. Des Weiteren die Einstellung über Flächen- und Nutzungsart. | 400 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Raumgruppe Organisieren Sie Räume in Gruppenstrukturen. Einzelne Räume können mehreren Gruppen zugeordnet sein und auch mehrere Gruppen einer größeren Raumgruppe können zusammengefasst werden. Grundflächen erfassen Hier kann die Brutto GF, Konstruktions GF und Netto RF angepasst und ausgewählt werden. Flächenzuordnung Hier wird die Flächenzuordnung nach Raumnamen definiert. Hinweis: Die Flächenzuordnung wird automatisch vergeben. Hierzu werden alle verwendeten Raumnamen mit dieser Liste verglichen. In der Liste fehlende Raumnamen erhalten die Zuordnung in der Raumart als „nicht definiert". | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 401

Gebäudebuch Über die Multifunktionsleiste  Mengen-Massen-Fläche  Gebäudebuch Erweiterung  \[Berechnungseinstellungen] kann in der Dialogbox

> Gebäudebuch Erweiterung - Berechnungseinstellungen < über den Befehl \[Ändern...] der Projektstandard eingestellt werden. Hier kann die Wahl zwischen dem Internationalen Standard und dem VOB Standard getroffen werden. Nach dem Ändern von dem Internationalen Standard in den VOB Standard, füllt sich die Dialogbox Gebäudebuch Erweiterung - Berechnungseinstellungen <. Nun können Einstellungen zu ignorierenden Flächen und Volumina im Bereich von Wänden, Böden, Decken und Fundamentplatten getroffen werden. | 402 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Jetzt aktiviert man den Befehl \[Bauteilmassen berechnen] über die Multifunktionsleiste  Mengen-Massen-Fläche  Gebäudebuch Erweiterung  \[Bauteilmassen berechnen]. Es öffnet sich die Dialogbox

> Gebäudebuch Erweiterung - Bauteilmassen berechnen <. Auch hier können weitere Einstellungen vorgenommen werden, angefangen von der Auswahl, bis hin zum Export. Hier gilt es auch wieder, erst den Befehl \[Berechnen] zu aktivieren und danach kann der Export vorgenommen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 403

Raumbuch Auch im Raumbuch kann über die Multifunktionsleiste  Mengen- Massen-Fläche  Raumbuch Erweiterung  \[Berechnungseinstellungen] in der Dialogbox > Raumbuch Erweiterung - Berechnungseinstellungen < über den Befehl \[Ändern...] der Projektstandard eingestellt werden. Hier kann die Wahl zwischen dem Internationalen Standard und dem VOB Standard getroffen werden. Der Befehl \[Raummassen berechnen] aus der Multifunktionsleiste  Mengen-Massen-Fläche  \[Raumbuch Erweiterung] öffnet die Dialogbox

> Raumbuch Erweiterung - Raummassen berechnen <. Folgende Einstellmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung. Wie schon in der Flächenbuch Erweiterung, kann hier die Auswahl der Räume getroffen werden, sowie der Berechnungsumfang für die Wandflächen, Bodenflächen bis hin zur Überschreibung des Materials des Tragwerks. Ebenso gibt es die Exportmöglichkeit, nach dem die Berechnung getätigt wurde. | 404 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 405

Bauteil Flächen Eine Fläche ist eine Unterteilung des Rauminhalts in einem Gebäudemodell, in der Regel großräumiger als einzelne Räume. Die Flächen sind nicht unbedingt durch Modellelemente begrenzt. Hierfür müssen zuerst Flächenbegrenzungen ausgewählt oder gezeichnet werden. Tipp: Flächenbegrenzungen und Flächen können nur in Flächenplänen erstellt werden, ansonsten sind die Befehle nicht aktivierbar. D.h. vor der Erstellung der Begrenzungen und Flächen sollten ein Flächenschema und ein Flächenplan erstellt werden. Flächenschemata Flächenschemata definieren räumliche Beziehungen in einem Gebäude. Revit erstellt standardmäßig zwei Flächenschemata: Gesamtgebäude: Konstruierte Gesamtfläche eines Gebäudes. Vermietbar: Flächenmessungen auf Basis der Standardmethode zur Messung der Geschossdeckenfläche von Bürogebäuden. Das Flächenschema Gesamtgebäude kann weder bearbeitet noch gelöscht werden. Dahingegen kann das Flächenschema Vermietbar bearbeitet und gelöscht werden. Es können weitere Flächenschemata erstellt werden. | 406 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Dieses erfolgt über die Multifunktionsleiste Architektur Raum & Fläche Dropdown-Liste Raum & Fläche \[Flächen- und Volumenberechnungen]. Es öffnet sich das Dialogfeld > Flächen- und Volumenberechnungen <. Hier muss auf die Registerkarte Flächenschemata geklickt werden. Klickt man hier auf \[Neu], so kann ein neues Schema erstellt werden und ein Name sowie eine Beschreibung hierfür eingegeben werden. Anschließend muss auf \[OK] geklickt werden. Über \[Löschen] können vorhandene Schemata gelöscht werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 407

Flächenpläne In den Flächenplänen werden räumliche Beziehungen auf Grundlage der Flächenschemata und Ebenen dargestellt. Für jedes Flächenschema jeder Ebene kann ein eigener Flächenplan erstellt werden. Die Flächenpläne können dann unterschiedliche Flächenbegrenzungen, - beschriftungen und Farbschemata aufweisen. Flächenpläne lassen sich über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  Fläche  \[Flächenplan] erstellen. Im Dialogfeld > Neuer Flächenplan < kann dann unter Typ ein Flächen- schema ausgewählt werden sowie die Ebene für die Flächenplanansicht bestimmt werden. Wenn jeweils nur ein Exemplar einer Flächenplanansicht (pro Typ und Ebene) erstellt werden soll, muss die Option \[Duplizieren vorhandener Ansichten nicht zulassen] gewählt werden. Die Flächenpläne sind im Projektbrowser unter Flächenpläne zu finden und können dort zur Erstellung von Flächenbegrenzungen und Flächen geöffnet werden. Der Name des Flächenplans im Projektbrowser gibt an, welche Ebene mit dem Plan verbunden ist. Die Flächenpläne können aber umbenannt werden. | 408 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Flächenbegrenzungen Befindet man sich in einem Flächenplan, so kann über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  \[Flächenbegrenzung] der Befehl ausgewählt werden und es können Flächenbegrenzungen gezeichnet oder Modellelemente gewählt werden, die als Begrenzungen verwendet werden sollen. Über die Optionsleiste kann der Schalter Flächenregeln anwenden aktiviert werden. Diese bestimmen die Position der Wandbegrenzung, wie z.B. Wandachse oder Außenwandfläche (je nach Basislinie der Wand). In der Eigenschaftenpalette zur Flächenbegrenzung lässt sich durch Setzen eines Hakens einstellen, ob die Begrenzungen statisch sind oder sich automatisch mit den umliegenden Elementen verschieben lassen, indem sie mit den zugrunde liegenden Modellelementen verbunden bleiben. Wenn die Modellelemente verschoben werden, werden auch die Flächenbegrenzungen verschoben. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 409

Flächen erstellen Der Befehlsaufruf zur Erstellung der Flächen erfolgt über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  \[Fläche]. Die Einstellungen für die Fläche werden in der Eigenschaftenpalette getroffen, z.B. der Flächentyp: Über die Dropdown-Liste in der Eigenschaftenpalette wird der Elementtyp ausgewählt. Ist in der Multifunktionsleiste  Ändern  Platzieren Fläche Beschriftung der Befehl \[Bei Platzierung beschriften] aktiv, so erscheinen nach dem Befehlsaufruf eine Flächenumgrenzung und ein Flächenstempel am Cursor, die durch einen Linksklick mit der Maus in einer geschlossenen Fläche abgesetzt werden können. Um beim Platzieren der Fläche keine Flächenbeschriftung anzuzeigen, muss diese Option deaktiviert werden. In der Optionsleiste zur Flächenerstellung wird folgendes eingestellt: Es kann die gewünschte Ausrichtung, z.B. Vertikal, der Flächenbeschriftung ausgewählt werden. Um eine Führungslinie zusammen mit der Flächenbeschriftung anzuzeigen, muss die Option Führung aktiviert sein. Es kann für eine Fläche entweder Neu gewählt werden, um eine neue Fläche zu erstellen, oder eine bestehende Fläche aus der Liste gewählt werden. | 410 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Flächentypen Flächentypen sind eine Exemplareigenschaft der Flächen und damit in der Eigenschaftenpalette einstellbar. Sie enthalten Flächenmessungsregeln, die Revit auf Flächenbegrenzungen anwendet. Je nachdem, was für ein Flächenschema für den Flächenplan ausgewählt wurde, in dem neue Flächen erstellt werden, können verschiedene Flächentypen ausgewählt werden. Das Flächenschema Gesamtgebäude hat zwei Flächentypwerte, nämlich Gesamtgebäudefläche und Außenfläche. Das Flächenschema Vermietbar besitzt sechs Typwerte, nämlich Gemeinschaftsfläche, Bürofläche, Außenfläche, Geschossdeckenfläche, große vertikale Durchdringung und Ladenfläche. Wenn ein neues Flächenschema erstellt wird, verwendet dieses standardmäßig die Typwerte des Flächenschemas Vermietbar. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 411

Flächen entfernen Flächen können entweder komplett entfernt werden oder es wird nur die Platzierung aufgehoben. Flächen löschen Flächen können über die Flächenlisten endgültig gelöscht werden. Hierfür muss eine Flächenliste erstellt sein (siehe nächste Seite) und die Flächenliste geöffnet werden. Dann wird die zu löschende Fläche mit der rechten Maustaste angeklickt und der Befehl \[Zeile löschen] ausgewählt. Die ausgewählte Fläche wird aus dem Projekt gelöscht. Dieses enthält damit keine Informationen mehr zu diesen Flächen. Platzierung aufheben/ neu platzieren Beim Aufheben der Platzierung werden die Informationen zur Fläche in den Bauteillisten beibehalten, diese aber von ihrer aktuellen Position im Gebäudemodell entfernt. Dieses erfolgt durch Auswahl und Löschen der Fläche (und nicht der Flächenbeschriftung) in der Draufsicht. Werden später neue Flächen erstellt, kann in der Optionsleiste eingestellt werden, dass keine ganz neue Fläche, sondern die schon vorhandene Fläche neu platziert wird. | 412 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Flächenbeschriftung Ist der Befehl \[Bei Platzierung beschriften] während der Flächenerstellung aktiviert, so werden die Flächen automatisch auch gleich beschriftet. Hat man den Befehl nicht aktiviert, so können die Flächen im Nachhinein über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  \[Fläche beschriften] eine Beschriftung erhalten. Man kann hierbei eine Fläche oder alle Flächen auf einmal, analog wie bei den Räumen, beschriften. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 413

Flächenlisten Informationen zu Flächen werden in Flächenlisten angezeigt. Flächenlisten werden als Bauteillisten erzeugt. Die Vorgehensweise hierzu siehe im Kapitel „Ansichtstypen- Bauteillisten". Hierfür muss im Dialogfeld > Neue Bauteilliste < die passende Kategorie Flächen ausgewählt werden. Dann kann ein Name eingegeben werden, und es muss \[Bauteilliste erstellen] aktiviert sein. Tipp: In der Liste wird in den schreibgeschützten Feldern für alle momentan nicht platzierten Flächen der Wert Nicht platziert angezeigt. | 414 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 415

Farbschemata/-legende Farbschemata werden für Räume und Flächen verwendet und können im Projekt nur dann verwendet werden, wenn schon Räume oder Flächen definiert sind. Sie dienen zur grafischen Verdeutlichung von unterschiedlichen Kategorien der Räume oder Flächen. Farbschema bearbeiten/ erstellen Das Dialogfeld > Farbschema bearbeiten < öffnet sich über die Multifunktionsleiste  Architektur  Raum & Fläche  Dropdown-Liste Raum & Fläche  \[Farbschemata]. Zuerst wählt man die Kategorie aus, für die man ein Farbschema erstellen möchte bzw. in der man ein Farbschema bearbeiten möchte, z.B. Räume oder Flächen (Vermietbar). Dann muss ein bestehendes Schema gewählt werden. Es kann entweder bearbeitet werden oder dupliziert werden, um ein neues Farbschema zu erstellen. Es wird ein neuer Name eingegeben und dann auf \[OK] geklickt. Im Feld Schemadefinition kann ein Titel für die Farbenlegende eingegeben werden. In der Liste Farbe wird der Parameter ausgewählt, anhand dessen das Farbschema erstellt werden soll. | 416 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Für den Parameter, der gewählt wird, müssen Werte definiert sein. Es können Parameterwerte für die jeweilige Kategorie geändert oder hinzugefügt werden. Um die Farben anhand eines bestimmten Parameterwerts oder -wertebereichs zuzuweisen, wird entweder Von Wert oder Von Bereich gewählt. Von Bereich steht aber nicht für alle Parameter zur Verfügung. Für Von Bereich können über Format bearbeiten die Formateinstellungen gegebenenfalls geändert werden. Zum Hinzufügen eines neuen Farbschemaeintrages muss auf das grüne Pluszeichen geklickt werden. Zum Entfernen eines Farbschemaeintrages wird auf das rote Minuszeichen geklickt. Außerdem können die Einträge sortiert werden. Tipp: Wenn das Farbschema auch auf Elemente (wie Räume und Flächen) in verknüpften Modellen angewendet werden soll, muss das Kontrollkästchen Elemente aus verknüpften Dateien einschließen aktiviert werden. Durch Klicken auf \[Anwenden] und \[OK] wird das neue Farbschema erstellt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 417

Farbschema anwenden Die Eigenschaftenpalette muss in der betreffenden Grundriss- oder Schnittansicht aktiv geschaltet sein. Hier kann dann in der Zelle Farbschema das gewünschte Farbschema ausgewählt und damit angewendet werden. Farbenlegende erstellen Eine zu dem in der jeweiligen Grundriss-/Schnittansicht angewendeten Farbschema passende Farbenlegende kann über die Multifunktionsleiste Beschriften Farbfüllung \[Farbenlegende] eingefügt werden. Hierfür muss diese per Mausklick im Zeichenbereich abgesetzt werden. Entspricht die angezeigte Farbenlegende nicht dem gewünschten Farbschema, kann das Farbschema angeklickt werden und über die kontextabhängige Multifunktionsleiste  Ändern/Farbenlegenden \[Schema bearbeiten] geändert werden. | 418 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 419

Phasen Um den Baufortschritt in einem Bauprojekt darzustellen und zu verwalten, könne wir die Phasen in Revit einstellen. Phasen stellen Zeitabschnitte von Objekten dar. Es können beliebig viele Projektphasen (z.B. Abbruch und Renovierung) definiert werden. In der Standardvorlage von Revit ist eine Phase vordefiniert: Phase 01 = Neubau Ablauf Phasenerstellung Zuerst sollten die Projektphasen eingerichtet werden. Den Bauteilen müssen die Phasen in den Eigenschaften zugeordnet werden. Außerdem muss den Ansichten die jeweils gültige Phase und der Phasenfilter zugewiesen werden, hierfür macht es ggf. Sinn, die Ansichten zu duplizieren und den Ansichtsduplikaten verschiedene Phasendarstellungen zuzuordnen. Siehe weiterführende Erläuterungen zu diesen Themen im Anschluss. | 420 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Projektphasen Zu dem Dialogfeld > Phasen < gelangt man über die Multifunktionsleiste VerwaltenPhasen  \[Phasen]. Unter der Registerkarte Projektphasen lassen sich über \[Einfügen vor] und \[Einfügen nach] neue Phasen erstellen. Der Name der Phase kann frei gewählt werden. Die Reihenfolge der Phasen kann nicht verändert werden. Deshalb ist es wichtig, bei der Erstellung der Phasen auf die korrekte zeitliche Abfolge zu achten. Die Abfolge kann mit Hilfe der Buttons \[Einfügen vor] und \[Einfügen nach] erfolgen. Die Buttons \[Vorheriger] und \[Nächster] ermöglichen ein Verbinden zweier Phasen. Der Wert der vereinten Phase ist nach der Vereinigung für die Objekte maßgebend. Nach dem Anklicken von \[Übernehmen] kann die Registerkarte verlassen werden. Tipp: Es ist sinnvoll, den Phasen Jahreszahlen zuzuweisen, wenn Sie sie benennen. Auf diese Weise erhalten Sie einen klareren zeitlichen Überblick, im Gegensatz zu Phasen, die nur als Phase 0, 1, 2, 3, ... bezeichnet werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 421

Phasenfilter Mit Hilfe der Phasenfilter kann die Anzeige von Elementen anhand ihres Phasenstatus gesteuert werden: Neu, Vorhanden, Abgebrochen oder Temporär. Dazu können unter der Registerkarte Phasenfilter Einstellungen zu den Filtern vorgenommen werden: Nach Kategorie: Zeigt Elemente wie im Dialogfeld > Objektstile < definiert an. Überschrieben: Zeigt Elemente wie auf der Registerkarte Grafische Überschreibungen des Dialogfelds Phasen festgelegt an. Nicht angezeigt: Die Elemente werden nicht angezeigt. Der Phasenstatus beschreibt das zeitliche Verhalten jedes einzelnen Objekts (das erstellt wird) in Bezug zur aktuellen Phase der aktuellen Ansicht: Vorhanden: Das Bauteil wurde in einer früheren Phase erstellt und ist in der aktuellen Phase noch vorhanden. Abgebrochen: Das Bauteil wurde in einer früheren Phase erstellt und in der aktuellen Phase abgebrochen. Neu (nicht zu verwechseln mit der Phase Neu!): Das Bauteil wurde in der aktuellen Phase erstellt. Temporär: Das Bauteil wurde in der aktuellen Phase erstellt und in der aktuellen Phase abgebrochen. | 422 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

In der Standardvorlagedatei von Revit sind folgende Phasenfilter vordefiniert: • Abbruch: alle in dieser Phase abgebrochenen Bauteile werden angezeigt. • Alle anzeigen: alle abgebrochenen, neuen, temporären und vorhandenen Bauteile werden angezeigt. Bauteile, welche in einer früheren Phase abgebrochen wurden, werden nicht angezeigt. • Bestand: Alle Bauteile der vorhergehenden Phase werden angezeigt. • Bestand, Abbruch: Bauteile der vorgehenden Phase werden angezeigt sowie alle in der momentanen Phase abgebrochenen Bauteile. • Bestand, Abbruch, Neu: Bauteile der vorgehenden Phase werden angezeigt, alle in der momentanen Phase abgebrochenen Bauteile und alle neuen Bauteile dieser Phase. • Bestand, Neu: Alle Bauteile der vorangegangenen Phase und der neuen Phase werden angezeigt. • Neu: Alle neuen Bauteile dieser Phase werden gezeigt. Die Einstellung Keiner (in den Eigenschaften der Ansicht) beschreibt, dass kein Phasenfilter zur Anwendung kommt. Die Phasenfilter können über \[Neu] um eigene Filter erweitert werden. Dabei kann der Name des Filters frei definiert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 423

Grafische Überschreibungen Die Eigenschaften, sprich das Aussehen der einzelnen Elemente entsprechend ihrem Phasenstatus in Bezug auf die aktuelle Phase, können unter der Registerkarte Grafische Überschreibungen überschrieben werden. Phasen und Ansichtseigenschaften Jede Ansicht verfügt über die beiden Eigenschaften Phase und Phasenfilter. Die Phasen und Phasenfilter sind somit für jede Ansicht einzeln einstellbar. Es können Ansichtsduplikate erstellt werden, um die gleiche Ansicht je nach aktuell gewünschter Phase darzustellen. So kann z.B. nur der Bestand dargestellt werden, oder der Bestand inkl. Neubau und Abbruch. Möchte man z.B. im Jahr 2005 nur den Bestand des Jahres 1987 darstellen, stellt man um auf Phase 2005 und den Phasenfilter Bestand. | 424 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Phasen und Bauteileigenschaften Arbeitet man mit Phasen, so ist es ganz wichtig, den Bauteilen Phasen zuzuordnen. Jedes Bauteil besitzt die Eigenschaften Phase erstellt und Phase abgebrochen: Phase erstellt: Hier befindet sich die Information, in welcher Phase das Bauteil erstellt wurde. Bei der Erstellung des Bauteils wird diese Information aus der Ansichtseigenschaft übernommen. Über das Eigenschaftenfeld kann die Phase nachträglich manuell geändert werden. Phase abgebrochen: Hier wird die Phase angegeben, in welcher das Bauteil abgebrochen wurde. Die Vorgabeeinstellung ist: „Keine". Wird eine Wand mit dem Abbruchwerkzeug abgebrochen, wird hier die Phase eingetragen, in welcher das Abbruchwerkzeug benutzt wurde. Über as Eigenschaften Feld kann die Phase nachträglich manuell geändert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 425

Phasen und Bauteillisten Phasen und Phasenfilter können auch auf Bauteillisten angewendet werden. Dazu wählen Sie die entsprechende Bauteilliste an und wechseln mit Hilfe des Kontextmenüs in deren Eigenschaften. Tipp: Um Bauteillisten zu vergleichen, kann man diese kopieren und in dem Duplikat eine andere Phase/ einen anderen Phasenfilter einstellen. Somit lassen sich die Objekte über die Phasen in den Bauteillisten zeitabhängig auswerten. | 426 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 427

Entwurfsoptionen - Variantenplanung Die Grundidee hierzu ist, dass in einem Projekt alternative Entwürfe entwickelt, werden können. Somit können einem Kunden verschiedene Varianten gezeigt werden, ohne mehrere Dateien von dem gleichen Gebäude erstellen zu müssen. Es gibt hierbei im Projekt eine Basisvorlage und verschiedene Entwurfsvarianten. Während in einem Team der eine die Basisvorlage ausarbeitet, kann ein anderer verschiedene Entwurfsvarianten für bestimmte Bereiche entwickeln. Mithilfe von Entwurfsoptionen können während der Entwicklung des Projekts mehrere Entwürfe ausprobiert werden, indem man jederzeit über alle erstellten Entwurfsauswahlsätze verfügen kann. Nachdem man sich endgültig für einen Entwurf entschieden hat, können die ausgewählten Optionen in die Basisvorlage aufgenommen und die alternativen Optionen gelöscht werden. | 428 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Einrichtung der Entwurfsoptionen Vor der Einrichtung der Entwurfsvarianten muss das Gebäudemodell mit den Elementen, die in allen Entwurfsoptionen verwendet werden sollen, erstellt werden. Z. B. werden erstmal nur die Hülle, der Kern und das Dach des Gebäudes erstellt. Dieses ist dann die Basisvorlage. Dann werden Auswahlsätze angelegt. Ein Auswahlsatz beschreibt einen Teil des Entwurfs, der variiert werden soll, z.B. eine Raumsituation. Es können mehrere Auswahlsätze für verschiedene Teilbereiche des Entwurfs erstellt werden. So könnte zum Beispiel neben dem Auswahlsatz Wände ein weiterer Auswahlsatz für die Möblierung erstellt werden. Zum Erstellen der Auswahlsätze geht man über die Multifunktionsleiste  Verwalten Entwurfsoptionen \[Entwurfsoptionen] und gelangt in das Dialogfeld > Entwurfsoptionen <. Hier legt man jetzt z.B. einen Auswahlsatz „Wände" und einen Auswahlsatz „Möbel" an. Nun werden die möglichen Varianten, sprich Optionen, für den Bereich, sprich Auswahlsatz, angelegt. In diesem Beispiel sind zwei Optionen angelegt worden, auch hier können weitere angelegt werden. Auswahlsätze und Optionen können umbenannt und (bis auf die Primäroption) gelöscht werden. Zusätzlich können Optionen dupliziert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 429

Die primäre Option ist die bevorzugte Option (Hauptentwurf), die enger mit der Basisvorlage verbunden ist als die sekundären Optionen. Elemente in der Basisvorlage und in der primären Option können aufeinander verweisen. Es kann jeweils nur eine Option im Auswahlsatz die primäre Option sein. Alle anderen Optionen sind sekundäre Optionen. Jede Ansicht in Revit ist standardmäßig so eingestellt, dass Basisvorlage und primäre Option angezeigt werden. Man kann diese Einstellung ändern, indem man über \[Sichtbarkeit/Grafiken] auf der Registerkarte Entwurfsoptionen die passende Entwurfsoption für die jeweilige Ansicht einstellt. Die sekundären Optionen sind alle Optionen eines Auswahlsatzes, die keine primären Optionen sind. Durch \[Primärobjekt erstellen] wird eine sekundäre Option zur primären Option. Die vorherige primäre Option wird zu einer sekundären Option. | 430 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Entwurfsoptionen erstellen Anhand eines kleinen Beispiels: Die kleinste sinnvolle Erstellung von Entwurfsoptionen stellt ein Auswahlsatz mit zwei Optionen dar, d.h. ein Teilbereich des Entwurfs (Wände bzw. Räume) mit zwei möglichen Varianten. Hier 8 Büros oder 4 Besprechungsräume. Ausgangssituation, wie rechts dargestellt: Nun können die beiden Optionen (Varianten) erstellt werden: Hierzu muss eine Option aktiv geschaltet werden. Dieses funktioniert entweder über die Dialogbox > Entwurfsoptionen < und den Befehl \[Ausgewählte Option ändern] oder über die Multifunktionsleiste Verwalten Entwurfsoptionen und das Aktivieren einer Entwurfsoption. Zum Zeichnen der ersten Option (Variante) der acht Büros (Basiswand: Typ wie gewünscht) wird die Option „8 Büros" aktiv geschaltet. Dieses ist die primäre Option. Die Basisvorlage (Fassade, WCs und Fahrstuhlschacht) wird nach dem Aktivieren einer Option grau dargestellt. Alle Elemente, welche jetzt gezeichnet werden, gehören zu der aktivierten Option. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 431

Hinweis: Es können nur 3D Bauteile in den Optionen berücksichtigt werden. Nicht unterstützt werden in den Optionen folgende Elemente: • Ebenen • Ansichten • Beschriftungen • Details Für die Erstellung der 4 Besprechungsräume wird nun die zweite Option (über die Dialogbox oder die Multifunktionsleiste) aktiviert: Nun kann die zweite Option (Variante) der Räume gezeichnet werden. | 432 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Über den Button \[Änderungsoption beenden], ...oder das Umschalten auf die Basisvorlage verlässt man die Bearbeitung. Die Basisvorlage wird nicht mehr ausgegraut dargestellt. Im Zeichenbereich sind nun die Basisvorlage und die primäre Option sichtbar. Bei einem Blick in den Bereich > Überschreibung Sichtbarkeit/Grafiken < der betreffenden Ansicht wird deutlich, dass die Sichtbarkeit der Entwurfsoptionen auf automatisch eingestellt ist, d.h. die Basisvorlage und die primäre Option werden dargestellt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 433

Um nun die beiden Varianten miteinander vergleichen zu können, wird ein Duplikat der Ansicht erstellt. Hier wird über > Überschreibung Sichtbarkeit/Grafiken < eingestellt, dass die Basisvorlage und die sekundäre Option (8 Besprechungsräume) dargestellt werden. Ergebnis: | 434 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Entwurfsoption festlegen Ist die Entscheidung gefallen, welche Option zur weiteren Bearbeitung herangezogen wird - hier: 8 Büros - können alle sekundären Optionen - hier: 4 Besprechungsräume - verworfen, sprich gelöscht werden. Dazu wird die Dialogbox > Entwurfsoptionen < aufgerufen und wie folgt vorgegangen: Markieren der entsprechenden Option (8 Büros). Es kann immer nur die primäre Option als endgültiger Entwurf übernommen werden. Möchte man also eine sekundäre Option für den Entwurf übernehmen, muss diese vorab als primäre Option festgelegt werden. Ist die entsprechende Option als primär gesetzt und markiert, klickt man auf den entsprechenden Auswahlsatz und wählt den Punkt \[Primärobjekt akzeptieren]. Eine Sicherheitsabfrage verhindert das versehentliche Löschen. Das Löschen kann nicht rückgängig gemacht werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 435

Ergebnis: | 436 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Verschieben von Elementen innerhalb der Entwurfsoptionen aus der Basisvorlage in eine Option Wurde zum Beispiel versehentlich schon eine Variante erstellt, und danach erst der Auswahlsatz und die Entwurfsoptionen erstellt, können jederzeit Elemente aus der Basisvorlage einem entsprechenden Auswahlsatz und dort einer entsprechenden Option zugeordnet werden. Hierzu wird eine Projektansicht geöffnet, die die zu verschiebenden Elemente anzeigt. In der Multifunktionsleiste  Verwalten  Entwurfsoptionen wird in der Dropdown-Liste der Eintrag Basisvorlage ausgewählt. Dann werden in der Zeichnung die Basisvorlagenelemente ausgewählt, die verschoben werden sollen. (hier der Fahrstuhlschacht) Der Befehl \[Zum Satz hinzufügen] wird in der Multifunktionsleiste  Verwalten  Entwurfsoptionen ausgewählt. Es öffnet sich das Dialogfeld > Zum Entwurfsauswahlsatz hinzufügen <. Hier wird unter Auswahl hinzufügen der gewünschte Auswahlsatz ausgewählt, Revit listet die Entwurfsoptionen für den ausgewählten Auswahlsatz auf. Jetzt müssen eine oder mehrere Entwurfsoptionen ausgewählt werden, der/ denen die Elemente hinzugefügt werden sollen. Mit \[OK] wird das Dialogfeld geschlossen. Kopien der Originalelemente befinden sich nun in allen ausgewählten Entwurfsoptionen des Auswahlsatzes. Die Originalelemente gehören nicht mehr zur Basisvorlage. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 437

Tipp: Elemente können einer einzelnen Entwurfsoption hinzugefügt werden, indem die Elemente in der Basisvorlage ausgeschnitten und an derselben Stelle der Entwurfsoption eingefügt werden. von einer Option zur anderen Zuerst wird eine Projektansicht geöffnet, in der die zu verschiebenden Elemente angezeigt werden. Wenn die Elemente zu einer sekundären Option gehören, sind sie möglicherweise noch nicht sichtbar. Die Ansicht wird zum Verschieben von einer Option zur Anderen vorbereitet, indem in der Dialogbox > Überschreibung Sichtbarkeit/Grafiken < (Tastaturkürzel VV) unter der Registerkarte Entwurfsoptionen für den entsprechenden Entwurfsauswahlsatz Automatisch festgelegt wird und das Dialogfeld mit \[OK] geschlossen wird. In der Multifunktionsleiste Verwalten Entwurfsoptionen wird in der Dropdown-Liste die Entwurfsoption aktiv geschaltet, in der die Elemente noch enthalten sind. Im Zeichenbereich werden die Elemente ausgewählt, die verschoben werden sollen und mit STRG + X ausgeschnitten. | 438 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Jetzt wird in der Dropdown-Liste die Entwurfsoption aktiv geschaltet, in die die Elemente eingefügt werden sollen. Eingefügt werden sie über die Multifunktionsleiste  Ändern  Zwischenablage Dropdown-Feld Einfügen \[An derselben Stelle ausgerichtet]. Revit verschiebt die ausgewählten Elemente zur aktiven Option. Um die Bearbeitung der aktiven Option abzuschließen, wird in der Dropdown-Liste der Eintrag Basisvorlage ausgewählt. Auswählen von Elementen Elemente einer Option auswählen, obwohl keine Option im Bearbeitungsmodus ist: Ist keine der Optionen im Bearbeitungsmodus, können die Bauteile, welche einer Option zugewiesen sind (in unserem Beispiel bspw. die Wände aus der Variante: „4 Besprechungsräume") nicht ausgewählt und bearbeitet werden. Diese Elemente können mit Hilfe der Multifunktionsleiste  Verwalten Entwurfsoptionen \[Zum Bearbeiten auswählen] zur Bearbeitung freigegeben werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 439

Elemente der Basisvorlage auswählen obwohl eine Option im Bearbeitungsmodus ist: Ist eine der Optionen im Bearbeitungsmodus, können die Bauteile der Basisvorlage (in unserem Beispiel z.B. die Möbel) nicht ausgewählt und bearbeitet werden. Auch diese Elemente können mit Hilfe der Multifunktionsleiste Verwalten Entwurfsoptionen \[Zum Bearbeiten auswählen] zur Bearbeitung freigegeben werden. Wandverbindungen: Die Wandverbindungen zwischen Basisvorlage und primärer Option werden korrekt erstellt. Vereinzelt kann eine Verschneidung von Wänden aus Basisvorlage und sekundärer Option zu Irritationen führen. Zur korrekten Verschneidung von Basisvorlage und sekundärer Option, sollte die Wand aus der Basisvorlage der sekundären Option zugewiesen werden. Entwurfsvarianten und Bauteillisten Über die Eigenschaftenpalette  Überschreibung Sichtbarkeit/Grafiken öffnet sich die Dialogbox > Sichtbarkeit von Bauteilliste <. Je nachdem, welche Option hier aktiv geschaltet ist, erscheinen in den Bauteillisten auch jeweils nur die Bauteile der aktiven Option. Möchte man Bauteillisten zu mehreren Optionen erstellen, muss man sich die Bauteillisten duplizieren und die Einstellungen in der Dialogbox jeweils verändern. | 440 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 441

Bauteil Körper Körper beziehen sich auf die dreidimensionalen geometrischen Modelle von Gebäuden oder Bauteilen innerhalb eines Projekts. Die wichtigsten Funktionen des Körpers sind: • Erstellung projektspezifischer oder familienbasierter Körperexemplare für einzelne Entwurfsoptionen • Erstellung von Körperfamilien für Volumenkörperformen in Gebäuden • Experimentieren mit Verschiedenen Materialien, Formen und Beziehungen für Körper • Abstrakte Darstellung der Projektabläufe • Zusammensetzung Komplexer Körper aus Vordefinierten Körperfamilien • Erstellung von Geschossdecken, Dächern, Fassadensystemen und Wänden aus Körpermodellen Körper erstellen Es gibt zwei Methoden zum Erstellen von Körpern: • Projektkörper: Dieser Körper wird innerhalb eines Projekts erstellt und wird für Körperformen verwendet, die nur für ein bestimmtes Projekt benötigt werden Ladbare Körperfamilien: Diese Körper werden außerhalb eines Projekts als neue Familie erstellt und können dann in ein Projekt geladen werden. Sie werden normalerweise verwendet, wenn mehrere Exemplare des Körpers in | 442 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

einem Projekt platziert werden sollen oder wenn Körperfamilien in mehreren Projekten verwendet werden. Projektkörper erstellen Projektkörper können über die Multifunktionsleiste  Körper & Grundstück Entwurfskörper  \[Projektkörper] erstellt werden. Um einen Projektkörper zu erstellen, muss ein Name eingegeben werden. Dieser Name kann später im Suchfeld oder unter der Familienkategorie Körper im Projektbrowser gefunden werden. Verwenden Sie die Werkzeuge in der Gruppe Zeichnen, um die gewünschten Formen zu erstellen. Diese Formen bestehen aus Linien, die mit dem Zeichnen-Werkzeug skizziert werden können. Diese Linien werden als Profil des Körpers bezeichnet. Wählen Sie die skizzierten Linien aus, um einen dreidimensionalen Körper zu erstellen. Über Eigenschaftspalette kann ein Material aus der Materialbibliothek dem Körper zugewiesen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 443

\| 444 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wechseln Sie in die 3D Ansicht. Beim Klicken auf jede Linie der Form wird die Registerkarte Ändern|Form aktiviert. Über Multifunktionsleite Ändern|Form  Formelement  \[Kante Hinzufügen] / \[Profil hinzufügen] • fügen Sie der erstellten Form Kanten hinzu • danach erstellen Sie entlang der Körperhöhe weitere Profile Kanten und Profile fügen Linien zur Körperfläche hinzu. Knoten werden an den Schnittpunkten der Linien erstellt. Diese können einzeln ausgewählt werden. Verschieben Sie die Linien, Knoten von Kanten und Profilen sowie Flächen mit Pfeilen in X-, Y- und Z-Richtung. Im Anschluss klicken Sie auf \[Körper fertigstellen]. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 445

Familienkörper erstellen Um eine Körperfamilie zu erstellen, die Sie anschließend in ein Projekt laden und dort platzieren können, gehen Sie folgendermaßen vor: Klicken Sie auf die Multifunktionsleiste Datei Neu  \[Entwurfskörper]. Wählen Sie im Dialogfeld >Neuer Entwurfskörper< die Datei Entwurfskörper.rft aus, und klicken Sie auf \[Öffnen]. Die Umgebung für Konzeptentwürfe wird geöffnet. Erstellen Sie den Körper mithilfe des Werkzeugs \[Formen] und anderer Werkzeuge. Die erstellte Körperfamilie kann als eine ladbare Familie jederzeit in jedem Projekt geladen und verwendet werden. Hinweis: Körper können entweder als Volumenkörper oder als Abzugskörperform erstellt werden. Um einen Abzugskörper zu erstellen, brauchen wir unbedingt einen Volumenkörper, damit wir den durch Abzugskörper schneiden zu können. Abzugskörper kann genauso wie einen Volumenkörper modelliert werden und muss eine Schnittstelle mit Volumenkörper haben. Beim Erstellen wählen Sie dann Form erstellen  \[Abzugskörper] aus. Mit dem Werkzeug \[Schnitt] kann der Abzugskörper den Volumenkörper durchschneiden. | 446 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Körper im Projekt einfügen Die Körperelemente, die als ladbare Familie oder als Projektkörper erstellt sind, können jederzeit im Projekt verwendet werden. • Körperfamilie: klicken Sie auf Multifunktionsleiste  Einfügen Aus Bibliothek laden  \[Familie laden] Wählen Sie die Körperfamilie mit dem RFA-Dateiformat aus, und laden Sie sie in das Projekt. • Projektkörper: Klicken Sie auf Multifunktionsleiste  Körper & Grundstück  Entwurfskörper  \[Körper platzieren] Wählen Sie den gewünschten Körpertyp über die Eigenschaftspalette aus. Platzieren Sie den Körper im Zeichenbereich. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 447

Körper bearbeiten Körper können auch nachträglich bearbeitet werden. Wählen Sie den Projektkörper aus. Klicken Sie auf Multifunktionsleiste  Ändern | Körper Modell \[Projektelement bearbeiten] bearbeiten. Die Körper von Familien können wie alle anderen ladbaren Familien über die Familien über Multifunktionsleiste  Ändern | Körper  Modus  \[Familie bearbeiten] bearbeiten. | 448 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Körpergeschoss Die Ebenen in einem Projekt können als Gebäudegeschoss eines Körpers definiert werden. Bei der Auswahl des Körpers über die Multifunktionsleiste  Ändern | Körper Modell \[Körpergeschosse] können die Ebenen als Körpergeschosse ausgewählt werden. Die ausgewählten Ebenen werden dem Körper als Gebäudegeschoss zugewiesen und die Flächen dienen als Platzhalter für spätere Geschossdecken. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 449

Bauteile über Fläche platzieren Geschossdecke über Fläche Aus einem Körpergeschoss können Sie Geschossdecken erstellen, indem Sie über die Multifunktionsleiste Architektur Geschossdecke \[Geschossdecke über Fläche] einen passenden Typ für die Geschossdecke über Eigenschaften auswählen. Wählen Sie die gewünschten Körpergeschosse aus. Um ein Körpergeschoss hinzuzufügen, klicken Sie auf ein nicht ausgewähltes Körpergeschoss. Um ein Körpergeschoss zu entfernen, klicken Sie auf ein ausgewähltes Körpergeschoss. Die Auswahlart wird am Mauszeiger angezeigt: (+) für hinzufügen, (-) für entfernen. Anschließend klicken Sie auf Multifunktionsleiste Ändern|Geschossdecke über Fläche platzieren Mehrfachauswahl \[Geschossdecke erstellen]. | 450 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wand über Fläche Mit dem Werkzeug Wand über Fläche können Sie Wände aus Körperexemplaren erstellen, indem Sie Linien oder Flächen auswählen. Dieses Werkzeug platziert Wände auf nicht horizontalen Flächen eines Körperexemplars oder allgemeinen Modells. Das Werkzeug finden Sie über Multifunktionsleiste  Architektur  Wand  \[Wand über Fläche]. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 451

Fassadensystem Über die Multifunktionsleiste  Architektur  Fassadensystem können wir eine Fassade auf jeder Fläche des Körpers platzieren. Dafür können wir einen Fassadensystemtyp über Eigenschaften auswählen. Um ein Dach aus ausgewählten Flächen zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie die gewünschten Flächen aus. Um ein Fassadensystem hinzuzufügen, klicken Sie auf eine nicht ausgewählte Fläche. Um ein Fassadensystem zu entfernen, klicken Sie auf eine ausgewählte Fläche. Die Auswahlart wird am Mauszeiger angezeigt: (+) für hinzufügen, (-) für entfernen. Klicken Sie auf Multifunktionsleiste Ändern|Fassadensystem über Fläche platzieren Mehrfachauswahl \[System erstellen]. | 452 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Dach über Fläche Über die horizontale Fläche eines Körpers kann ein Dach erstellt werden. Dafür können wir über die Multifunktionsleiste  Architektur  Dach  \[Dach über Fläche] den über die Eigenschaftspalette ausgewählten Dachtyp auf nicht vertikale Flächen vom Körper platzieren lassen. Um ein Dach aus ausgewählten Flächen zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Wählen Sie die gewünschten Flächen aus. Um ein Dach hinzuzufügen, klicken Sie auf eine nicht ausgewählte Fläche. Um ein Dach zu entfernen, klicken Sie auf eine ausgewählte Fläche. Die Auswahlart wird am Mauszeiger angezeigt: (+) für hinzufügen, (-) für entfernen. Klicken Sie auf Multifunktionsleiste Ändern|Dach über Fläche platzieren Mehrfachauswahl \[Dach erstellen]. Hinweis: Ein Dach kann nicht über Flächen von unterschiedlichen Körpern platziert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 453

Änderung des Körpers Beim Ändern des Körpers werden die Elemente, die über die Fläche des Körpers erstellt und darauf platziert sind, nicht automatisch aktualisiert. Um diese zu aktualisieren, müssen die Elemente einzeln ausgewählt werden. Anschließend kann über die Multifunktionsleiste  Ändern  Über Fläche modellieren  \[Aktualisieren auf Fläche] das Bauteil entsprechend der Körperänderung aktualisiert werden. | 454 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 455

Bauteil Geländemodell In Revit 2023 und vorherigen Versionen konnte man mit dem Werkzeug \[Gelände] die Topografie modellieren. Ab Version 2024 kann das Gelände mit dem neuen Befehl \[Geländemodell] erstellt werden. Die Topografie der Gelände aus vorherigen Versionen kann man weiterhin in der neuen Version einfügen und verwenden: Eine Geländeoberfläche, die in älteren Versionen als Topografie modelliert wurde, kann in Revit 2026 geöffnet werden. Revit erkennt die Topografie, und wir können anhand dieser Topografie einen Geländemodell erstellen. Dafür wählen wir die Topografie aus und klicken über die Multifunktionsleiste  Ändern|Topografie  Oberfläche  \[Geländemodell]. Dadurch wird die Topografie in einen Geländemodell umgewandelt. Dann müssen wir den Typ des Geländemodells auswählen und festlegen, auf welcher Ebene er platziert werden soll. | 456 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geländemodell aus Skizze erstellen Der Geländemodell definiert ein topografisches Element mit den festgelegten Höhenpunkten oder importierten CAD- oder CSV-Dateien. Ein Geländemodell ist eine Systemfamilie und kann mit den richtigen Aufbauten konstruiert werden. Er unterstützt das Oberflächenmuster des zugewiesenen Materials und kann von anderen Modellgeometrien durchschnitten werden. Man kann ein Gelände erstellen, indem man eine Begrenzung skizziert und Höhenpunkte innerhalb der Begrenzung hinzufügt. Ein Geländemodell funktioniert ähnlich wie eine Geschossdecke. Zuerst muss die Begrenzung mit violetten Linien skizziert werden, mit grünem Haken wird die Skizze bestätigt. Jetzt kann man die skizzierten Geländemodell (Toposolid) auswählen und über die Multifunktionsleiste Ändern|Geländemodell Formbearbeitung \[Punkt hinzufügen] die Unterelemente ähnlich wie bei Dächern und Geschossdecken anpassen. Um Neigungen zu erstellen, kann man Punkte in spezifischen Höhen hinzufügen. Dabei wird festlegt, welchen Ursprungspunkt man verwenden möchten (Obere Ebene, Aktuelle Ebene, Interner Ursprung, Projektbasispunkt oder Vermessungspunkt). Beim Hinzufügen eines Punktes hat man die Wahl zwischen den Optionen \[Entlang Fläche], \[Absolut] und \[XYZ fangen].. Siehe Kapitel „Geschossdecke ändern" | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 457

Geländemodell aus Import erstellen Man kann auch die CAD- oder CSV-Dateien importieren, um die Form der Topografie automatisch zu erstellen. Der Aufbau und die Eigenschaften von dem Gelände kann über die Eigenschaftspalette bearbeitet und eingestellt werden. Jetzt kann man definieren, auf welcher Ebene der Geländemodell platziert werden muss. Hinweis: In Revit 2023 oder vorherigen Versionen, bezieht sich das Gelände immer auf den internen Ursprung. Ab Revit 2024 kann dem Gelände eine Ebene zugewiesen werden. | 458 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geländemodell Bearbeiten Die erstellte Topografie als Geländemodell kann nachträglich bearbeitet werden. Die Umgrenzung des Geländes kann über die Multifunktionsleiste  Ändern|Geländemodell Modus  \[Skizze bearbeiten] bearbeitet werden. Dabei kann man über die Multifunktionsleiste  Ändern|Geländemodell Formbearbeitung \[Unterelemente Ändern] zusätzliche Unterelemente sowie Punkte und Trennungslinien auf dem Gelände setzen oder die bestehenden Punkte und Trennungslinien bearbeiten und deren Höhe und Basis verändern. Mit dem Werkzeug \[Form zurücksetzen] kann man das Gelände in eine flache Form umwandeln und alle Hoch- und Tiefpunkte, Konturen und weitere Unterelemente von der Geländeoberfläche entfernen lassen. Wenn das Gelände sehr komplex modelliert ist, ist es möglich, die Anzahl der Punkte zu reduzieren, indem über Multifunktionsleiste Ändern|Geländemodell Geländemodell-Form \[Geländemodell vereinfachen] nur eine bestimmte Anzahl von Punkten beibehalten wird. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 459

Unterteilung Eine Unterteilung ist ein Bereich eines Geländemodells, der von der Fläche des ursprünglichen Geländemodells versetzt wird. Sie kann verwendet werden, um beispielsweise Parkplätze, Straßen oder Verkehrsinseln zu erstellen. Um eine Unterteilung zu erstellen, wählt man den Geländemodell aus. Über die Multifunktionsleiste Ändern|Geländemodell Geländemodell- Form \[Unterteilen] aktivieren. Revit wechselt in den Skizziermodus. Jetzt kann man mithilfe von Skizzierwerkzeugen eine Begrenzung für die Unterteilung erstellen. Dann legt man in der Eigenschaftenpalette die gewünschten Eigenschaften fürs Material und die Höhe der Unterteilung fest. Jetzt mit Klick auf \[Bearbeitungsmodus beenden] den Schritt beenden. Es ist auch möglich, über Eigenschaften die Darstellung von Konturen für die Unterteilung zu übernehmen oder deaktivieren. Hinweis: Unterteilungen sind Bereiche eines Geländemodells, die von der ursprünglichen Oberfläche versetzt werden. Sie sind keine separaten Oberflächen, sondern werden mit dem übergeordneten Geländemodell verbunden. | 460 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Geländemodell und Umgang mit Gebäudeelementen Das Gelände hat einen bestimmten Aufbau und es hat meistens mindestens eine variable Schicht, die sich mit den Höhenpunkten vom Gelände entsprechend anpassen kann. Für die Modellierung einer Baugrube wurde die Bearbeitungsfunktion des Geländemodells in Revit 2025 erweitert und vereinfacht, sodass nun auch der Bodenaushub mittels einer Geschossdecke, Dach oder Fundamentplatte erfolgen kann. Hierfür wird das Geländemodell selektiert und über die Multifunktionsleiste Ändern|Geländemodell Geländemodell- Form \[Ausheben] ausgewählt. Jetzt muss das Element (z.B. Geschossdecke) nur noch mit linker Maustaste angeklickt werden und der Aushub wird erstellt. Ebenso können auch andere Elemente mit dem Geländemodell verschnitten werden, z.B. Wände oder Fundamente. Mit dem Werkzeug in der Multifunktionsleiste Ändern  Geometrie \[Schnitt] wählt man erst das Geländemodell und anschließend das auszuschneidende Element. Hat man mehrere Elemente, so muss Mehrfachschnitt in der Optionsleiste aktiviert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 461

In den Exemplareigenschaften des Geländemodells wird das Gesamtaushubvolumen berechnet und unter Einzelwerte der Aushubvolumen wird das Aushubvolumen der Elemente einzeln aufgelistet. Achtung! Auch ein Schacht kann als Baugrube dienen, dafür wird jedoch von Revit kein Aushubvolumen berechnet. Ebenso ist es möglich das Aushubvolumen der Elemente in einer Bauteilliste darstellen zu lassen. Als Kategorie mus hier gewählt werden. Mit folgenden Feldern als Beispiel: Kategorie, Familie und Typ und Aushubvolumen für Geländemodell. Damit nicht jedes im Projekt vorhandene Element aufgeführt wird, stellt man im Filter \[Aushubvolumen für Geländemodell  hat einen Wert] ein. | 462 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Die Baugrube kann auch als Körper oder als Projektfamilie modelliert und anschließend mit dem Geländemodell verschnitten werden. Für die erste Variante erstellen wir einen Körper, skizzieren ein Profil und wählen bei der Formerstellung die Abzugskörperform aus. (Siehe Kapitel „Bauteil Körper") Bevor wir den Körper abschließen, können wir die Geometrie des Abzugskörpers aus dem Gelände herausschneiden. Für die zweite Variante erstellen wir eine Projektfamilie in der Kategorie Geländemodell. (Siehe hierzu Kapitel „Projektfamilie" und „Treppe als Projektfamilie") und benutzen hierfür die \[Abzugskörperformen]. Noch im Projekt-Editor (!) verschneiden wir die Projektfamilie mit dem Geländemodell. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 463

Es können auch mehrere unterschiedliche Methoden für die Erstellung einer Baugrube miteinander kombiniert werden. Beispiel: Aushub mittels einer Geschossdecke und Projektfamilie als Sweep mit Bezug auf die Geschossdeckenkanten. Hinweis: Es ist zu beachten, dass, wenn die Räume innerhalb des Gebäudes platziert sind, die Option Raumbegrenzung in der Eigenschaftenpalette des Geländemodells deaktiviert werden muss, damit die Räume korrekt berechnet und dargestellt werden können. | 464 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen: | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 465

Visualisierung Schatten/Sonneneinstellungen Mit Autodesk Revit kann auch ohne zu rendern mit Sonnen- und Schatteneinstellungen auf einfache Weise das Gebäudemodell in Szene gesetzt werden. Schatten können in allen Ansichten aktiviert werden, egal ob Perspektive, Schnitt, Ansicht oder Grundriss. Schatten werden am leichtesten über die Ansichtskontrollleiste bearbeitet: \[Schatten ein]: schaltet den Schatten in der aktuellen Ansicht ein \[Schatten aus]: schaltet den Schatten in der aktuellen Ansicht aus \[Grafikanzeigeoptionen]: öffnet ein Fenster für die Einstellungen der aktuellen Ansicht. | 466 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Im Dialog > Grafikdarstellungsoptionen < kann unter \[Umrisse] der Schattenrissstil des Gebäudemodells gesteuert werden. Mit der Aktivierung des Auswahlkästchens bei Schatten werfen wird der Schattenwurf eingestellt. Mit Umgebungsschatten anzeigen kann eine verfeinerte Ausleuchtung erreicht werden, so dass ein Helligkeitsverlauf auf Bauteilen angezeigt wird. Über den Punkt Sonneneinstellung gelangt man in den Dialog zur Einstellung für Sonne und Schatten > Sonneneinstellungen <. Alternativ gelangt man auch direkt über die Ansichtskontrollleiste und den Button \[Sonnenbahn ein/aus] dorthin. Im unteren Abschnitt des Dialogs ist es möglich, eine fotografische Belichtung einzustellen. Die Sonnen- und Schatteneinstellungen können auch für eine natürliche Belichtung beim Rendern genutzt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 467

Bei > Sonneneinstellungen < kann die Sonneneinstellung nach geografischer Position oder eigenen Winkeleinstellungen definiert werden (je nachdem ob z.B. Ein Tag oder Beleuchtung aktiv ist). Es können vorgefertigte Standbilder gewählt, diese dupliziert und eigene Einstellungen getroffen werden. Der Sonnenstand kann auch über eine Position (Ort), mit Datum und Uhrzeit bestimmt und festgelegt werden. Es gibt viele vordefinierte Orte. Es ist möglich eine eigene Ortedatei anzulegen oder einfach über die Angabe der Längen- und Breitengrade jeden Ort der Welt festzulegen. Bei eigener Eingabe der Breiten- und Längengrade ist auf die Auswahl der Zeitzone zu achten. In die entsprechenden Menüs gelangt man mit dem neben Ort liegenden Button. Unter der Sonnenstudie Beleuchtung können Azimut und Höhenwinkel der Sonneneinstrahlung festgelegt werden. Grundplatte auf Ebene ermöglicht einen Schattenwurf in der Grundrissansicht auf den Boden. Die entsprechende gewünschte Ebene ist anzugeben. Zweimal \[OK] übernimmt die Einstellungen. Die getroffenen Einstellungen werden in den anderen Ansichten als Einstellung angezeigt; jede Ansicht kann aber eigene Schatteneinstellungen erhalten. | 468 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Interaktive Sonnenstudien Mithilfe von interaktiven Sonnenstudien können in einer definierten 3D- Ansicht Schattenwirkungen auf Gebäude und in Räumen mittels einer animierten Darstellung des Schattenwurfs besser analysiert werden, um weitere Schritte für die Planung zu initiieren. Um das zu erreichen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Eine für die Sonnenstudie erstellte 3D-Ansicht • Schatten ein • Sonnenbahn ein • ggf. gesonderte Einstellungen in den Grafikdarstellungsoptionen und Sonneneinstellungen Durch das Kontextmenü der Sonnenbahn wird die Sonnenstudie gestartet und eine kontextabhängige Registerkarte in der Multifunktionsleiste generiert. Die Registerkarte Sonnenstudie gliedert sich in vier Gruppen. Vorschau und Wiedergabe: Diese Gruppe beinhaltet Schaltfelder zur Wiedergabe der Animation, auch schrittweise vorwärts und rückwärts sowie das Abspielen der Animation in einer Endlosschleife. Anzeige: Über Schieberegler lassen sich die Geschwindigkeit sowie die Sonnenlicht- und Schattenintensität für die Animation einstellen. Studientyp: Hier lässt sich der Typ der Sonnenstudie einstellen. Man hat die Wahl zwischen Standbild, Eintägig, Mehrtägig und Beleuchtung. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 469

Voreinstellungen und Daten: Die hier verwendeten Steuerflächen hängen vom jeweiligen Studientyp ab, den Sie in der Vorschau anzeigen. Für den Studientyp Standbild kann die aktuelle Voreinstellung verwendet werden. Außerdem können das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit für die Studie festgelegt werden. Für die Studientypen Eintägig und Mehrtägig können Sie die aktuelle Voreinstellung auswählen, das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit des Frames anzeigen und den aktuellen Frame für die Studie festlegen. Für den Studientyp Beleuchtung kann eine gespeicherte Voreinstellung ausgewählt werden. Außerdem kann der Azimut sowie der Höhenwinkel für diese Studie dynamisch über die Schieberegler festgelegt werden. | 470 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Rendern Mithilfe des Renderns wird ein fotorealistisches Bild des Gebäudemodells erstellt. Bevor eine 3D-Ansicht gerendert wird, sollten folgende Schritte erfolgen: Renderdarstellungen für Materialien sollten ausgewählt und auf Modellelemente angewendet werden Dem Gebäudemodell können ggf. Menschen, Autos, Bepflanzung und Abziehbilder hinzugefügt werden Es sollte eine Beleuchtung für das Gebäudemodell definiert werden Außerdem müssen die Rendereinstellungen festgelegt werden. Render-Engine Zum Rendern verfügt Revit über die Render Engine Autodesk Raytracer. Die Rendering-Engine Autodesk Raytracer weist dank der optimierten CPU- Nutzung (Nutzung aller Kerne) eine sehr gute Rendergeschwindigkeit auf, d.h. man kommt zeitnah zu einem angemessenen Render-Ergebnis. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 471

Rendermaterialien Im > Material-Browser < lässt sich unter dem Medium Aussehen die Darstellung eines gerenderten Materials einstellen. Je nachdem, welches Material man auswählt, sind die Eigenschaften der Renderdarstellung unterschiedlich. Dieses hängt mit den je nach Material unterschiedlich verwendeten Shadern zusammen. Ein Shader ist ein Algorithmus, der dem Programm mitteilt, wie das Oberflächen-Rendering zu berechnen ist. Jeder Shader benötigt andere Informationen, damit das Material korrekt gerendert wird. Zum Erstellen eigener Materialien und zum Anwenden der Materialien auf Modellelemente siehe im Kapitel Materialien. Bepflanzungs- und Umgebungsobjekte hinzufügen Dieses kann nur in einer Grundriss- oder orthogonalen 3D-Ansicht erfolgen, in Ansichten, perspektivischen Ansichten oder Schnittansichten können keine Bepflanzungs- oder Umgebungsobjekte platziert werden. Wie die Familien ins Projekt geladen werden siehe im Kapitel Familien- Familien laden. Um Pflanzen zu laden wird der Ordner „RPC Bepflanzung" geöffnet, um Personen und andere Umgebungselemente zu laden, muss der Ordner „Körpermodell und Grundstück - Außenbauteile: RPC Fahrzeuge; RPC Person " ausgewählt werden. Im Projektbrowser befinden sich die Bepflanzungen unter Familien- Bepflanzung und die Außenbauteile unter Familien- Umgebung. | 472 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

In der 3D-Ansicht werden Platzhalter für Umgebungsobjekte angezeigt. Wenn das Bild gerendert wird, werden die Umgebungsobjekte detailliert dargestellt. Hinweis: RPC-Objekte können nicht beschriftet oder in Bauteillisten aufgenommen werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 473

Beleuchtung Falls für das gerenderte Bild natürliches Licht verwendet werden soll, werden die definierten Sonnen- und Schatteneinstellungen verwendet. Soll für das gerenderte Bild künstliche Beleuchtung verwendet werden, müssen dem Gebäudemodell Leuchtenfamilien (Wandleuchten, Deckenleuchten, Außenbeleuchtung etc.) mit einer oder mehreren Lichtquellen hinzugefügt werden. Lichtquellen sind der Teil einer Leuchte, der Licht ausstrahlt. Um den Beleuchtungsanforderungen nachzukommen, kann innen und außen künstliche Beleuchtung platziert werden. Das Einfügen der Leuchtenfamilien funktioniert wie im Kapitel Familien- Familien laden beschrieben. Es ist der Ordner „Beleuchtung Architektur" in der Dialogbox > Familie laden < auszuwählen. Die Leuchten können im Grundriss und in der 3D-Ansicht hinzugefügt werden. Vor dem Rendern können einzelne Leuchten oder Lichtgruppen ein- und ausgeschaltet werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Das Ein/Ausschalten der Beleuchtung funktioniert über das Dialogfeld

> Rendern <, das über die Multifunktionsleiste Ansicht Darstellung \[Render] geöffnet wird. Dort muss unter Schema eine Art der künstlichen Beleuchtung ausgewählt werden und unter \[Künstliche Beleuchtung] können dann die Lichtquellen de-/aktiviert werden. Im gerenderten Bild wird die Wirkung der Beleuchtung auf den Entwurf angezeigt. | 474 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Render-Einstellungen Die Einstellungen für das Rendern der 3D-Ansicht können zunächst über die Eigenschaftenpalette  Rendering-Einstellungen > Bearbeiten... erfolgen, es öffnet sich das Dialogfeld > Rendering-Einstellungen <. Werden hier die Ansichtseigenschaften inklusive der Render- Einstellungen vordefiniert, lässt sich daraus eine Render-Ansichtsvorlage erstellen. Hier lässt sich folgendes festlegen: Qualität: hier kann die gewünschte Qualität für das gerenderte Bild eingestellt werden; je besser die Qualität, desto länger dauert natürlich das Rendern. Zusätzlich kann eine benutzerdefinierte Einstellung erstellt werden. Beleuchtung: hier kann unter \[Schema] ausgewählt werden, wie die Beleuchtungsart sein soll (weiteres siehe vorige Seite) Hintergrund: hier kann ein Hintergrundstil ausgewählt werden Bild: hier können die Belichtungseinstellungen für das gerenderte Bild angepasst werden Rendern starten | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 475

Das Dialogfeld > Rendern < lässt sich auf zwei Arten öffnen: • über die Multifunktionsleiste Ansicht Darstellung \[Render] • über die Statusleiste  \[Dialogfeld Rendern anzeigen] Der Befehl ist nur für 3D-Ansichten verfügbar. Die in dem Dialogfeld > Render-Einstellungen < bereits vorgenommenen Einstellungen werden automatisch hierher übernommen. Zusätzlich kann jetzt noch ein Render-Bereich eingestellt werden und die Ausgabeeinstellungen können eingegeben werden. Oben links kann das \[Rendering] gestartet werden. Unter der Kategorie Bild lässt sich jetzt das Renderbild \[Im Projekt speichern] oder \[Exportieren]. Soll das Gerenderte Bild im Projekt gespeichert werden, so muss ein Name eingegeben werden und das Bild befindet sich dann im Projektbrowser unter dem Oberpunkt Rendern. Beim \[Exportieren] muss der Speicherort angegeben werden. Über Anzeige - \[Modell anzeigen] lässt sich das Modellbild anstatt des Renderbildes anzeigen und umgekehrt. | 476 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Rendering anhalten Das Rendering lässt sich zwischendurch anhalten, wenn man mit dem Ergebnis schon zufrieden ist. Das Renderergebnis lässt sich auch nach dem Anhalten des Rendering speichern und exportieren. Belichtung anpassen Die Belichtung einer Renderszene lässt sich direkt nach Abschluss des Rendervorgangs, oder auch nach Anhalten des Rendervorgangs, noch anpassen, solange das Dialogfeld > Rendern < noch geöffnet ist. Hierfür muss im Dialogfeld der Befehl \[Belichtung anpassen] aktiviert werden und die entsprechenden Einstellungen können geändert/optimiert werden. Ist das Renderergebnis erst einmal als Bild gespeichert oder exportiert, lässt es sich natürlich nicht mehr verändern. Bildausgabegröße und Optimierung der Renderzeiten Wenn mit dem Revit-Renderwerkzeug gerendert wird, wirkt sich die Größe oder Auflösung des Bilds in vorhersehbarer Weise auf die Renderzeit aus. Höhere Werte für Bildgröße, Auflösung oder Präzision bedeuten mehr Zeit zum Rendern eines Bilds. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 477

Wenn die Bildauflösung verdoppelt wird (z. B. von 75 dpi auf 150 dpi) ohne sonstige Einstellungen zu ändern, kann sich die Renderzeit verdoppeln bis vervierfachen. Beim Rendern ist es daher wichtig, sich vorher zu überlegen, wofür man ein Bild erzeugen will. Je mehr Pixel, desto länger dauert das Rendern. Für ein Bild auf der Homepage, das nur einfach dargestellt werden soll, reicht ein kleines Bild (niedrige Auflösung). Für einen DIN- A0 Ausdruck auf Pappe sollte das Bild eine höhere Auflösung haben und für ein Baustellenschild sollte eine sehr hohe Auflösung genommen werden. Zusätzlich ist es wichtig, wo das Bild ausgegeben werden soll. Man kann zum Definieren des zu rendernden Ansichtsbereich einen Zuschneidebereich für die entsprechende Ansicht nutzen oder beim Rendern einen Renderbereich (siehe vorige Seite) festlegen. Homepage und Office Anwendung Bei der Wiedergabe auf der Homepage oder in einer Office Anwendung wie z.B. Powerpoint ist die Ausgabegröße des Renderbildes abhängig vom Bildschirm, an dem es dargestellt werden soll. In der Regel kann ein Monitor ca. 100 dpi darstellen, eine höhere Darstellungstiefe hat ein Apple iPad mit 364 dpi (2048x1536 auf nur 9,7 Zoll). | 478 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Beispiele: Homepagebilder (96 dpi): Vorschaubilder 150 x 150 Pixel = 22.500 Pixel Klein 800 x 600 = 480.000 Pixel Groß 1440 x 900 Pixel = 129.6000 Pixel Sehr groß 1920 x 1080 Pixel = 2.073.600 Pixel (2 Megapixel) Hochauflösend 2-3-mal die Bildschirmauflösung Planausgabe Bei der Wiedergabe auf Plänen oder Schildern ist die Ausgabegröße des Renderbildes abhängig vom Drucker, der das Bild ausgeben soll. Im Allgemeinen können Drucker 150 oder 300 dpi ausgeben. Für die gängigsten Ausgabegrößen haben wir eine Tabelle erstellt: DIN-Formate in mm enthalten in A0 Pixel bei 300 dpi Pixel bei 150 dpi A0 841 x 1189 1 x 9933 x 14043 4967 x 7022 A1 594 x 841 2 x 7016 x 9933 3508 x 4967 A2 420 x 594 4 x 4961 x 7016 2480 x 3508 A3 297 x 420 8 x 3508 x 4961 1754 x 2480 A4 210 x 297 16 x 2480 x 3508 1240 x 1754 Baustellenschild 1682 x 2378 0,5x 19866 x 28086 9934 x 14044 | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 479

Bildgröße, Qualität, Renderzeit Folgende Einstellungen stehen in Revit zur Verfügung, um die Bildgröße, Qualität und Renderzeit zu beeinflussen. Grundsätzlich sollte eine Kameraansicht in Revit verwendet werden, um ein Bild zu rendern, es sind aber auch allgemeine 3D Ansichten nutzbar. Für die Erstellung der Ausgabegröße sollte der Zuschneidebereich der Ansicht über die Statusleiste aktiviert werden. Dann muss der Rahmen des Fensters angeklickt und in der Multifunktionsleiste  Ändern/Kameras bzw. Ansichten  Zuschneiden der Befehl \[Größe zuschneiden] gewählt werden. | 480 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Beispiel Kameraansicht Im Blickfeldmodus wird der Zuschneidebereich an die angegebene Größe angepasst. Wenn man beispielsweise die Werte für Höhe bzw. Breite eines Zuschneidebereichs von 100 bzw. 75 mm auf 50 bzw. 25 mm ändert, wird die Größe des Bereichs entsprechend verändert. Über das Blickfeld steuert man also sozusagen, welcher Bereich herausgezoomt wird. Der Blickfeldmodus ist sowohl für perspektivische als auch für nicht perspektivische Ansichten verfügbar. Im Maßstabmodus kann man entweder nur die Höhe oder die Breite ändern, wobei Revit das Seitenverhältnis beibehält. Beim Ändern eines Werts wird also der Maßstab verändert, während das Blickfeld unverändert bleibt. Der Maßstabmodus steht lediglich für perspektivische Ansichten zur Verfügung. Blickfeldmodus Maßstabmodus | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 481

Beispiel 3D Ansicht: Hier ergibt sich die Größe wie bei einem Grundriss über die Breite und Höhe des Fensters bezogen auf den Ansichtsmaßstab. Im Dialogfeld > Rendern < hat man die Möglichkeit, die Auflösung so einzustellen, dass nur die Monitorgröße (Bildschirm) berücksichtigt wird. Dieses ist ausreichend für kleine Auflösungen oder um einen Drucker anzusprechen und entsprechend die DPI-Ausgabe einzustellen. Es lassen sich auch manuell beliebige DPI-Werte (z.B.96 DPI) über Eingabe in das Feld eingeben. Die Größe des Bildes ist nur durch den Arbeitsspeicher und die Festplattengröße begrenzt. Überschreibung von Oberflächen für das Rendering Möchte man auf einer Elementoberfläche für das Rendering ein anderes Material nutzen als in den Elementeigenschaften voreingestellt, so kann man das Material der Oberfläche überschreiben. Dieses funktioniert über die Multifunktionsleiste  Ändern  Geometrie  \[Farbe]. Es öffnet sich das Dialogfeld > Material-Browser <. Hier muss das entsprechende Material ausgewählt werden, dann wird mit einem Linksklick auf die zu überschreibende Elementoberfläche das Material übertragen. | 482 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

In der Cloud rendern Das Rendern in der Software ist, je nach eingestellter Qualität, oft sehr zeitaufwendig, gerade wenn einem z.B. das erste Render- Ergebnis nicht gefällt und man mehrfach rendern muss. Hierfür bietet Autodesk das Rendern in der Cloud an. Hier lassen sich qualitativ sehr hochwertige Renderings innerhalb von kürzester Zeit erstellen, und man kann parallel in Revit normal weiterarbeiten. Hierfür startet man in Revit über die Multifunktionsleiste Ansicht Darstellung \[In Cloud rendern]. Dann meldet man sich mit seinen Anmeldedaten beim Autodesk- Konto an, es öffnet sich das Dialogfeld > In Cloud rendern <. Dann auf \[Fortfahren] klicken und im nächsten Schritt die 3D-Ansichten des Projektes zum Rendern auswählen, durch Setzen der Haken können mehrere 3D- Ansichten gleichzeitig gerendert werden. Dann Ausgabetyp, Renderqualität, Bildgröße, Belichtung und Dateiformat festlegen und auf \[Rendern starten] klicken. Es wird die erwartete Renderzeit angegeben und unten steht eine Angabe über die noch verbleibenden Cloud-Punkte. Im Info-Center oben rechts erscheint eine Meldung, dass online gerendert wird. Über Fortschritt des Render-Vorgangs anzeigen kann dieser während des Cloud Rendering angesehen werden. Danach kann im Info-Center über das Dropdown-Feld des Autodesk- Benutzernamens der Befehl \[Abgeschlossene Render-Vorgänge anzeigen] aktiviert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 483

Es öffnet sich im Internet die Autodesk 360-Plattform mit den Eigenen Renderings. Über Projekt anzeigen lassen sich die Bilder herunterladen oder erneut mit unterschiedlichen Einstellungen rendern. | 484 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Bewegungspfad Um eine automatisierte Wegberechnung pro Geschoss zwischen zwei Punkten ermöglichen zu können, wählt man den Befehl \[Bewegungspfad] über die Multifunktionsleiste Berechnung Routen-Analyse aus. Die Einstellungen der Hindernisse werden über den Pfeil unter dem Befehl \[Routen-Analyse] über die Multifunktionsleiste  Berechnung  Routen- Analyse geöffnet. Es öffnet sich die Dialogbox > Routen-Analyseeinstellungen <. Revit betrachtet folgendes niemals als Hindernis: • Ausgeblendete Elemente • Abgebrochene Elemente • Unterlagenelemente (definiert von der Unterlageneigenschaft der Ansicht) Die Modellkategorien, die nicht als Hindernisse betrachtet werden sollen, können manuell hinzu oder abgewählt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 485

Folgende Befehle stehen hier zur Verfügung: \[Hindernisse anzeigen] Hebt Kategorien hervor, die in der Ansicht als Hindernisse betrachtet werden \[Mehrfachpfade] kann genutzt werden, um mehrere Bewegungspfadlinien mit einem gemeinsamen Start- und Endpunkt zu erstellen. \[Unidirektionale Anzeige] blockiert die Bewegungspfadlinie bei der Durchführung einer Routen-Analyse. \[Personen-Inhalte] platziert eine Person mit ihrem physischen Abstandsradius, welcher bei der Routen-Analyse umfahren wird. Über den Befehl \[Raumraster] wird ein quadratisches oder sechseckiges Raster in dem gewünschten Raum platziert. Hinweis: Nach Platzierung des gewünschten Pfades, kann nach Aktivierung der Bewegungspfadlinie in der Eigenschaftspalette die Geschwindigkeit, Zeit und Länge entnommen werden. Diese können in Bauteillisten zusammengefasst werden. Um eine Neuberechnung durchführen zu können, muss eine Bewegungspfadlinie ausgewählt werden. Danach öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte  Ändern|Bewegungspfadlinien  Analyse und der Befehl \[Aktualisieren] kann ausgewählt werden. | 486 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Sollten weitere Wegpunkte hinzugefügt werden müssen, kann dies über den Befehl \[Wegpunkte hinzufügen] geschehen. Die Beschriftung des Bewegungspfades erfolgt wie gewohnt über den Befehl \[Nach Kategorie beschriften] über die Multifunktionsleiste  Beschriften  Beschriftung. Tipp: Sofern die Beschriftung noch nicht geladen wurde, wird Revit Sie darüber informieren. Entweder erstellen Sie sich eine eigene Beschriftungsfamilie oder bestätigen die Aufforderung und laden sich aus dem Ordner Beschriften | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 487

Notizen: | 488 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Planausarbeitung Beschriftung Revit Architecture kennt vier Arten von Beschriftungen: • den freien Text • die Bauelementbeschriftung • die Bauteilbeschriftung • die Raumbeschriftung (siehe eigenes Kapitel Räume) Freier Text Der freie Text kann auf zwei Arten aufgerufen werden: • über die Multifunktionsleiste Beschriften Text \[Text] • mit dem Tastaturkürzel TX Sobald man den Befehl aufruft, ändert sich das Aussehen der Multifunktionsleiste. Es wird die kontextabhängige Multifunktionsleiste  Ändern|Platzieren Text angezeigt. In der kontextabhängigen Multifunktionsleiste können nun Einstellungen zu Führungslinien und Ausrichtung des Textes vorgenommen werden, bevor der Text abgesetzt/gestartet wird. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 489

In der Eigenschaftenpalette kann außerdem der Text näher eingestellt werden: Im Dropdownfeld kann der Texttyp ausgewählt werden. Im Typen sind z.B. Schriftfarbe, Schriftart und Textgröße festgelegt (die Textgröße bezieht sich auf den ausgedruckten Papierplan) mit \[Typ bearbeiten] und \[Duplizieren ...] lässt sich aus einem bestehenden Texttyp ein neuer erstellen. Mit einem Linksklick oder mit einem Rechteck, das mit gedrückter linker Maustaste aufgezogen wird, wird dann der Textmodus gestartet. Nun können zusätzliche Einstellungen in der Multifunktionsleiste  Ändern| Platzieren Text  Platzieren Text bearbeiten festgelegt werden: | 490 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Es können verschiedene Textformatierungen, Hochstell- /Tiefstelleinstellungen, Aufzählungszeichen und Einrückungen vorgenommen werden. Mit ENTER gelangt man in die nächste Textzeile. Über \[Schließen] oder einen Linksklick in die Zeichenfläche wird der Texteditor beendet. ENTER kann zum Schließen nicht genutzt werden, da es im Textmodus dem Zeilenumbruch vorbehalten ist. Jetzt oder nach erneuter Auswahl des Textes zur Bearbeitung zu einem späteren Zeitpunkt, können noch Führungslinien über die Multifunktionsleiste  Ändern/ Platzieren Text  Führungslinie hinzugefügt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 491

Anschließend wird der Befehl \[Text] mit doppeltem ESC oder \[Abbrechen] aus dem Kontextmenü der rechten Maustaste beendet. Aktiviert man den Text wieder, lässt er sich mit den nun sichtbaren Griffen bearbeiten: • Doppelpfeil dient dem freien Verschieben • Das Drehsymbol erlaubt den Text frei zu drehen • mit den Griffen kann das Textfeld in der Größe geändert werden • Anklicken des Textes erlaubt den Text zu modifizieren • ESC beendet die Bearbeitung. Möchte man den Textinhalt nochmal bearbeiten, muss man zuerst den bereits abgesetzten Text durch Linksklick wieder aktiv schalten. Ein weiterer Linksklick in das Textfeld erlaubt den Text zu ändern. Symbole im freien Text Möchte man dem Text Symbole hinzufügen, so ist dieses auf verschiedene Arten möglich: • Über das Kontextmenü • Mithilfe einer Tastenkombination | 492 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Wenn man ein Symbol über das Kontextmenü einfügen möchte, aktiviert man an der entsprechenden Stelle des Textes die rechte Maustaste, und wählt im Kontextmenü die Option \[Symbole]. Dann wählt man das gewünschte Symbol aus der Liste. Ist das gewünschte Symbol nicht in der Liste enthalten, kann man am unteren Rand der Symbolliste Sonstige... auswählen. Im Dialogfeld > Zeichentabelle < lässt sich dann das gewünschte Symbol wählen, je nach ausgewählter Schriftart. Mit einem Klick auf Auswählen und dann auf Kopieren wird das Sonderzeichen in die Zwischenablage kopiert. Anmerkung: Wenn die Schriftart für Sonderzeichen nicht mit der Schriftart für die Notiz übereinstimmt, werden die ausgewählten Sonderzeichen möglicherweise nicht wie erwartet in der Notiz angezeigt. Drücken Sie im Text die Tastenkombination STRG + V, oder klicken Sie auf die Registerkarte Ändern Notizen Zwischenablage \[Einfügen]. Das Sonderzeichen wird jetzt im Textfeld angezeigt. Zum Einfügen über eine Tastenkombination bestimmen Sie den Unicode- Dezimalwert für das gewünschte Symbol oder Sonderzeichen. Tipp: Sie können das Dialogfeld > Zeichentabelle < öffnen und das gewünschte Symbol anklicken. Die dazugehörige Alt-Tastenkombination wird in der unteren rechten Ecke des Dialogfelds angezeigt. Als Alternative gibt es Listen im Internet. Bewegen Sie den Mauszeiger dann im Text an die Stelle, an der ein Sonderzeichen eingefügt werden soll. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 493

Halten Sie die ALT-Taste gedrückt, geben Sie die Nummer des Unicode- Werts für das Sonderzeichen ein und lassen Sie dann die ALT-Taste los. Anmerkung: Die Zahlen müssen über den Ziffernblock eingegeben werden. Bauelementbeschriftung Die Bauelementbeschriftung wird folgendermaßen aufgerufen: über die Multifunktionsleiste Beschriften Beschriftung \[Bauelementschlüssel] Die Werte und dazugehörigen Texteinträge für Bauelemente werden aus einer Bauelemente-Datei übernommen. Möchte man jetzt die Bauelementbeschriftung in der Zeichnung absetzen, so muss man auf das zu beschriftende Bauelement klicken. Entweder zieht sich das Programm von alleine, bei absolut eindeutiger Zuordnung (z.B. bei Fenstern und Türen) den Bauelementschlüssel, oder man muss ihn aus der Dialogbox > Bauelemente < auswählen. Man findet die Wahl der Bauelemente-Datei über die Multifunktionsleiste  Dropdown-Feld Beschriftung. Es öffnet sich die Dialogbox

> Bauelementschlüsseleinstellungen <. | 494 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Bauteilbeschriftung allgemein Mit der Funktion Beschriftung können Bauteile mit einem in einer Beschriftungsfamilie vordefinierten Text beschrieben und nummeriert werden. Der Befehlsaufruf erfolgt auf zwei Arten: über die Multifunktionsleiste Beschriften Beschriftung \[nach Kategorie beschriften, Alle Beschriften,... ] mit dem Tastaturkürzel TG (nur für den Befehl \[nach Kategorie beschriften]) Bauteile nach Kategorie beschriften In den Eigenschaften stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Führungslinie fügt der Beschriftung eine Führungslinie hinzu. Im nachfolgenden Feld wird die Länge der Führungslinie angegeben. Die Option Freies Ende erlaubt eine flexible Gestaltung der Führungslinie in Bezug auf Ihre Länge und Ausrichtung. Die Option Angehängtes Ende hat ein festes Ende und ist z.B. sinnvoll bei fixierten Beschriftungen (siehe im folgenden Text). Festlegen der Ausrichtung: Horizontal oder Vertikal und denWinkel | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 495

Über Multifunktionsleiste Dropdown-Feld zu Gruppenname Beschriftung  \[Geladene Beschriftungen und Symbole] erhält man eine Übersicht darüber, für welche Kategorien überhaupt Beschriftungsfamilien geladen sind und welche Beschriftungstypen verfügbar sind. Es können dort schon die zu verwendenden Beschriftungtypen voreingestellt werden. Über den Button \[Familie laden] lassen sich weitere Beschriftungsfamilien ins Projekt laden. Es wird dann in der Zeichnung das zu beschriftende Element mit einem Linksklick ausgewählt und damit eine zur Kategorie passende Beschriftung platziert. Je nach Kategorie des Elements sind verschiedene Beschriftungstypen verfügbar (siehe Übersicht > Geladene Beschriftungen und Symbole <). In der Eigenschaftenpalette kann dann noch der Beschriftungstyp umgestellt werden. Tipp: Geladene Beschriftungen lassen sich auch über die erweiterte Multifunktionsleiste Dropdown-Feld zu Gruppenname Beschriftung  \[Geladene Beschriftungen und Symbole] aufrufen. | 496 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Alle beschriften Der Befehl in der Multifunktionsleiste Beschriften Beschriftung  \[Alle Beschriften] erlaubt Ihnen alle Bauteile in der Ansicht auf einmal zu beschriften. Im sich öffnenden Dialogfeld > Alle beschriften < werden die Kategorien ausgewählt, die beschriftet werden sollen. Mit STRG können ggf. mehrere ausgewählt werden. Unter der Spalte geladene Beschriftungen werden vorher jeweils die gewünschten Beschriftungstypen eingestellt. Unten im Dialogfeld kann Führungslinie aktiviert werden. Außerdem lässt sich ganz oben im Dialogfeld einstellen, ob Elemente aus verknüpften Dateien eingeschlossen werden sollen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 497

Beschriftungen verschieben und fixieren Über den Doppelpfeil an der aktivierten, bereits platzierten Beschriftung lässt sich die Beschriftung verschieben. Die Position einer Beschriftung lässt sich allerdings auch über den Befehl \[Sperren] aus der Multifunktionsleiste Ändern Ändern fixieren. Ändert man dann die Lage des Bauteiles, das beschriftet wurde, bleibt die Beschriftung an ihrer Position. Lediglich die Führungslinie wird an die neue Position des Elements angepasst, wenn hierfür die Option angehängtes Ende ausgewählt ist. Wenn für die Führungslinie die Option Freies Ende ausgewählt ist, wird auch die Führungslinie nicht mit angepasst. Dieses könnte bedeuten, dass Führungslinie und Beschriftung ggf. optisch auf ein anderes Element verweisen, als es in Wirklichkeit ist. Hinweis: Wird eine Beschriftung fixiert, sollte also zumindest die Führungslinie ein angehängtes Ende haben und damit eindeutig auf das beschriftete Element weisen. | 498 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Beschriftungen/Basisbauteil hinzufügen/entfernen Wenn Bauteile wie zum Beispiel ein Fenster über Beschriftungsfamilien beschriftet werden, so hat man die Möglichkeit, sollte man Führungslinien verwendet haben, mehrere Bauteile mit derselben Beschriftung zu versehen. Dazu nutzt man in der Multifunktionsleiste  Ändern/Fensterbeschriftung  Basisbauteil  \[Basisbauteil hinzufügen/entfernen]. Wählt man ein oder mehrere weitere Fenster aus, so werden automatisch die entsprechenden Führungslinien von der Beschriftung zum Bauteil ergänzt. Zusätzlich hat man über die Multifunktionsleiste  Ändern/Fensterbeschriftung  Führungsline mehrere Befehle, um den Stil und die Sichtbarkeit der Führungslinien zu beeinflussen. Folgende Befehle stehen daher zur Verfügung: • Alle Führungslinien anzeigen • Alle Führungslinien ausblenden • Eine Führungslinie anzeigen • Anzuzeigende Führungslinie auswählen • Führungslinien zusammenführen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 499

Bauteilbeschriftungsfamilie erstellen Über die Registerkarte Datei und das Auswahlfeld \[Neu] gelangt man zum Befehl \[Beschriftungssymbol]. Nach Anwahl des Befehls wird man aufgefordert die gewünschte Beschriftungsvorlage zu wählen. Für manche Bauteile gibt es vorbereitete Beschriftungstext-Vorlagen. Sollte aber z.B. eine Bewegungspfadbeschriftung erzeugt werden, so gibt es hierzu keine spezielle Vorlage von Autodesk. Hier würde die Allgemeine Beschriftung zum Einsatz kommen. | 500 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Achtung: Um danach dann mit einer Allgemeinen Beschriftung die Werte von z.B. Bewegungspfad abgreifen zu können, muss noch die Kategorie über das Dialogfeld > Familienkategorie und -parameter < zugeordnet werden. Das Dialogfeld öffnet sich über die Multifunktionsleiste Erstellen Eigenschaften  \[Familienkategorie und Parameter]. Hier ist dann die Familienkategorie, z.B. Bewegungspfad-Beschriftung, auszuwählen und das Dialogfeld mit \[OK] zu verlassen. Über den Befehl \[Beschriftung] können nun Beschriftungsinhalte abgesetzt und dann im Dialogfeld > Beschriftung bearbeiten < Kategorieparameter über den grünen Pfeil hinzugefügt werden, die in der Beschriftung angezeigt/ausgewertet werden sollen. Über den Knopf \[Format] kann dann das Einheitenformat des Parameters bearbeitet werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 501

Detaillinien/ Modelllinien Zwischen Detaillinien und Modelllinien gibt es folgenden Unterschied: Detaillinien werden in der Zeichenebene einer Ansicht skizziert. Sie sind ansichtsspezifisch, d.h. sie sind nur in der Ansicht sichtbar, in der sie gezeichnet werden. Sie können keinen 3D-Ansichten hinzugefügt werden. Modelllinien befinden sich im 3D-Raum und werden in allen dazugehörigen Ansichten angezeigt. Der Befehl Detaillinie wird über die Multifunktionsleiste  Beschriften Detail  \[Detaillinie], Tastaturkürzel DL, aufgerufen und die Linie dann wie gewünscht skizziert. Der Befehl Modelllinie wird über die Multifunktionsleiste  Architektur Modell  \[Modelllinie] bzw. das Tastaturkürzel LI aufgerufen und diese dann gezeichnet. Für Detaillinien stehen dieselben Linienstile wie für das Werkzeug Modelllinien zur Verfügung. In der kontextabhängigen Multifunktionsleiste  Ändern|Platzieren (Detail-)Linien  Linienstil kann jeweils der gewünschte \[Linienstil] ausgewählt werden. Es ist möglich, Detaillinien in Modelllinien zu konvertieren und umgekehrt. Hierzu muss zuerst überprüft werden, ob die aktive Ansicht den Linientyp unterstützt, in den die Linie konvertiert werden soll. | 502 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Man wählt hierzu die umzuwandelnde Linie aus und schaut, ob der Befehl \[Linien konvertieren] aktivierbar ist. Dann kann in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste Ändern|Linien Bearbeiten der Befehl \[Linien konvertieren] ausgewählt werden und die Linie wird umgewandelt. Für Modelllinien kann noch der Befehl \[Arbeitsebene bearbeiten] oder \[Neue wählen] aktiviert werden. Für Detaillinien kann die Anordnung über die Befehle \[Ganz/Nach unten] und \[Ganz/Nach oben] bearbeitet werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 503

Schraffuren Gefüllter Bereich Der Gefüllte Bereich ist eine 2D-Grafik, die aus einer Begrenzung und einem bzw. zwei übereinanderliegenden Füllmustern (z.B. Farbfüllung und Schraffur) besteht. Der gefüllte Bereich verläuft parallel zur Zeichenebene der Ansicht. Es gibt folgende Typen gefüllter Bereiche: Zeichnen oder Modell. Füllmuster beim Typ Zeichnen richten sich nach dem Ansichtsmaßstab. Füllmuster im Typ Modell richten sich nach den tatsächlichen Bemaßungen des Gebäudemodells. Gefüllte Bereiche können für Detailansichten oder zum Hinzufügen zu einer Beschriftungsfamilie genutzt werden. Wird der gefüllte Bereich für eine Detailansicht erstellt, gehört er zur Kategorie Detailelemente und wird damit im Projektbrowser unter Familien  Detailelemente  Gefüllter Bereich angezeigt. Gehört der gefüllte Bereich zu einer Beschriftungsfamilie, identifiziert Revit den Bereich als gefüllten Bereich, er wird aber nicht im Projektbrowser gespeichert. Die Erstellung eines Gefüllten Bereiches erfolgt über die Multifunktionsleiste  Beschriften  Detail  Schraffur  \[Gefüllter Bereich]. Es öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte Ändern/Begrenzung für gefüllten Bereich erstellen in der Multifunktionsleiste. | 504 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

In der Gruppe Linienstil kann der \[Linienstil] für die Begrenzung ausgewählt werden und dann mithilfe der \[Skizzierwerkzeuge] unter der Gruppe Zeichnen die Begrenzung gezeichnet werden. Das Füllmuster kann in der Eigenschaftenpalette durch Änderung des Typs ausgewählt werden. Über den grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] in der Multifunktionsleiste lässt sich der Befehl beenden. Ein fertiggestellter gefüllter Bereich kann auch wieder geändert werden. Die Begrenzung kann über das Anklicken der Begrenzung und den Befehl \[Begrenzung bearbeiten] in der kontextabhängigen Multifunktionsleiste angepasst werden. Die Füllung wird durch Auswahl eines anderen Füllmustertyps in der Eigenschaftenpalette bearbeitet. Soll ein neuer Typ angelegt werden, ist der Typ zu duplizieren. Möchte man den Typ erhalten aber die Darstellung ändern, muss man über \[Typ bearbeiten] in die > Typeneigenschaften < wechseln und kann dort Vordergrund-/Hintergrundfüllmuster, Farbe für Vordergrund- /Hintergrundmuster sowie die Linienstärke festlegen. Mithilfe von zwei Füllmustern ist es möglich z.B. einen farbigen Hintergrund mit einer darüberliegenden Schraffur zu realisieren. Außerdem kann ein Gefüllter Bereich auch gleich als Maskierung dienen, damit man nicht Maskierung und gefüllten Bereich erstellen muss. Dafür ist der Haken bei \[Maskierung] in den Typeigenschaften zu setzen. Weiteres zur Maskierung im folgenden Kapitel. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 505

Maskierung Mithilfe von Maskierungen können Elemente in einer Ansicht verdeckt werden. Dieses kann z.B. sinnvoll sein, wenn Elemente in einem Projekt verdeckt sein sollen oder eine Modellfamilie erstellt wird, die beim Einfügen in Ansichten andere Elemente verdecken soll. Maskierungen können beim Erstellen von 2D-Familien, z.B. für Beschriftungen, Plankopf oder Details, im Projekt und im Familieneditor genutzt werden. Maskierungen für 3D werden beim Erstellen von Modellfamilien im Familieneditor genutzt. Maskierungen im Projekt werden über die Multifunktionsleiste  Beschriften Detail Bereich \[Maskierung] erstellt. Es öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte Ändern|Begrenzung für Maskierungen erstellen in der Multifunktionsleiste. In der Gruppe Linienstil kann der \[Linienstil] für die Begrenzung ausgewählt werden und dann mithilfe der \[Skizzierwerkzeuge] unter der Gruppe Zeichnen die Begrenzung gezeichnet werden. In der Eigenschaftenpalette befinden sich folgende Eigenschaften von der Maskierung im Projekt: Fläche: die Fläche der Maskierung (Schreibgeschützt) Kommentare: Kommentare für die Maskierung Die Maskierung kann skizziert und dann über den grünen Haken für \[Bearbeitungsmodus beenden] abgeschlossen werden. | 506 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Maskierung und gefüllter Bereich in Familien Maskierungen in Detailfamilien werden über die Multifunktionsleiste  Erstellen  Detail  \[Maskierung] erstellt. Maskierungen in Modellfamilien werden über die Multifunktionsleiste  Beschrifte n Detail  \[Maskierung] erstellt. Es öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte Ändern|Begrenzung für Maskierungen erstellen in der Multifunktionsleiste, dort kann in der Gruppe Unterkategorie die \[Unterkategorie], d.h. im Prinzip der Linienstil, für die Begrenzung ausgewählt werden. In der Eigenschaftenpalette werden die Eigenschaften für die Maskierung festgelegt. Es sind, je nachdem ob es sich um eine Maskierung in einer Detailfamilie oder einer Modellfamilie handelt, verschiedene Einstellungen verfügbar: Im Vordergrund zeichnen: Die Maskierung wird auf der dem Betrachter am nächsten liegenden Arbeitsebene angezeigt Arbeitsebene: die Arbeitsebene der Maskierung (Schreibgeschützt) Sichtbar: legt fest, ob die Maskierung sichtbar sein soll, wenn die Familie in ein Projekt geladen und im Zeichenbereich eingefügt wird Überschreibungen Sichtbarkeit/Grafiken: hier wird festgelegt, bei welchen Detaillierungsgraden (grob, mittel, fein) die Maskierung sichtbar sein soll Fläche: die Fläche der Maskierung (Schreibgeschützt) Kommentare: Kommentare für die Maskierung | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 507

Dann kann die Maskierung skizziert und über \[Bearbeitungsmodus beenden] abgeschlossen werden. Maskierungen müssen geschlossene Schleifen sein. Wählt man die Maskierung anschließend nochmal aus, kann man in der Multifunktionsleiste Ändern/Maskierung Arbeitsebene \[Arbeitsebene bearbeiten] gegebenenfalls eine andere Arbeitsebene festlegen. Unter der Gruppe Modus  \[Skizze/Begrenzung bearbeiten] kann man die Form der Maskierung bearbeiten. Die \[Sichtbarkeitseinstellungen] kann man über die Gruppe Modus oder über die Eigenschaftenpalette bearbeiten. Über die Gruppe Familieneditor  \[In Projekt laden] kann man die Familie inklusive Maskierung ins Projekt laden. Hinweis: Wenn in einer Modellfamilie, die nur 3D-Elemente enthält, einem 2D- Element eine Maskierung hinzugefügt wird, muss eine unsichtbare Linie für die z-Dimension einbezogen werden, da die Maskierung dort eingezeichnet wird. Die unsichtbare Linie muss oberhalb der Ebene gezeichnet werden und eine Mindestlänge aufweisen, damit die Maskierung keine anderen Elemente in der Ansicht verdeckt. Wiederholendes Detail Bei einem wiederholenden Detail handelt es sich um eine Reihe von Detailbauteilen. Mit dem Werkzeug \[Wiederholendes Detail] wird ein durch zwei Punkte definierter Pfad skizziert, der dann durch ein Muster von Detailbauteilen ausgefüllt wird. | 508 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Zum Skizzieren des Pfades geht man über die Multifunktionsleiste  Beschriften Detail  Dropdown-Menü Bauteil und wählt den Befehl \[Wiederholendes Detailbauteil] aus. Dann skizziert man das Wiederholende Detail und schließt den Befehl mit einem doppelten Drücken der ESC-Taste. Wenn man das skizzierte, Wiederholende Detail nochmal anklickt, öffnet sich die kontextabhängige Registerkarte Ändern/Detailelemente. Über die Eigenschaftenpalette gelangt man zu dem Befehl \[Typ bearbeiten] und kommt in das Dialogfeld > Typeneigenschaften <. Dort kann man den Befehl \[Duplizieren] auswählen und einen Namen für den neuen Typ des wiederholenden Details eingeben. Über die > Typeneigenschaften < wird das Aussehen der Familie gesteuert, es kann hierzu folgendes eingestellt/ ausgewählt werden: Detail: hier kann ein Detailbauteil für den Detailparameter ausgewählt werden. Wichtig ist hierbei, dass vorher Detailbauteile aus der Revit- Bibliothek ins Projekt geladen werden oder eigene Bauteile erstellt werden. Ansonsten steht dort nur Keine Auswahl. Layout: hier wird das Layout für das wiederholende Detail ausgewählt, z.B. Vorhandenen Abstand ausfüllen: hier wird als Abstand genau die Breite des Bauteils genommen, so dass das neue Bauteil da beginnt, wo das andere endet. Festgelegte Entfernung: die Abstände zwischen den wiederholten Detailbauteilen (vom Anfang zum Anfang) entsprechen genau dem festgelegten Parameterwert. Festgelegte Anzahl: eine festgelegte Anzahl von Detailbauteilen wird entlang des Pfades platziert. Die Abstände werden entsprechend der Bauteilanzahl gewählt. Wird diese Layoutoption gewählt, muss später noch in den | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 509

Exemplareigenschaften in der Eigenschaftenpalette die \[Anzahl] eingestellt werden. Maximaler Abstand: Die Abstände zwischen Detailbauteilen sind über die gesamte Länge des Pfades gleich und entsprechen maximal dem angegebenen Wert. Die tatsächlichen Abstände können dabei geringer als dieser Wert sein, damit an beiden Enden des Pfades ein vollständiges Bauteil platziert werden kann. Innen: dieser Parameter sollte gewählt werden, damit alle wiederholten Detailbauteile innerhalb des Pfades liegen. Wenn dieser Parameter nicht gewählt wird, wird das erste und letzte Detailbauteil entsprechend des festgelegten Ursprungs der Detailbauteilfamilie platziert, so dass sich das erste und das letzte Detailbauteil an einem Punkt außerhalb des Pfads befinden können. Abstand: Bei den Layoutoptionen „Festgelegte Entfernung" und „maximaler Abstand" wird dieser Parameter verfügbar und es muss hier ein Wert eingegeben werden. Detail-Rotation: bei Bedarf kann eine Drehung des Detailbauteils im Muster festgelegt werden. Mit \[Anwenden] und \[OK] wird das Dialogfeld > Typeneigenschaften < geschlossen. Wie auch bei anderen Detaillierungswerkzeugen ist ein wiederholendes Detail nur in der Ansicht sichtbar, in der es gezeichnet wurde. Wiederholende Details sind vor allem in Draufsichten und Schnittansichten nützlich. | 510 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Füllmuster Exportieren Man kann ab Revit Version 2024.1 die vorhandene Füllmuster mit dem Dateiformat \*.PAT exportieren. Um das Füllmuster exportieren zu können, auf die Registerkarte Verwalten Einstellungen  Dropdown-Menü Zusätzliche Einstellungen  \[Füllmuster] klicken. • Wählen Sie einen Mustertyp aus. Sie können sowohl ein Modell- Muster als auch ein Zeichnen-Muster exportieren. • Mit der gedrückten STRG-Taste können wir mehrere Muster gleichzeitig auswählen. • Klicken Sie auf Füllmuster exportieren, um den Exportvorgang zu starten. • Wählen Sie den Pfad für die exportierte Datei aus. Die Datei wird im PAT-Format gespeichert. • Klicken Sie auf Speichern, um den Exportvorgang abzuschließen. Hinweis: Ein Export kann nur Zeichenmuster oder Modellmuster enthalten, jedoch nicht beides. Wenn Sie sowohl Zeichenmuster als auch Modellmuster exportieren möchten, müssen Sie zwei separate Exporte durchführen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 511

Notizen: | 512 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Pläne erstellen Bei einer Planzusammenstellung muss ein Plankopf (inkl. Papierformat) ausgewählt oder erstellt werden. Es können beliebige Ansichten auf dem Plan - ähnlich einer Collage - platziert werden. Plankopferstellung Im Projektbrowser unter Pläne können vordefinierte Pläne ausgewählt werden. Es können aber auch neue Pläne mit einem eigenen Planrahmen und Plankopf erstellt werden. Über Datei Neu \[Plankopf] wird dazu der Dialog > Neuer Plankopf < aufgerufen: für ein DIN-Format kann eine entsprechend Plankopf parametrich mit Standardformaten.rft aufgerufen werden für ein freies Format wählt man Plankopf parametrisch.rft mit \[Öffnen] wird die Vorlage geöffnet und in den Modus Familie zur Planerstellung gewechselt. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 513

Hinweis: Alle Maßangaben müssen in Millimeter erfolgen! Mit dem Befehl \[Verschieben] oder mit gedrückter linken Maustaste können die Linien des Rechtecks verzogen werden. Die Maßkette zeigt die entsprechenden Werte an. Ist eine Linie ausgewählt (aktiviert), kann auch mit Hilfe der Temporär Bemaßung der Wert eingestellt werden. Mit \[Linien] und \[Text] in der Multifunktionsleiste Erstellen kann ein Planrahmen und ein Plankopf erstellt werden. Über die Multifunktionsleiste Einfügen Importieren \[Bild] können im Plankopf auch Bilder eingefügt werden. Der neue Plan muss als Familiendatei mit dem Dateikürzel „.rfa" gespeichert werden. Anschließend kann die Datei geschlossen werden oder alternativ direkt mit Hilfe der Multifunktionsleiste Erstellen Familieneditor \[In Projekt laden] in ein oder mehrere geöffnete Projekte geladen werden. | 514 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Blattrahmen Parametrik Vorgehensweise zum Erzeugen des parametrischen Blattrahmens: • Bei Bedarf zusätzliche Referenzlinien erstellen • Hinzugefügte Referenzlinien auf Kanten fixieren • Zusätzliche Parameter für abhängige Bemaßung, Länge, Höhe definieren • Typen A0 bis A4 anlegen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 515

Beschriftungen im Plankopf erstellen Automatische Schriftfeldfüllungen platzieren, z.B. Projektnummer, Projektbezeichnung, etc. über den Befehl \[Beschriftung] aus der familienspezifischen Multifunktionsleiste  Erstellen  \[Text] Nach Anwahl des Befehls kann über die Eigenschaftenpalette die Einstellung für die Beschriftung festgelegt werden und ggf. über \[Typ bearbeiten] verändert werden bzw. der Typ dupliziert werden Danach wird die Beschriftung mit Linksklick im Plan abgesetzt und es erfolgt das Bestimmen des Beschriftungsinhaltes über die Auswahl von Beschriftung - Bearbeiten... in der Eigenschaftenpalette. Es öffnet sich das Dialogfeld > Beschriftung bearbeiten <. Hier wird der passende Kategorieparameter ausgewählt und der Befehl \[Parameter zu Beschriftung hinzufügen] (grüner Pfeil) angewendet. Danach das Dialogfeld mit \[Anwenden] und \[OK] schließen. Benutzerdefinierte Beschriftungen im Plankopf erstellen Automatische Schriftfeldfüllungen mit benutzerdefinierten Eigenschaften platzieren, z.B. Prüfdatum | 516 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Hier muss im Dialogfeld > Beschriftung bearbeiten < der Befehl \[Parameter hinzufügen] gewählt werden. Dann öffnet sich das Dialogfeld > Parametereigenschaften <. Dort \[Auswählen] aktivieren und einen gemeinsam genutzten Parameter (siehe hierzu Kapitel Projekteinrichtung- Unterkapitel Projektparameter) anlegen. Diesen dann wiederum über den grünen Pfeil hinzufügen und danach absetzen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 517

Plankopftexte erstellen Den Befehl \[Text] in der Multifunktionsleiste auswählen und globale Textstellen im Plankopf platzieren Die Textformateinstellung erfolgt über die Eigenschaftenpalette des Befehls, ggf. kann über \[Typ bearbeiten] noch ein neuer Texttyp erstellt werden Plankopf: Index-/Änderungslisten hinzufügen Festlegung des Änderungsindex/ -Tabelle: Ist noch keine Indextabelle vorhanden, so kann diese über die familienspezifische Multifunktionsleiste Ansicht Erstellen \[Änderungsliste] erzeugt werden | 518 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Festlegen der Felder im Dialogfeld > Änderungseigenschaften < Unter den Registerkarten Sortierung, Formatierung und Darstellung unter der Registerkarte Felder (nur diese Felder sind möglich) können weitere Einstellungen vorgenommen werden, z.B. unter Sortierung die Reihenfolge der angezeigten Änderungen und unter Formatierung die Überschrift für die Felder. Registerkarte Formatierung Registerkarte Darstellung | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 519

Nach dem Schließen des Dialogfeldes mit \[OK] wird die Liste der Plankopffamilie durch Ziehen der Liste aus dem Projektbrowser in die Plankopffamilie hinzugefügt Indexliste ändern Möchte man die Änderungsliste verändern, so muss diese im Projektbrowser der Plankopffamilie angewählt werden und danach \[Bearbeiten] in der Eigenschaftenpalette ausgewählt werden. | 520 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Planerstellung Im Projekt kann nun im Projektbrowser  Pläne eine bereits vorhandene Plankopffamilie oder die neu erstellte Plankopffamilie über das Kontextmenü auf einen neuen Plan angewendet werden bzw. eine vorhandene Plankopffamilie angewendet werden: \[Neuer Plan] öffnet den Dialog zur \[Plankopf-Auswahl]. Mit \[Laden] kann nun der neu erstellte Plan zugeladen werden. \[OK] fügt den Plan in das Projekt ein. Über das Kontextmenü kann mit \[Umbenennen] der Planname festgelegt werden. Plankopf füllen Anhand der eingegebenen Projektinformationen (siehe hierzu Kapitel Projekteinrichtung- Unterkapitel Projektinformationen) werden einige Felder des Plankopfes gefüllt. Weitere Felder können über die Eigenschaftenpalette des Planes gefüllt werden, z.B. Geprüft von. Das Feld Maßstab z.B. wird nach Absetzen der Ansichten im Plan gefüllt. Plankopf füllen mit benutzerdefinierten Plankopfeigenschaften | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 521

Benutzerdefinierte Plankopfeigenschaften (als benutzerdefinierte Beschriftungen über gemeinsam genutzte Parameter in der Plankopffamilie angelegt) können auch im Projekt gefüllt werden. Achtung: Alle Projektparameter müssen dafür im Projekt enthalten sein. Diese können über die Multifunktionsleiste Verwalten Einstellungen \[Projektparameter] ins Projekt geholt werden. Es öffnet sich das Dialogfeld > Parametereigenschaften <. Dort können durch Aktivieren von Gemeinsam genutzte Parameter und \[Auswählen...] die gemeinsam genutzten Parameter ins Projekt geladen und diesen eine Kategorie zugewiesen werden. Wird die Kategorie Pläne zugewiesen, lassen sich diese Werte in der Eigenschaftenpalette des Planes ausfüllen. Stattdessen kann man auch die Kategorie Projektinformationen zuweisen, dann können die Werte in den Projektinformationen ausgefüllt werden. Z.T. können Werte auch durch Ersetzen des „?" im Plankopf händisch ausgefüllt werden. | 522 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Änderungsverfolgung Unter Änderungsverfolgung wird die Aufzeichnung der Änderungen, die nach der Ausgabe der Pläne an einem Gebäudemodell vorgenommen werden, verstanden. Die Änderungen werden mithilfe von Änderungswolken, -beschriftungen und -listen angezeigt und verfolgt. Dialogfeld Planausgabe/Änderungen Im Dialogfeld > Planausgabe/Änderungen < können Informationen zu den Änderungen, die im Projekt vorgenommen wurden, eingegeben werden. Wenn dann einer Zeichnung Änderungswolken hinzugefügt werden, kann eine solche Änderung einer oder mehreren Wolken zugewiesen werden. Man gelangt über die Multifunktionsleiste  Ansicht  Planzusammenstellung  \[Änderungen] oder Multifunktionsleiste  Verwalten  Weitere Einstellungen  Planausgabe/Änderungen in dieses Dialogfeld. Über \[Hinzufügen] wird eine neue Änderung hinzugefügt und es können die Werte für die Änderung eingegeben werden: Reihenfolge: gibt die Gesamtreihenfolge aller Änderungen im ganzen Projekt an, unabhängig von den im Einzelfall verwendeten Nummerierungsmethoden; die Reihenfolge kann rechts im Dialogfeld über Zeile - Nach oben/unten; nach oben/unten vereinigen geändert werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 523

Änderungsnummer: Wenn für die Nummerierung die Option Nach Projekt eingestellt ist, wird in dieser Spalte die tatsächliche Änderungsnummer angezeigt, die anhand der Angaben für Reihenfolge, Nummerierungsschema und Nummerierungoptionen erstellt wird. Nummerierung: es kann numerisch, alphanumerisch oder Keine als Nummerierung für die Änderungen ausgewählt werden. Rechts im Dialogfeld kann festgelegt werden, ob die Nummerierung nach Projekt oder nach Plan erfolgen soll. Unter Nummerierungsoptionen kann über das Dialogfeld

> Nummerierungsoptionen anpassen < die Startnummer der Folge geändert werden bzw. für alphanumerisch eine beliebige Folge eingegeben werden sowie ein Präfix und/oder Suffix ergänzt werden. Datum: hier kann das Änderungsdatum eingegeben werden Beschreibung: hier wird eine Beschreibung für die Änderung eingegeben Wurde die Änderung bereits ausgegeben, müssen Werte für Ausgegeben an und Ausgegeben von eingegeben werden und danach das Kontrollkästchen Ausgabe aktiviert werden (aktiviert man das Kontrollkästchen vorher, lassen sich keine Werte mehr für „Ausgegeben an/von" eingeben!) Anzeigen: hier kann eingestellt werden, ob und wie die Änderung angezeigt werden soll Mit \[Anwenden] und \[OK] wird das Dialogfeld geschlossen. | 524 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Änderungswolken erstellen Um die geänderten Bereiche in der Zeichnung zu markieren, werden Änderungswolken gezeichnet. Diesen Änderungswolken können dann die dazugehörigen Änderungen zugewiesen werden. Zum Zeichnen einer Änderungswolke geht man in die entsprechende Ansicht (zu 3D-Ansichten können keine Änderungswolken hinzugefügt werden) und fügt dann über die Multifunktionsleiste Beschriften Detail \[Änderungswolke] eine Änderungswolke ein. Es öffnet sich der Skizziermodus und es kann eine Wolke skizziert werden. Die Wolken sind auch mithilfe der normalen Zeichenwerkzeuge wie Linie, Rechteck und Kreis skizzierbar, der Rand entspricht dabei immer einer Wolke. Durch Drücken der Leertaste kann die Richtung der Bogen in der Wolkenform umgekehrt werden. Bei Bedarf können weitere Wolken erstellt werden, diese gehören dann alle derselben Änderung an. Dann wird über den grünen Haken in der Multifunktionsleiste der Befehl \[Bearbeitungsmodus beenden] aktiviert. Revit ordnet den Wolken standardmäßig die neueste Änderung zu. Der Wolke kann jedoch über die Eigenschaften auch eine andere Änderung zugewiesen werden. Jeder Wolke kann genau eine Änderung oder mehreren Wolken die gleiche Änderung zugeordnet werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 525

Änderungsbeschriftung Die Änderungswolken können auch mit Beschriftungen versehen werden, um die dazugehörigen Änderungen zu identifizieren. Der Inhalt der Beschriftung wird im Dialogfeld > Planausgabe/ Änderungen < eingegeben, es kann das Datum, der Index, die Beschreibung oder alles zusammen in der Beschriftung erscheinen. Die passende Beschriftungsfamilie (Beschriftung Änderungswolken bzw. M\_Beschriftung Änderungswolken) ist in Projekten, die mit der Standard- Projektvorlage erstellt wurden, standardmäßig enthalten. Im Projektbrowser kann unter Familien Beschriftungssymbole überprüft werden, ob schon eine andere Änderungsbeschriftungs-Familie geladen ist. Gegebenenfalls kann eine andere Familie ins Projekt geladen werden (Vorgehensweise siehe Kapitel Familien). Zum Hinzufügen der Beschriftung zur Änderungswolke muss die Ansicht geöffnet werden, die die passende Änderungswolke enthält. Dann kann über die Multifunktionsleiste Beschriften Beschriftung \[Nach Kategorie beschriften] die Beschriftung mit einem Linksklick auf die Wolke, idealerweise an der gewünschten Stelle, abgesetzt werden. Der Befehl wird mit ESC abgeschlossen. In der Eigenschaftenpalette kann der Änderungsbeschriftungstyp ausgesucht werden. Näheres zu \[Nach Kategorie beschriften] siehe im Kapitel Planausarbeitung

* Beschriftung - Bauteilbeschriftung. | 526 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Änderungslisten/ Änderungen in Liste anzeigen Die in Revit standardmäßig enthaltenen Planköpfe beinhalten immer Änderungslisten. Wurde ein Plankopf selbst erstellt, so kann eine Änderungsliste hinzugefügt werden, wie in diesem Kapitel bereits im Unterkapitel Plankopferstellung beschrieben. Diese Listen enthalten die zu den Änderungswolken in den Ansichten auf dem betreffenden Plan gehörigen Änderungen. Um weitere Änderungen, die noch keinen Wolken zugewiesen wurden, aber schon im Dialogfeld > Planausgabe/Änderungen < eingegeben wurden, in die Änderungsliste aufzunehmen wird folgendermaßen vorgegangen: Man öffnet einen Plan, jetzt werden die Eigenschaften des Plans in der Eigenschaftenpalette angezeigt. Dort klickt man unter Änderungen an Plan auf \[Bearbeiten] und gelangt in das Dialogfeld > Änderungen an Plan <. Dort werden alle Änderungen aufgelistet, die im Dialogfeld > Planausgaben/Änderungen < eingegeben wurden. Änderungen, die Wolken in Ansichten auf dem Plan zugewiesen wurden, sind bereits ausgewählt. Diese Änderungen sind schreibgeschützt. Alle weiteren Änderungen können jetzt durch Aktivieren des Kontrollkästchens ausgewählt und damit in der Änderungsliste des Plans angezeigt werden. Durch \[OK] wird das Dialogfeld geschlossen und die Änderungsliste auf dem Plan wird aktualisiert. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 527

Änderungen löschen Löscht man im Dialogfeld > Planausgabe/Änderungen < eine Änderung, so wird diese Änderung inkl. Änderungswolke und Beschriftung im Projekt gelöscht. Es erscheint eine Warnung, die man mit \[OK] bestätigen muss, wenn man die gesamte Änderung wirklich löschen möchte. Es können auch mehrere Änderungen zugleich gelöscht werden. Änderungswolkenliste Man kann sich mit Hilfe einer Bauteilliste einen Überblick über die Informationen und Parameterwerte von Änderungswolken verschaffen und diese einfacher überarbeiten. Die Änderungswolkenliste kann wie andere Bauteillisten erstellet werden. Dafür navigiert man zur Registerkarte Ansicht Erstellen Dropdown-Menü Bauteillisten \[Bauteilliste/Mengen]. In der Liste der Kategorien wählt man die Kategorie \[Änderungswolken] aus und klickt dann auf \[OK]. Über die \[Felder] im Dialogfeld \[Bauteillisteneigenschaften] kann man die Parameter aus den Kategorien Änderungswolken, Änderungen, Pläne und Ansichten als Bauteillistenfelder hinzufügen. Klicken Sie auf \[OK], um die Liste für Änderungswolken zu erstellen. | 528 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Planzusammenstellung Mit dem neuen Plan oder auch mit einem voreingestellten, vorhandenen Plan kann nun die Planzusammenstellung beginnen. Alle im Projektbrowser vorhandenen Ansichten können per Drag & Drop in den Plan gezogen werden. Die herein gezogene Ansicht wird in einem Ansichtsfenster dargestellt. Dabei darf eine Ansicht nur einmal in Plänen verwendet werden. Möchte man eine Ansicht für mehrere Planzusammenstellungen verwenden, so muss die Ansicht vorher dupliziert (ggf. auch mit Detaillierung oder als abhängige Ansicht) werden. Detaillierungsobjekte, wie Bemaßung, Beschriftung etc. werden ansonsten nicht mit dupliziert. Siehe hierzu Kapitel Ansichtstypen - Unterkapitel Ansichten duplizieren. Hinweis: Bauteillisten und Legenden lassen sich in mehreren Plänen platzieren. Bearbeitung der Ansicht auf dem Plan Folgende Bearbeitungen sind z.B. möglich: Das Ansichtsfenster wird zu großflächig dargestellt: mit einem Doppelklick in das betreffende Ansichtsfenster oder über das Kontextmenü \[Ansicht aktivieren] wird die Ansicht aufgerufen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 529

In der Eigenschaftenpalette erscheinen die > Exemplareigenschaften < dieser Ansicht. Unter Grenzen wird mit einem Haken im Auswahlkästchen Zuschneidebereich und Zuschneidebereich sichtbar der Begrenzungsbereich eingeschaltet. Dieser kann auf die übliche Weise nun mit den Griffen vergrößert oder verkleinert werden. Der Zuschneidebereich kann auch numerisch mit dem Befehl \[Größe Zuschneiden] über die Multifunktionsleiste Ändern/Grundriss Zuschneiden verändert werden. Hierzu muss der Zuschneidebereich angeklickt und der Befehl ausgewählt werden, dann öffnet sich die Dialogbox > Zuschneidebereichsgröße <, in der die Maße eingegeben werden können. Der Maßstab soll verändert werden: Das Ansichtsfenster wird im Plan ausgewählt in der Eigenschaftenpalette kann unter Ansichtsmaßstab nun der gewünschte eingestellt werden. | 530 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Die Beschriftung des Ansichtsfensters ändern: Wird der Name der Beschriftung unter dem Plan direkt geändert, ändert Revit Architecture auch den Namen der verknüpften Ansicht Ändert man den Namen über die Eigenschaftenpalette ID-Daten erhält man die Möglichkeit mit Titel auf Plan einen vom Projektbrowser unabhängigen Namen zu vergeben. Sichtbarkeit der Elemente: Jedes ausgewählte Ansichtsfenster kann einzeln gesteuert werden. Die zugehörigen Einstellungen sind in den Exemplar-eigenschaften zu finden: Mit > Überschreibung Sichtbarkeit/Grafiken < kann über den Knopf \[Bearbeiten] das Dialogfeld > Überschreibungen Sichtbarkeit/ Grafiken < geöffnet werden. Dort können die Elemente einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Mit > Grafikdarstellungsoptionen < kann der Ansichtsmodus und der Schattenwurf eingestellt werden. Bearbeitung der Ansicht auf Plan beenden Nach Abschluss der Arbeit an einer Ansicht über einen Plan kann man dieses durch Doppelklick außerhalb der Ansicht verlassen und das Ansichtsfenster anzeigen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 531

Austauschen der Ansicht auf dem Plan Sollte es erforderlich sein, einen einzigen Plan für verschiedene Ansichten zu verwenden, die zum Beispiel für einen Prüf- oder Kontrolldurchlauf benötigt werden, geht man wie folgt vor: Auf einem Plan ist ein Grundriss sowie eine Bauteilliste platziert. Wird nun das Ansichtsfenster auf dem Plan, das den Inhalt des Grundrisses wiedergibt, angewählt, so erscheint in der Multifunktionsleiste  Ändern/Ansichtsfenster  Positionierung und Ansicht zwei Dropdown-Menüs, in denen im oberen die Positionierung, im unteren die gewünschte Ansicht eingestellt werden kann. Wählt man nun eine andere Ansicht aus, wird diese sofort auf dem Plan dargestellt. Zudem ändern sich auch die Inhalte der Bauteilliste, sofern diese mit der Filter-Eigenschaft „Nach Plan filtern" belegt wurde. | 532 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Von der Ansicht direkt auf einen Plan wechseln Möchte man von einer Ansicht aus (Grundriss, Deckenplan, Ansicht, Schnitt etc.) direkt auf den dazugehörigen Plan wechseln, in der diese Ansicht abgelegt wurde, so kann man im Projektbrowser mit der rechten Maustaste auf den Namen dieser Ansicht klicken, damit das Kontextmenü öffnen, und den Befehl \[Plan öffnen] wählen. Ist die Ansicht in keinem Plan platziert oder handelt es sich um eine Bauteilliste oder Legende, so ist diese Option im Kontextmenü deaktiviert. Hintergrund ist, dass sich Bauteillisten und Legenden in mehreren Plänen platzieren lassen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 533

Notizen: | 534 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Datenausgabe Mit Revit können Planzusammenstellungen und aktuelle Ansichten gedruckt werden. Der Ausdruck einer aktuellen Ansicht erfordert keinen Zeitaufwand und kann sofort erfolgen. Um den zusammengestellten Plan ausdrucken zu können, muss der Drucker, das Ausgabepapierformat und das Verhalten des Planes festgelegt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 535

Druckeinstellungen Über die Multifunktionsleiste  Datei  \[Drucken] wird das Dialogfeld

> Drucken < geöffnet. In Name wird der Drucker bzw. Plotter eingestellt. Mit dem Schalter \[Eigenschaften] kann dessen Verhalten näher eingestellt werden. Dieser Vorgang ist stark vom Druckermodell und dem verwendeten Treiber abhängig. Bitte konsultieren sie hierzu ihr Druckerhandbuch. Bei Druckbereich wählt man das zu druckende Objekt aus: Aktuelles Fenster druckt das gerade im Vordergrund liegende Fenster aus Sichtbarer Teil des aktuellen Fensters druckt den tatsächlichen am Bildschirm sichtbaren Bereich des aktuellen Fensters aus Ausgewählte Ansichten/ Pläne ermöglicht die Auswahl mehrerer Ansichten bzw. Pläne für den Plot. Unter Einstellungen kann über den Schalter \[Einrichten] das Fenster Druckereinrichtung < aufgerufen werden. | 536 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Hier kann das Papierformat, die Position der Zeichnung und die Seitenanpassung eingestellt werden. Unter Ausrichtung kann Hoch- bzw. Querformat gewählt werden. An Seite anpassen ermöglicht ein (maßstabsloses) Drucken des gewählten Ausschnitts auf das jeweilige Papierformat. Zoom 100 % sorgt für ein maßstabsgetreues Plotten. Unter Darstellung kann eingestellt werden, wie der Plan ausgedruckt wird: Schwarze Linien, Graustufen und Farbe ist möglich. \[OK] führt zurück zum Dialog > Drucken <. Mit \[Vorschau] kann der Ausdruck überprüft werden. Mit \[OK] wird der Druckvorgang ausgelöst. PDF-Druck Möchte man die Pläne als PDF ausgeben, so ist als Drucker ein PDF-Drucker zu wählen. Im Dialogfeld > Drucken < kann dann unter Datei eingestellt werden, ob separate Dateien erstellt werden sollen oder mehrere Ansichten/Pläne in eine Datei geschrieben werden sollen. Außerdem kann unter Name der Name und Speicherort der PDF- Datei festgelegt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 537

PDF-Export Über die Multifunktionsleiste Datei Exportieren \[PDF] kann eine PDF exportiert werden. Hier gelangt man über das Dialogfeld >PDF-Export< in die Einstellungsmöglichkeiten. Über den Exportbereich kann zwischen dem aktuellen Fenster, dem sichtbaren Teil des aktuellen Fensters und den ausgewählten Ansichten/Plänen ausgewählt werden. Die Exporteinrichtung dient dazu, Ihre Druckeinstellungen speichern und auswählen zu können. Über den Bereich Datei kann der Dateiname und der Speicherort angegeben werden. Zudem können mit der Aktivierung des Hakens ausgewählte Ansichten und Pläne in einer einzelnen PDF-Datei kombiniert werden. Im Feld der Größe kann die Seitengröße bzw. das Blattformat angegeben werden. Die Einstellung An Seite anpassen ermöglicht ein (maßstabsloses) Drucken des gewählten Ausschnitts auf das jeweilige Papierformat. Zoom 100 % sorgt für ein maßstabsgetreues Plotten. In der Position kann zwischen Mitte und Versatz von Ecke inkl. benutzerdefinierten Randeinstellung X, Y gewählt werden. Die Ausrichtung gibt das Format an. Hier steht Automatisch, Hochformat und Querformat zur Verfügung. In der Darstellung wird die Rasterqualität und Farbe der PDF bestimmt. Über den Bereich Ausgabe erstellen mit kann die Vektorenverarbeitung oder Rasterverarbeitung angewendet werden. | 538 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Hinweis: Bei der Vektorenverarbeitung werden zur Erstellung von Linien und Bögen mathematische Formeln verwendet. Hierdurch behält das Bild eine hohe Qualität und Linien und Bögen werden beim Vergrößern weiterhin glatt angezeigt. Bei der Rasterverarbeitung werden einzelne Pixel generiert, die auch beim Vergrößern der Datei sichtbar werden. Somit bietet die Rasterverarbeitung in der Regel eine geringere Qualität. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 539

Erstellen eines Ansichts-/Plansatzes Sowohl beim Drucken als auch beim Exportieren in verschiedene Formate (z.B. DWF, PDF) kann man sich Ansichts- und Plansätze erstellen und diese speichern, um sie später wieder verwenden zu können. So braucht man sich die Ansichten/Pläne zum Drucken/Exportieren nur einmal zusammenstellen. Im Dialogfeld > Drucken < muss hierfür der Druckbereich Ausgewählte Ansichten/Pläne aktiviert werden. Dann kann der Befehl \[Auswählen] gewählt werden. Es öffnet sich das Dialogfeld > Ansichts-/Plansatz <. Dort kann im unteren Bereich angegeben werden, ob Ansichten und/ oder Pläne angezeigt werden sollen, und diese können dann oben durch Setzen eines Hakens ausgewählt werden. Über den Befehl \[Speichern unter] kann der entsprechende Satz dauerhaft gespeichert und beim nächsten Drucken von Plänen wieder ausgewählt werden. Für das Exportieren in verschiedene CAD-Formate funktioniert dieses wie im folgenden Kapitel unter DWF-Export beschrieben. | 540 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

DWF-Export Das DWF-Format von Autodesk dient zur Veröffentlichung von Entwurfsdaten und stellt damit eine Alternative zum Ausdrucken von PDF- Dateien dar. In DWF-Dateien können Entwurfsinformationen sicher und einfach gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern, die nicht über Revit verfügen, genutzt werden. Es werden damit unbeabsichtigte Änderungen an Projektdateien verhindert, da es sich nicht um die Original-Revit-Datei handelt. DWF-Dateien sind deutlich kleiner als die ursprünglichen RVT-Dateien und können somit einfach per E-Mail oder durch eine Webseite verteilt werden. DWF-Dateien können von Empfängern mit Autodesk® Design Review angezeigt werden. Diese Anwendung steht auf der Autodesk- Internetseite zum kostenlosen Download zur Verfügung. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 541

DWF-Einstellungen Durch Auswahl des Befehls \[Exportieren- DWF] in der Registerkarte Datei öffnet sich das Dialogfeld > DWF-Exporteinstellungen <. Hier wird auf der Registerkarte Ansichten/Pläne festgelegt, welche Ansichten und Pläne in eine DWF-Datei exportiert werden sollen. Dafür kann man unter \[Exportieren] entweder \[Nur aktuelle Ansicht/aktueller Plan] wählen oder \[In Sitzungsansicht/Plansatz], um mehrere Pläne auszuwählen. Unter \[In Liste anzeigen] kann man bestimmen, welche Ansichten/Pläne in der Liste angezeigt werden sollen und dann die in die DWF-Datei zu exportierenden Ansichten/Pläne über Setzen eines Hakens auswählen. Unter der Registerkarte DWF-Eigenschaften werden die Exportoptionen wie gewünscht festgelegt. Objektdaten exportieren: Elementeigenschaften: Exemplar- und Typeneigenschaften der Objekte in den exportierten Ansichten Räume und Flächen in eigener Grenzebene: Raum- und Flächeneigenschaften getrennt von der geometrischen Darstellung, sodass einzelne Räume und Raumdaten mit einer Facility-Management-Software angezeigt werden können Hinweis: Objektdaten können nur für Ansichten exportiert werden, deren visueller Stil auf Drahtmodell oder Verdeckte Linien eingestellt ist. | 542 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Grafikeinstellungen Standardformat verwenden: zum Exportieren von Bildern als PNG-Dateien Komprimiertes Rasterformat verwenden: zum Exportieren von Bildern in ein komprimiertes JPG-Format (bei der Auswahl einer niedrigen Einstellung für die Bildqualität kann die Größe von Bilddateien in den meisten Fällen reduziert werden). Unter Druckereinrichtungsname wird der Name der aktuellen Revit-DWF Exporter-Einstellungen angezeigt. Zum Ändern der Einstellungen wird die Schaltfläche \[Druckereinrichtung] genutzt. Auf der Registerkarte Projektinformationen werden die Projektdaten eingegeben oder bearbeitet. Werden diese Informationen geändert, werden die Daten in den exportierten DWF-Dateien und im Projekt gespeichert. Über den Befehl \[Weiter] gelangt man in das Dialogfeld >DWF exportieren <. Dort kann man den Zielordner für die DWF-Datei aussuchen, einen Dateinamen eingeben und einen Dateityp auswählen. Sollen die aktuellen Exporteinstellungen und der Ansichts-/Plansatz gespeichert und das Dialogfeld > DWF-Exporteinstellungen < geschlossen werden, ohne zu exportieren, muss statt \[Weiter] der Befehl \[Satz speichern und schließen] ausgewählt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 543

NWC-Export Das NWC-Format von Autodesk dient zur Veröffentlichung von nativen Daten für das Koordinierungsprogramm Navisworks Simulate oder Manage. Mit Hilfe dieses Programmes lassen sich Echtzeit-Begehungen des Modells, Kollisionsergebnisse, Massenermittlungen und Bauablauf-Simulationen erstellen. Da BIM-Modelle einschließlich des RVTs Formats von der Datenmenge recht groß sind, sind die Ladezeiten in Navisworks entsprechend lang. Eine NWC-Datei öffnet innerhalb weniger Sekunden. Nachdem das Schaltfeld NWC Export gedrückt wurde, hat man die Möglichkeit, in die Navisworks-Einstellungen zu verzweigen, um dort noch Weiteres einstellen zu können. Erst danach wird das NWC-Format geschrieben. Die Einstellungen können exportiert und wieder importiert werden. | 544 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Druck/Export abbrechen Beim Drucken oder Exportieren mehrerer Ansichten und Pläne in separate Dateien/Pläne kann man den gesamten Vorgang auf einmal abbrechen. Autodesk - Viewer Als Alternative zum PDF-Druck und DWF-Export kann auch der von Autodesk bereitgestellte Free Online File-Viewer mit dem Namen Autodesk Viewer genutzt werden: <https://viewer.autodesk.com/> Hier kann man Revit-Modelle hochladen und über den Befehl \[Freigeben] wird dann ein Link generiert, hierzu muss man bereits ein Autodesk-Konto besitzen oder sich neu anmelden. Den Link kann man dann zum Betrachten des Modells an Personen schicken, die gar keine Autodesk Software besitzen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 545

Freigegebene Ansichten Über die Multifunktionsleiste Zusammenarbeit Freigeben \[Gemeinsam genutzte Ansichten] können Sie online an Ihrem Modell zusammenarbeiten. Durch die Freigabe wird ein Link generiert, den Sie beispielsweise Ihrem Kunden übermitteln können, damit er das Modell über den Autodesk Viewer ohne Revit selbst installiert zu haben, betrachten und kommentieren kann. Nachdem das Modell erfolgreich über den Befehl \[Neue freigegebene Ansicht] freigegeben wurde, haben Sie zwei Möglichkeiten weiter vorzugehen: Über den Befehl \[Im Browser anzeigen] gelangen Sie direkt zum Autodesk Viewer in dem Ihr Modell dargestellt wird. Oder über den Befehl \[Verknüpfung kopieren]. Dieser speichert den Link direkt in die Zwischenablage und kann somit in eine E-Mail kopiert und verschickt werden. Hinweis: Eine freigegebene Ansicht läuft nach 30 Tagen ab, diese kann jedoch vom Eigentümer verlängert werden. Über die AEC Collection von Autodesk haben Sie Zugriff auf BIM 360 DOCS und damit unbegrenzt Zeit und Speicherplatz, um mit anderen am Bau Beteiligten Ihre Daten zu teilen. | 546 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Funktion des Autodesk Viewer Kommentare können über den Autodesk Viewer erzeugt und gepostet werden. Um diese extern getätigten Posts in Revit angezeigt zu bekommen, muss die freigegebene Ansicht aktualisiert werden. So können Sie einen schnellen Informationsaustausch gewährleisten. Haben Sie einen Kommentar erhalten und diesen bearbeitet und somit fertiggestellt, können Sie den Kommentar lösen. Dieser erscheint nun nicht mehr in Ihrer Liste. Sollten Sie diesen Kommentar dennoch mal benötigen, können Sie sich mit einem Rechtsklick auf die drei Punkte, die bearbeiteten Kommentare wieder anzeigen lassen. Weitere Funktionen zum Umgang mit dem Autodesk Viewer: Start: Bringt die Ansicht wieder an ihre Startposition zurück. Anpassen: Zeigt das maximum Ihres Modelles (Zoom Grenzen). Drehen: Lässt Ihr Modell rotieren. Erste Person: Navigationshinweise. Messen: Hier können Sie Abstands- und Winkelmessungen vornehmen. Abschnitt: Schnitt bzw. Auswahlrahmenerstellung. Auflösen: Erstellung einer Explosionszeichnung. Markierung: Hier können Hinweiszeichen erzeugt werden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 547

IFC-Parameter/Exportzuordnung Die Open-BIM Methode gehört im deutschsprachigen Raum genauso wie die Native-BIM Methode zu den Bearbeitungsstandards im BIM Umfeld. So hat man unter DateiExportieren die Möglichkeit, eine IFC-Datei auf Basis des Revit-Modells zu erzeugen. Über die Einstellungen der IFC- Optionen werden die Bauteile entsprechend klassifiziert. Seit der Version Revit 2023 steht Anwender:innen nun eine hilfreiche Funktion in Form von Bauteilparametern zur Verfügung, die jedem Bauteil als Exemplarparameter hinzugefügt wurden. Es handelt sich um die Parameter: • In IFC-Datei eportieren • In IFC-Datei exportieren als • Vordefinierter IFC Typ • ifcGUID Die Parameter sind je nach Bauteilkategorie (Basisbauteil / Ladbare Familie) standardmäßig unterschiedlich bestückt. Basisbauteil: Beim Basisbauteil ist der Parameter „In IFC-Datei exportieren" standardmäßig mit dem Wert „nach Typ" ausgefüllt. | 548 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Ladbare Familie: Bei der Ladbaren Familie ist der Parameter „Vordefinierter IFC Typ" mit dem Wert „nach Typ" ausgefüllt. Vordefinierter IFC Typ heißt, dass die eingestellte Familienkategorie die IFC-Klassifizierung bestimmt. Die Parameterwerte der Parameter können über ein DropDown-Menü drei unterschiedliche Werte annehmen. Die Parameter „In IFC-Datei exportieren" und „Vordefinierter IFC Typ" können die Werte Nach Typ, Ja oder Nein haben. Definition der Werte: Nach Typ - Typeinstellungen für die Familie werden für den IFC-Export verwendet. Expemplarparameterwerte für „In IFC exportieren" und als Vordefinierter IFC-Typ werden ignoriert. Ja - Dieses Exemplar der Familie wird nach IFC exportiert, auch wenn der Typ oder die Kategorie deaktiviert wurde. Exemplarparameterwerte für den Parameter „In IFC exportieren als" und den Parameter „Vordefinierter IFC- Typ" werden beim Export verwendet. Nein - Das gewählte Exemplar der Familie wird nicht in eine IFC Datei geschrieben. Der Parameter „In IFC exportieren als" hat ein Schaltfeld, welches eine Dialogbox öffnet, die Zugriff auf die IFC Klassen ermöglicht. Das Dropdownfeld IFC Schema Version gibt Zugriff auf die verfügbaren IFC Schemata. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 549

Ein Suchfeld ermöglicht Anwender:innen die IFC Klassen zu filtern, um schneller eine passende IFC-Klasse zu finden, die über den Auswahlkreis dem Bauteil final zugewiesen werden kann. Der Parameter ifcGUID ist ein automatisch erstellter Parameter, der in die IFC-Datei geschrieben wird und dazu dient, von Programmen, die IFC einlesen können, für unterschiedliche Zwecke verwendet zu werden. | 550 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Notizen | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 551

Arbeiten im Team mit Zentraldatei Ein zentrales Projektmodell (Zentraldatei) ist ein Revit-Projekt, auf das mehrere Anwender/in einen direkten Zugriff besitzen. Es kann in einzelne Bearbeitungsbereiche unterteilt werden. Wenn die Arbeitsteilung aktiviert ist, kann ein zentrales Projektmodell erstellt werden und die Mitglieder des Teams können gleichzeitig an lokalen Kopien dieses zentralen Projektmodells bearbeiten. Diese Kopien werden durch Synchronisieren abgeglichen. Es darf nicht direkt in der Zentraldatei gearbeitet werden da sonst nicht synchronisiert werden kann. Jedes Teammitglied kann in den Bearbeitungsbereichen frei arbeiten, wenn diese nicht einem Teammitglied fest zugeordnet sind (Besitzer). Es werden also nur Objekte aus den Bearbeitungsbereichen entliehen (Weiche Arbeitsweise). Es können aber auch jedem Teammitglied ein oder mehrere Bearbeitungsbereiche zugeordnet werden (Harte Arbeitsweise). Ein Bearbeitungsbereich ist dabei eine Festlegung des Verantwortungsbereiches des Teammitgliedes. Vereinfachte Bearbeitungsbereiche wären: Gebäude: Haus 1, Haus 2, Haus 3,... Bereiche: Bauabschnitt 1, Baubschnitt 2,... Gewerke: Architektur,Statik, Heizung,Kälte, DGM.... Objektebereiche: Kernbauteile, Fassade, Ausbau, DWG Import,.... Mitarbeiter: Hans, Franz, Ursula... | 552 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Erstellen einer Zentraldatei Hierzu wird ein neues Projekt über eine gewünschte Vorlage erstellt oder in einem vorhandenen Projekt die Arbeitsweise auf Zusammenarbeit umgestellt. Dazu muss man die Arbeitsteilung über die Statusleiste oder die Multifunktionsleiste Zusammenarbeit Zusammenarbeit verwalten \[Bearbeitungsbereiche] aktivieren. Es öffnet sich das Dialogfeld > Arbeitsteilung <, standardmäßige Namensvergabe für die Arbeitsteilung: • Gemeinsam genutzte Ebenen/Raster • Übrige Elemente in Bearbeitungsbereich 1 Hier mit \[OK] bestätigen. Danach öffnet sich das Dialogfeld > Bearbeitungsbereiche <. Hier erfolgt nun ggf. das Erstellen weiterer Arbeitsbereiche für die Teammitglieder über den Befehl \[Neu]. Der Ersteller der Zentraldatei ist dabei auch automatisch erstmal der Besitzer. Der Benutzername aus den Revit-Optionen ist hier der Name des Besitzers. Nach dem ersten Speichern können die Bearbeitungsbereiche später auch vom bisherigen Besitzer freigegeben werden, so dass sie für alle bearbeitbar sind, oder ein anderer Bearbeiter kann sich diese später „reservieren". Hierzu siehe Kapitel Bearbeitungsbereiche freigeben und reservieren. Das Dialogfeld mit \[OK] schließen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 553

Speichern als Zentraldatei Ist die Arbeitsteilung aktiv, so ist über den Befehl \[Speichern (unter)] standardmäßig die Speicherung als Zentraldatei aktiv. Wählt man \[Speichern unter] aus, kann man noch den Namen der Datei festlegen und den Speicherort, der zur Zusammenarbeit auf einem Server liegen sollte. Im Dialogfeld > Speichern unter < kann man über die \[Optionen] sehen, dass die Datei automatisch zu einer Zentraldatei (zentrales Modell) gemacht wird. Der Haken ist gesetzt und ausgegraut, d.h. nicht veränderbar, da in der Datei die Arbeitsteilung aktiviert wurde. Dann sollte man die Zentraldatei schließen und in den lokalen Kopien weiterarbeiten! Auch der Ersteller der Zentraldatei muss sich eine lokale Kopie ziehen und darin arbeiten. Es gibt keinerlei Einschränkungen, wenn man in den lokalen Kopien arbeitet! Hinweis: Es wird zur Zentraldatei immer auch ein Backup-Verzeichnis erstellt, in diesem werden die Veränderungen des Projektes gespeichert. Man kann über den Befehl \[Sicherungskopie wiederherstellen] diesen Ordner anklicken und das Projekt wiederherstellen oder auf einen früheren Versionsstand zurückgreifen. | 554 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Lokale Kopien erstellen Es wird für den jeweiligen Benutzer eine lokale Kopie der Zentraldatei erstellt. Dieses erfolgt über das Dialogfeld > Öffnen <, Auswahl der Zentraldatei und Setzen des Hakens bei Neue lokale Datei erstellen. Hinweis: Bitte kein Doppelklick auf die Zentraldatei. Achtung: Beim Start als lokale Kopie wird die Datei erst mal unter dem Standardpfad für Benutzerdateien abgelegt. Am besten man speichert die Datei mit \[Speichern unter] in einem Projektordner. Der lokalen Kopie wird automatisch der Ursprungsname mit dem Benutzernamen als neuer Name vergeben: Z.B. Benutzername = Ing.Büro XXX, oder Benutzername = auxalia Hinweis: Der Pfad für die lokalen Kopien ist in Revit unter den Revit- Optionen zu finden. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 555

Bearbeitungsbereiche reservieren oder freigeben Wichtiger Tipp hierzu vorab: Nicht Bearbeitbar/Bearbeitbar könnte hier auch mit Nicht Reserviert/ Reserviert übersetzt werden, um es besser zu verstehen. Freigeben Standardmäßig ist, wie bereits gesagt, erstmal der Ersteller der Zentraldatei der Besitzer aller Bearbeitungsbereiche. Erst nach dem ersten Speichern als Zentraldatei kann dieses geändert werden. Direkt in der Zentraldatei kann hierfür einmal in der Multifunktionsleiste Zusammenarbeit Synchronisieren \[Alle eigenen freigeben] aktiviert werden, so sind dann alle Bearbeitungsbereiche frei. Sollen nur einzelne freigegeben werden, so muss im Dialogfeld

> Bearbeitungsbereiche < der jeweilige Bearbeitungsbereich angeklickt und \[Nicht bearbeitbar] eingestellt werden. Dann steht kein Besitzer mehr für diesen Bearbeitungsbereich drin und unter Bearbeitbar steht Nein, d.h. nicht reserviert. | 556 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Reservieren Jeder Nutzer kann unter seiner lokalen Kopie in den Bearbeitungsbereichen einstellen, wenn er der Besitzer eines Bearbeitungsbereiches sein möchte. Voraussetzung ist, dass kein anderer Benutzer bisher der Besitzer ist. Hierfür muss der Benutzer im Dialogfeld > Bearbeitungsbereiche < den jeweiligen Bearbeitungsbereich (die Zeile) aktivieren. Dann muss rechts auf den Befehl \[Bearbeitbar] geklickt werden. Dieser Bearbeitungsbereich ist dann nur für den Besitzer bearbeitbar, also reserviert. Man kann auch eigene Bearbeitungsbereiche anlegen und muss dafür nicht in die Zentraldatei. Bearbeitungsbereiche schließen Bearbeitungsbereiche können auch geschlossen werden, damit erhöht man die Performance da so Teile (z.B. Gebäude oder Gewerke) des Projekts aus dem Arbeitsspeicher entladen werden. Hierzu gibt es im Dialogfeld > Bearbeitungsbereiche < den Befehl \[Schließen], wenn man einen Bearbeitungsbereich markiert hat. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 557

Arbeiten in der lokalen Kopie/Synchronisieren Jetzt erfolgt das Konstruieren in der jeweiligen lokalen Kopie der Zentraldatei. Das bereits Erstellte wird dann durch den Befehl \[Synchronisieren] mit der Zentraldatei abgeglichen. Achtung: Das Synchronisieren kann beeinflusst werden. Wenn die gezeichneten Objekte von anderen Benutzern nicht verändert werden sollen, muss das entsprechend eingestellt werden.Dies erfolgt über den Befehl \[Synchronisierungs- und Änderungseinstellungen], es öffnet sich das Dialogfeld > Mit Zentraldatei synchronisieren <. Hier sind die Vom Benutzer erstellten Bearbeitungsbereiche davon auszuschließen, dass sie nach der Synchronisation freigegeben werden, d.h. es ist KEIN Haken zu setzen (dieses ist standardmäßig auch so eingestellt). Hinweis: Wenn lokale Kopien länger nicht in Benutzung war (z.B. Urlaub, andere Projekte) sollte man seine Kopie löschen und sich eine neue lokale Kopie erstellen, da eine Synchronisierung der letzten 2 Wochen viel Zeit in Anspruch nimmt, schließlich ist es nur eine Kopie. Hinweis: Lokale Kopien sollten immer eine Netzwerkverbindung zur Zentraldatei haben, da diese ja immer verbunden sind. Nur wenn man Bearbeitungsbereiche besitzt, kann man auch ohne Verbindung arbeiten, da man den Bearbeitungsbereich dann bei der Zentraldatei durch den Besitz „ausgeloggt" hat. | 558 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Sollte eine Verbindung über das Internet nötig sein, bietet Autodesk die „Revit Server Technologie" an, um bestimmte Ports im Intranet nach außen hin zugänglich zu machen. Arbeiten in den Bearbeitungsbereichen Der Nutzer stellt sich den für ihn zu bearbeitenden aktiven Bearbeitungsbereich im Dialogfeld > Bearbeitungsbereiche < oder in der Statusleiste ein. Die gezeichneten Bauteile „landen" damit alle automatisch auf dem eingestellten Bearbeitungsbereich. In den Eigenschaften der Bauteile findet man unter ID-Daten die Eigenschaften Bearbeitungsbereich und Geändert von. Elemente den Bearbeitungsbereichen nachträglich zuordnen Möchte man nachträglich bestimmte Bauteile auf andere Bearbeitungsbereiche legen, muss man dieses in der Eigenschaftenpalette umstellen. Hierzu muss man entweder Besitzer des Bearbeitungsbereiches sein oder eine Berechtigung anfordern. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 559

Berechtigungen anfordern Wenn man nicht Besitzer eines Bearbeitungsbereiches ist, und trotzdem Elemente aus diesem Bereich überarbeiten möchte, kann/muss man eine Berechtigung anfordern. Versucht man ein solches Element zu ändern, kommt sofort eine Warnmeldung. Hier muss man auf \[Berechtigung anfordern] klicken. Es kommt dann eine Nachricht, dass die Berechtigungsanforderung rausgegangen ist und eine Antwort abgewartet wird. Der Besitzer bekommt dann automatisch eine Anfrage, ggf. auch beim Öffnen der Datei, und kann diese Anfrage dann Gewähren. Durch Synchronisation von beiden Nutzern wird dann die Bearbeitung möglich. | 560 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Von Zentraldatei lösen Möchte man eine lokale Kopie von der Zentraldatei lösen, so ist im

> Öffnen <- Dialog ein Haken zu setzen bei Von Zentraldatei lösen. Man kann so ein Projekt aufteilen und die Bearbeitungsbereiche bleiben erhalten oder man wandelt diese Datei wieder in eine normale Projektdatei um und verwirft die Bearbeitungsbereiche. Wenn man eine lokale Kopie von der Zentraldatei löst, wird für das Modell der ursprüngliche Modellname mit dem Suffix "\_gelöst" als Projektname übernommen. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 561

Autodesk BIM Collaborate Pro Die cloudbasierte Lösung Autodesk BIM Collaborate Pro bieten Teams aus Architektur, Ingenieurwesen und Bauausführung sowie Fachplanern eine gemeinsame Plattform zum Datenaustausch und zur gemeinsamen Arbeit an Modellen. Damit optimieren Sie die interdisziplinäre Kommunikation, verbessern die Planungsqualität, beschleunigen Planungs- und Design-Workflows und minimieren Fehler sowie aufwändige Nacharbeiten. Die Plattform für die Daten bildet hierbei immer das Modul Document Management. Hier lassen sich alle zu einem Projekt anfallenden Daten ablegen, das betrifft Modelle, Pläne, DWGs als auch andere Daten wie z.B. PDFs, Fotos, Word- und Excel-Dokumente. Mit dem Autodesk BIM Collaborate Pro kann man zusätzlich folgende Funktionalitäten nutzen: • das Cloud Worksharing über Revit • das Design Collaboration Modul • das Model Coordination Modul Voraussetzung für die Arbeit mit Autodesk BIM Collaborate Pro ist das Abonnement des Produktes. Es besteht damit die Möglichkeit, nicht nur standortübergreifend, sondern auch firmenübergreifend zusammen zu arbeiten, was eine perfekte Grundlage für BIM bietet. | 562 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Cloud Worksharing mit Autodesk BIM Collaborate Pro Mit dem Autodesk BIM Collaborate Pro und dem darin enthaltenen Cloud Worksharing bietet sich die Möglichkeit, standortübergreifend mit Revit- Zentraldateien arbeiten zu können. Egal, wo die Revit User sich befinden, ob im Home-Office, in einer anderen Niederlassung oder sogar in einer anderen Firma, sie können gemeinsam an einer Zentraldatei in Revit arbeiten. Die grundsätzliche Möglichkeit zum Cloud Worksharing wird zusammen mit der Autodesk Software installiert. Man bekommt aber nur Zugriff, wenn man ein Abonnement für das Autodesk BIM Collaborate Pro besitzt. Sobald man diese Lizenz besitzt, ist es über die Multifunktionsleiste  Zusammenarbeit Zusammenarbeit verwalten \[Zusammenarbeit] möglich, in dem sich öffnenden Dialogfeld > Zusammenarbeit < den Befehl \[In der Cloud] auszuwählen. In dem sich danach öffnenden Dialogfeld > Zusammenarbeit in der Cloud < kann ein BIM360/Autodesk Construction Cloud-Projekt zur Ablage der Zentraldatei ausgewählt werden. Die Zusammenarbeit funktioniert technisch wie bereits für Zentraldateien beschrieben, nur dass die Dateien nicht auf einem Server im Büro liegen, sondern auf der Cloud- Plattform. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 563

Design Collaboration Das Design Collaboration Modul des BIM Collaborate Pro bietet die Möglichkeit, mit mehreren Fachdisziplinen in einem Projekt und auf einer Plattform zusammen zu arbeiten. Mithilfe der Berechtigungsebenen kann jeder in seinem Bereich arbeiten (verschiedene Teams mit Zugriffsrechten definieren). Jedes Team hat dabei seine eigenen Work in Progress-Zentralmodelle (per Cloud Worksharing). Die Daten können zwischen den Teams regelmäßig und logisch gesteuert ausgetauscht werden (z.B. wöchentlicher Austausch). Der Prozess ist automatisiert (Pakete schnüren und teilen und einbeziehen) und mithilfe einer Projektzeitachse übersichtlich und logisch strukturiert. | 564 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Aufgaben Die Registerkarte Aufgaben stellt ein Plugin dar, welches man zusätzlich installieren muss. Es wird über den Autodesk Account unter Produktaktualisierungen zur Verfügung gestellt. Überblick Das Aufgaben Plugin stellt ein Bindeglied zwischen der Autodesk Construction Cloud und dem BIM-Modell in Revit dar und ist quasi ein Kommunikationswerkzeug. Das Aufgaben Plugin ergänzt als eigenständige Registerkarte die Multifunktionsleiste von Revit und beinhaltet nur die vier Befehle Überblick, Aufgaben verwalten, Verknüpfte Modelle und Neu Laden. Voraussetzung ist, dass ein entsprechendes Cloud-Modell vorliegt und in Revit geladen wurde. Dazu werden jeweils die Autodesk Construction Cloud Module „Autodesk Docs" sowie das Modul „Model Coordination" angesteuert. Klickt man auf die Schaltfläche aus der Multifunktionsleiste Aufgaben \[Übersicht], so erscheint eine Palette, die sich an- und abdocken lässt. Dort enthalten sind drei Bereiche. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 565

Aufgaben in Autodesk Docs Informationen zu Kollisionstoleranzen des jeweiligen Koordinationsraums Ergebnisse der Kollisionen der jeweiligen Views Die drei Balken in der rechten oberen Ecke geben Schaltfelder zur Autodesk Hilfe und zur Version des Plugins wieder. Die Ergebnisse und Informationen aus den drei Bereichen lassen sich auch in der Cloud über die Linkfelder in der Statuszeile des jeweiligen Bereichs betrachten. Das Dreipunkt-Menüfeld im Bereich Modellaufgaben gibt ein Pulldown- Menü frei, in dem man den Status der Aufgaben filtern kann. Das Dreipunkt-Menüfeld im Bereich Kollisionstoleranzen gibt Zugriff auf die Einstellungen, die folgende Dialogbox öffnet. Dort lassen sich die Einheiten sowie die Ober- und Untergrenze der erkannten Kollisionen einstellen. | 566 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH

Aufgaben verwalten Die Schaltfläche aus der Multifunktionsleiste  Aufgaben  \[Aufgaben verwalten] öffnet eine Palette, in der sich die in „Autodesk Docs" erstellten Aufgaben anzeigen lassen. Steht der Schieberegler auf Blau, also in Position rechts in der Zeile „Pins anzeigen", so werden die Markierungen, die als visuelle Hilfe in „Autodesk Docs" zum Auffinden der definierten Aufgabe im Modell positioniert wurden, auch im Modell in Revit angezeigt. Steht dieser auf Position links, ist also ausgegraut, so werden die Markierungen verdeckt, was ggf. die Übersichtlichkeit im Modell bei einer Vielzahl an erstellten Aufgaben erhöht. Das Dateiauswahl-Dropdownfeld beinhaltet die Modelle, in denen Aufgaben definiert wurden. Durch Öffnen erscheinen die entsprechenden Revit- Dateien. Das Dropdownfeld „Online gehen" ermöglicht die Darstellung des Modells oder der Aufgaben, die für das Modell definiert wurden, direkt in der Autodesk Construction Cloud zu betrachten Anzeigen von Aufgaben Um eine gelistete Aufgabe auszuwählen, klickt man auf den gewünschten Eintrag, es öffnet sich die Aufgabe in detaillierter Ansicht. Weitere Informationen zum Thema Aufgaben sind Bestandteil der Autodesk Construction Cloud Seminare bei auxalia. | C opyrig ht© by auxalia Gm bH Au t od e sk Re vit 2 0 2 6- Han db u ch f ü r A rch ite kt e n 567

Notizen: | 568 Aut o de sk Re vit 20 2 6- Han db u ch f ür A rch ite kt e n C opyrig ht© by auxalia Gm bH
